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Affektregulation
hypnotherapeutische Interventionen für überreaktive Klienten
Verfasser*in:
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Daitch, Carolyn
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Verfasser*innenangabe:
Carolyn Daitch ; aus dem Amerikanischen von Maren Klostermann ; mit Vorworten von Daniel Brown und Claire Frederick
Jahr:
2016
Verlag:
Heidelberg, Carl-Auer
Mediengruppe:
Buch
| Aktion | Zweigstelle | Standorte | Status | Frist | Vorbestellungen |
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Vorbestellen
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Zweigstelle:
07., Urban-Loritz-Pl. 2a
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Standorte:
PI.HPY
Daitch / College 3f - Psychologie / Regal 337
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Status:
Entliehen
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Frist:
20.01.2026
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Vorbestellungen:
0
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VERLAGSTEXT: / / Überreaktive Patienten stellen Therapeuten vor ähnlich große Herausforderungen, wie die Klienten sie selbst erleben. Carolyn Daitch erläutert in diesem Buch, welche Gründe und Auswirkungen mangelnde Affektkontrolle im Leben der Patienten hat und was hypnotherapeutische Interventionen in diesem Zusammenhang bewirken können. Die Autorin erklärt zunächst den neuropsychologischen Zusammenhang von Emotionen und Überreaktivität und stellt darauf 32 Tools vor, die von Therapeuten unterschiedlicher Schulen ergänzend zur jeweiligen Therapie eingesetzt werden können. / Der Zugang zur Affektregulation erfolgt zum einen auf der Ebene dieser Tools und zum anderen auf der Störungsebene. Daitch demonstriert die Anwendung und Kombination der Tools bei Angst- und Zwangsstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen und unterschiedlichen Beziehungsproblemen (u. a. zwischen Paaren, Kollegen, Freunden, Eltern und ihren Kindern). Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verstärkung positiver Verhaltensweisen (z. B. Selbstsicherheit, Empathie, positive Erwartungen, positive Affekte). / Mit seinem lösungs- und übungsorientierten Aufbau und seiner klaren und präzisen Sprache ist das Buch sowohl für Therapeuten ohne Hypnosekenntnisse geeignet wie auch für Hypnotherapeuten in Ausbildung und Praxis.
"Das Buch ist eine hervorragende Quelle zur hypnotherapeutischen Affektregulation, in dieser Form eine einmalige Zusammenstellung. Die Tools können mit Gewinn in verschiedenen Therapieformen eingesetzt werden. Die Autorin hat zu Recht den Arthur Shapiro Award der Society for Clinical and Experimental Hypnosis (SCEH) für dieses Buch erhalten. Sehr empfehlenswert!" Dr. Juliana Matt, Berlin
AUS DEM INHALT: / / Danksagung 12 / Vorwort von Daniel Brown 14 / Vorwort von Claire Frederick 18 / / Einleitung20 / Die Entstehung der Toolbox für die Affektregulation 21 / Profil des überreaktiven Klienten 23 / Wie die Einbeziehung der Hypnose in die Psychotherapie das Behandlungsergebnis verbessert 24 / Inspiration für dieses Buch 26 / An wen wendet sich dieses Buch? 26 / Die Toolbox für die Affektregulation 30 / Überblick über das B uch.31 / / 1 Sich den Herausforderungen der Überreaktivität stellen 33 / Überreaktivität verstehen 36 / Einsicht ist nicht genug 39 / Auffassungen von Hypnose 39 / Sichtweisen der Entspannungsreaktion 40 / Positive Wirkungen von Hypnose und Entspannung 42 / Überreaktivität bei Menschen mit Angststörungen 46 / Überreaktivität und Probleme eines verwundeten Selbst 46 / Schmerzliche Konsequenzen überreaktiven Verhaltens. 47 / Überreaktivität in Beziehungen 48 / Themen und Ziele der Toolbox 49 / / 2 Die Psychophysiologie emotionaler Überreaktivität. 51 / Psychophysiologie und die Herausforderung der Affektregulation 51 / Widersprüchliche Theorien über die Verbindung von Geist, Körper und Emotionen 52 / Drei Hauptbereiche des "emotionalen" Gehirns: Amygdala, HPA-Achse und präfrontaler Kortex 55 / Physiologische Wahrnehmung von Stress und die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA) 59 / Impulsivität 60 / / / Allgemeines Anpassungssyndrom (AAS) 63 / Das autonome Nervensystem 63 / Individuelle und situative Faktoren, die eine Stressreaktion beeinflussen 66 / Schlussfolgerung 67 / / 3 Vorüberlegungen für den Einsatz der Toolbox 68 / Die Tools als Ergänzung zur Psychotherapie 68 / Strukturierung und Planung der Sitzungen 69 / Die Kunst der Hypnotherapie. 73 / Was ist, wenn der Therapeut sich mit diesen Fähigkeiten schwertut? 77 / Allgemeine Überlegungen zur Unterweisung in der Toolbox 78 / / 4 Eine einsetzende Überreaktion erkennen und angemessen reagieren (Stufe 1) 82 / Hauptliste der Tools für Stufe 1 82 / Tool 1: Somatische, kognitive und emotionale Signale erkennen 83 / Tool 2: Time-out 86 / / 5 Fokussierung der Aufmerksamkeit, Beruhigung und Vertiefung (Stufe 2 ) 88 / Hauptliste der Tools für Stufe 2 88 / Tool 3: Atmung - Beobachtung und Vertiefung des Atems 89 / Tool 4: Augenrollen 90 / Tool 5: Arm senken 91 / Tool 6: Arm- und Beinschwere 93 / Tool 7: Handwärmen 94 / Tool 8: Selbstberuhigende Imagination, sicherer Ort - Naturszenerie und sicherer Raum 95 / Tool 9: Treppe 97 / Tool 10: Fahrstuhl 99 / / 6 Heilende Strategien (Stufe 3 ) 101 / Hauptliste der Tools für Stufe 3 102 / / Achtsamkeit 104 / Tool 11: Achtsamkeit mit distanzierter Beobachtung 104 / Tool 12: Achtsamkeit und Loslassen 106 / / / Wahrnehmung des Körpers und körperlicher Signale 107 / Tool 13: Veränderte Sinneswahrnehmung 107 / Tool 14: Veränderte Sinneswahrnehmung - Einatmen des Lichts 109 / Tool 15: Sensorischer Hinweis/Anker 110 / / Impulskontrolle 111 / Tool 16: Gedankenstopp in Tool 17: Schnelle Impulskontrolle 113 / Tool 18: Geballte Faust. 114 / Tool 19: Selbstaussagen 115 / Tool 20: Verschieben 117 / Tool 21: Das Reaktivitätsniveau senken 118 / / Gleichzeitig bestehende Affektzustände 121 / Tool 22: Nebeneinanderstellung zweier Gefühle 121 / Tool 23: Zappen 122 / Tool 24: Sandwich-Technik. 124 / Tool 25: Abwechselnde H ände 125 / Tool 26: Computerbildschirm 126 / / Ressourcen-Utilisation 127 / Tool 27: Imaginärer Unterstützungskreis 127 / Tool 28: Selbstanteile 129 / Tool 29: Der Wächter 131 / / Entwicklung positiver Affekte 132 / Tool 30: Altersregression 132 / Tool 31: Altersprogression 133 / Tool 32: Dankbarkeit 135 / / 7 Das Proben des Verhaltens und der regelmäßigen Übung (Stufe 4 ) 137 / Verhaltensprobe 139 / Die vier Elemente beim Proben der Praxisübungen 141 / 1. Längeres Time-out 142 / 2. Mini-Sessions 144 / 3. Bei Triggern oder Angst 146 / 4. Trigger oder Angst, aber keine Möglichkeit für ein Time-out 147 / / / 8 Anwendung der Tools bei verbreiteten Angststörungen 151 / Unterschiedliche Formen von Angststörungen 153 / Behandlung von Angststörungen155 / Die Beurteilung der Angst. 157 / Behandlungsziele 160 / Fallstudie 1: Anwendung der Toolbox bei / generalisierter Angststörung 162 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 164 / Tool 1: Somatische, kognitive und emotionale Signale erkennen 165 / Tool 2: Time-out.165 / Tool 3: Atmung - Beobachtung und Vertiefung des Atems 167 / Tool 8: Selbstberuhigende Imagination, Sicherer Ort-/sicherer Raum 167 / Tool 21: Das Reaktivitätsniveau senken 169 / Tool 19: Selbstaussagen 172 / Tool 32: Dankbarkeit.173 / Tool 14: Veränderte Sinneswahrnehmung - Einatmen des Lichts 175 / Fallstudie 2: Anwendung der Toolbox bei spezifischen Phobien 177 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 178 / Tool 3: Atmung - Beobachtung und Vertiefung des Atems (mit Augenfixierung) 180 / Tool 8: Selbstberuhigende Imagination, Sicherer Ort - / Naturszeneri 182 / Desensibilisierungshierarchie in Verbindung mit der Sandwich-Technik 183 / Tool 24: Sandwich-Technik 184 / Fallstudie 3: Anwendung der Toolbox bei sozialen Phobien/sozialen Angststörungen (SAS) 186 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 187 / Tool 10: Fahrstuhl 187 / Tool 26: Computerbildschirm 188 / Tool 23: Zappen 190 / / 9 Anwendung der Tools bei schweren Angststörungen 192 / Panikstörung 193 / Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)193 / Zwangsstörung (OCD) 194 / Fallstudie 1: Anwendung der Toolbox bei Panikstörung 195 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 196 / / / Tool 18: Geballte Faust 199 / Tool 11 : Achtsamkeit mit distanzierter Beobachtung. 202 / Tool 12: Achtsamkeit und Loslassen 203 / Tool 15: Sensorischer Hinweis/Anker 203 / Tool 31: Altersprogression (Kurzzeit) 204 / Tool 31: Altersprogression (Langzeit) 207 / Fallstudie 2: Anwendung der Toolbox bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) 208 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 209 / Tool 27: Imaginärer Unterstützungskreis 211 / Tool 28: Selbstanteile 214 / Fallstudie 3: Anwendung der Toolbox bei Zwangsstörung216 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 217 / Tool 29: Wächter 218 / Tool 16: Gedankenstopp 220 / Tool 20: Verschieben (von zwanghafter Sorge) 222 / Tool 20: Verschieben (von Zwangshandlungen) 224 / / 10 Anwendung der Tools in der Ehe- bzw. Paartherapie 228 / Destruktive Verhaltensweisen in Beziehungen 229 / Lösungen für destruktive Verhaltensweisen in Beziehungen 230 / Die Heilung von Kindheitsverletzungen 231 / Wie die Tools andere Ansätze unterstützen können 231 / Vorteile der Toolbox in der Paartherapie. 233 / Fallstudie 1: Anwendung der Toolbox bei einem Ehekonflikt (Jonathon und Janice) 235 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 237 / Tool 6: Arm- und Beinschwere 240 / Tool 28: Selbstanteile 242 / Fallstudie 2: Anwendung der Toolbox bei einem Ehekonflikt (Don und Cara) 244 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 245 / Tool 30: Altersregression 245 / Tool 31: Altersregression 247 / Fallstudie 3: Anwendung der Toolbox bei einem Ehekonflikt (Don) 249 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen.250 / Tool 19: Selbstaussagen (gepaart mit tiefer Atmung) 252 / Tool 11: Achtsamkeit mit distanzierter Beobachtung 253 / Tool 22: Nebeneinanderstellung zweier Gefühle 254 / / / Tool 17: Schnelle Impulskontrolle 257 / Tool 4: Augenrollen 257 / Tool 8: Selbstberuhigende Imagination, Sicherer Ort -/Naturszenerie 258 / Tool 28: Selbstanteile 258 / / 11 Anwendung der Tools in Beziehungen zwischen Eltern und Kind, Geschwistern, Arbeitskollegen und Freunden 261 / Häufige Hindernisse für erfolgreiche Beziehungen 263 / Vorteile der Toolbox bei anderen Beziehungsarten 267 / Fallstudie 1: Anwendung der Toolbox bei Konflikt zwischen Eltern und erwachsenem Kind (Marianne und Laura) 267 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 270 / Tool 16: Gedankenstopp 271 / Fallstudie 2: Anwendung der Toolbox bei einem / Konflikt zwischen erwachsenem Kind und Elternteil (Deirdre und ihre Mutter) 275 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 277 / Tool 25: Abwechselnde Hände. 278 / Fallstudie 3: Anwendung der Toolbox bei Konflikten zwischen erwachsenen Geschwistern (Mike und seine Geschwister) 281 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 282 / Tool 11: Achtsamkeit mit distanzierter Beobachtung 283 / Fallstudie 4: Anwendung der Toolbox bei Konflikten zwischen Arbeitskollegen/ Freunden / (Christina) 285 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 288 / Tool 14: Einatmen des Lichts (Variante von Tool 3, Atmung - Beobachtung und Vertiefung des Atems).289 / Fallstudie 5: Anwendung der Toolbox bei Konflikten zwischen Arbeitskollegen/Freunden (Renee) 291 / Behandlungsplan und klinische Überlegungen 292 / Tool 28: Selbstanteile 293 / Gemeinsame Sitzung mit Christina und Renee (Narzissmus und Koabhängigkeit: Überhöhte Anspruchshaltung und zu niedrige Anspruchshaltung) 295 / Tool 8: Selbstberuhigende Imagination, Sicherer Ort - / Naturszenerie 296 / / / 12 Hindernisse und Herausforderungen.301 / Wie man mit Hindernissen und Herausforderungen um geht 302 / / 13 Epilog 313 / Selbstzweifel 313 / Der zufriedene Therapeut 315 / Selbstfürsorge des Praktikers. 315 / / Anhang 317 / Ressourcen für Therapeuten und Klienten 317 / Ressourcen für Therapeuten 317 / Ressourcen für Klienten 319 / / Verzeichnis der Tools 321 / Literatur332 / Über die A utorin 343
Verfasser*innenangabe:
Carolyn Daitch ; aus dem Amerikanischen von Maren Klostermann ; mit Vorworten von Daniel Brown und Claire Frederick
Jahr:
2016
Verlag:
Heidelberg, Carl-Auer
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Systematik:
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ISBN:
3-8497-0142-5
2. ISBN:
978-3-8497-0142-0
Beschreibung:
Erste Auflage, 343 Seiten
Sprache:
Deutsch
Originaltitel:
Affect regulation toolbox
Fußnote:
Literaturverzeichnis: Seite 332-342
Mediengruppe:
Buch