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36 von 37
Übertragung und Gegenübertragung im therapeutischen Prozess
VerfasserIn: Bettighofer, Siegfried
Verfasserangabe: Siegfried Bettighofer
Jahr: 2010
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPE Bett / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Entliehen Frist: 16.02.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
In diesem praxisorientierten Buch entwickelt der Autor einen intersubjektiven und relationalen Ansatz, in dem der klassische Übertragungsbegriff der Psychoanalyse um wesentliche interaktionelle und systemische Sichtweisen ergänzt wird. So entsteht eine umfassende Sichtweise der Beziehung zwischen Therapeut und Patient. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis verdeutlichen, wie Therapeut und Patient in gemeinsamer Interaktion zur Entstehung der jeweiligen Übertragungsbeziehung beitragen. Das Buch zeigt bewährte Wege auf, Konflikte im Rahmen einer Beziehungskonflikttherapie wirkungsvoll zu bearbeiten. Es eröffnet Analytikern Perspektiven, die therapeutische Beziehung zu ihren Klienten mit Lebendigkeit, Natürlichkeit und Authentizität zu gestalten.
"Viele zukunftsweisende Gedanken des Autors ... erscheinen geeignet, psychoanalytische Therapien künftig noch effizienter zu gestalten." (Deutsches Ärzteblatt)
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort 9
1 Die hilfreiche Beziehung in der Psychoanalyse 11
2 Das ursprüngliche Übertragungskonzept 14
2.1 Übertragung als Störung der Realitätswahrnehmung 14
2.2 Übertragung als Regression 14
2.3 Übertragung als Verschiebung 15
2.4 Übertragung als Projektion 16
2.5 Übertragung als einseitiger Vorgang - der Analytiker als
passive Projektionsfläche 17
3 Ansätze zu einem erweiterten Konzept von
Übertragung und Gegenübertragung 23
3.1 Die Subjektivität des Analytikers 23
3.1.1 Beobachten ist das Herstellen von Bedeutungen 24
3.1.2 Die Person des Analytikers 28
3.1.3 Der Therapeut und seine Werthaltungen und Konzepte 29
3.2 Übertragung-die Aktivierung innerer Schemata des Patienten.. 38
3.2.1 Die Beschaffenheit der inneren Schemata 43
3.2.2 Entstehung der inneren Schemata - der Einfluss der Säuglings- und
Kleinkindforschung 44
3.2.3 Strukturelle Regression 50
3.2.4 Transgenerationale Weitervermittlung innerer Schemata 50
3.2.5 Die Aktualisierung der generalisierten Interaktionsschemata in der
therapeutischen Beziehung 51
3.3 Die Interaktion zwischen Therapeut und Patient 51
3.3.1 Der Einfluss des Analytikers auf die Übertragung 51
3.3.1.1 Die Einladung des Patienten zum Dialog und die
Antwortbereitschaft des Therapeuten 52
3.3.1.2 Vom spiegelnden zum aktiven Analytiker 54
3.3.1.3 Der aktive Anteil des Analytikers an der Entwicklung der
therapeutischen Beziehung 58
3.3.1.4 Die therapeutische Beziehung als zirkulärer Prozess 60
3.3.1.5 Die Eigenübertragung des Analytikers 64
3.3.1.6 Agieren und Mitagieren der Übertragung 67
3.3.1.7 Übertragungswiderstand und Gegenübertragungswiderstand
- Von der Psychodynamik zur Interaktion des
Widerstandes 72
3.3.2 Die latente szenische Übertragungs-Gegenübertragungs-Beziehung
- die reale Wiederholung des Traumas in der therapeutischen
Beziehung 75
3.3.2.1 Die direkte Antwort in der Gegenübertragung 76
3.3.2.2 Die latente Übertragung als Inszenierung 78
3.3.2.3 Exkurs: Zur Theorie des therapeutischen
Veränderungsprozesses 84
3.3.2.4 Die Wahrnehmung des Analytikers durch den Patienten
und das Bedürfnis nach Beziehungsdefinition 85
3.4 Die therapeutische Situation als Kommunikationssystem 94
3.4.1 Der Kontext bestimmt die Interaktion erheblich mit 96
3.4.2 Exkurs: Einige Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung - die
nonverbale Angleichung zwischen Therapeut und Patient 96
3.4.3 Unbewusste Interaktionsregeln zwischen Therapeut und Patient 98
3.5 Übertragung und genuine Objektbeziehung 100
4 Psychoanalyse als Beziehungskonflikttherapie 106
4.1 Der Analytiker als neues Objekt 106
4.2 Zwei Grunddimensionen der therapeutischen Beziehung - der
Analytiker als Umwelt und als Objekt 107
4.2.1 Der Analytiker als Umwelt 107
4.2.1.1 Empathie als entwicklungsfördernde
Hintergrundbedingung HO
4.2.1.2 Brüche in der Hintergrundbeziehung 112
4.2.2 Der Analytiker als Objekt 115
4.2.3 Das Verhältnis von Hintergrundbeziehung und objektaler
Übertragung 116
4.3 Widerstand 118
4.3.1 Angst vor Retraumatisierung - Ist jeder Widerstand auch ein
Übertragungswiderstand? 119
4.3.2 Der Beitrag des Analytikers zur Überwindung von Widerständen -
Widerstandsanalyse als interpersonelles Geschehen 120
4.3.3 Die Bedeutung von Deutungen 122
4.3.4 Die Deutung der Aktualgenese eines Übertragungswiderstands 124
4.4 Die Aktualgenese im Hier und Jetzt der Übertragung 126
4.4.1 Die frühe und direkte Übertragungsanalyse 127
4.4.1.1 Aktives Aufgreifen von Übertragungsanspielungen und
-auslösern 129
4.4.1.2 Die Verarbeitung von Übertragungsauslösern durch den
Patienten 131
4.4.2 In der Übertragung bleiben - in der Übertragung halten 132
4.4.2.1 Probeweise Übernahme der Projektionen des Patienten 133
4.4.2.2 Mitagieren der zugewiesenen Rolle - Arbeit in der
Übertragung 135
4.4.3 Lassen sich Inszenierungen durch die direkte Übertragungsanalyse
verhindern? 138
4.5 Der Handlungsdialog oder Gibt es nützliche Aspekte des
Agierens? 139
4.5.1 Der Mut zur Subjektivität: Die natürliche Affektivität und die
spontane Geste des Therapeuten 144
4.5.2 Ein interaktioneller Neutralitäts-Begriff 146
4.5.3 Inszenierung und Mitteilung der Gegenübertragung 147
Literaturverzeichnis 150
Index 169
Autorenverzeichnis 172
 
 
 
Details
VerfasserIn: Bettighofer, Siegfried
VerfasserInnenangabe: Siegfried Bettighofer
Jahr: 2010
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Systematik: PI.HPE
ISBN: 978-3-17-020908-4
2. ISBN: 3-17-020908-6
Beschreibung: 4., überarb. und erw. Aufl., 176 S. : graph. Darst.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch