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Integrative Kognitive Verhaltenstherapie (IKVT)

neue Entwicklungen und Behandlungsstrategien
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Verfasser*innenangabe: Harlich H. Stavemann (Hrsg.)
Jahr: 2025
Verlag: Tübingen, dgvt-Verlag
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Psychotherapeutisches Wissen wächst kontinuierlich – und die Integrative Kognitive Verhaltenstherapie gilt dabei als besonders dynamisches und einflussreiches Verfahren. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des IVT Hamburg bündelt dieser Band die zentralen Inhalte des 8. Symposiums „Neue Entwicklungen und Behandlungsstrategien in der Integrativen KVT“. Namhafte Expertinnen und Experten beleuchten aktuelle Fortschritte und zeigen, wie klassische Prinzipien der Kognitiven Verhaltenstherapie mit modernen Ansätzen verbunden werden. Dabei spannt sich der Bogen von philosophischen Grundlagen über Diagnostik, Prozessmonitoring und Arbeit mit Kindern bis hin zu Strategien bei Selbstwert- und Frustrationsintoleranzproblemen. Ein praxisnaher Reader für alle, die moderne Psychotherapie gestalten wollen.
 
Inhalt
 
Vorwort des Herausgebers .................. 11
1 Von der Stoa zur Integrativen KVT .............. 15
Harlich H. Stavemann
1.1 Grundlagen stoischer Philosophie ................. 15
1.1.1 Vorsokratiker ..... 15
1.1.2 Sokratiker .......... 16
1.1.3 Kyniker .............. 18
1.2 Stoiker ........................ 19
1.3 Stoizismus und Integrative KVT ............... 22
Literatur ............................... 24
I Diagnostik und Therapieerfolgskontrolle
2 Problemorientierte Kognitive Psychodiagnostik (PKP): Diagnose –
Problemanalyse – Behandlungsplanung ............... 29
Harlich H. Stavemann
2.1 Kognitive Psychodiagnostik ............... 29
2.2 Was ist das: Problemorientierte Kognitive Psychodiagnostik (PKP)? ................... 30
2.2.1 Problembereiche .................................... 31
2.2.2 Problembereiche und ihre typischen Konzepte und Denkstile ..................... 34
2.3 Unterschiede zur ICD-10-Diagnostik ........... 37
2.4 Einsatzmöglichkeiten der PKP ...................... 40
2.4.1 PKP in der Diagnostik ............... 40
2.4.2 PKP in der Problemanalyse 41
2.5 PKP und daraus stringent abgeleitete Behandlungspläne ................ 47
2.5.1 Problembereiche und ihre Behandlungsstrategie .......................................... 47
2.5.2 Fallbeispiele ....... 49
Literatur ............................... 53
3 IKVT und das Unbewusste: Problemrelevante Konzepte rekonstruieren ....... 57
Harlich H. Stavemann
3.1 Das Emotionsmodell der KVT ..................... 57
3.2 Das Emotionsmodell der IKVT: das SKR-Modell .................................................. 60
3.3 Kognitionen, Denkstile und Konzepte .......... 67
3.4 Unbewusste problemrelevante Konzepte rekonstruieren ....................................... 70
3.4.1 Hilfsmittel beim Rekonstruieren unbewusster problemrelevanter
Konzepte ............ 70
3.4.2 Vorgehen beim Rekonstruieren kognitiver Prozesse ............. 72
3.4.3 Beispiel für das Rekonstruieren unbewusster kognitiver Prozesse ............... 74
3.4.4 Problemrelevante unbewusste Konzepte durch geleitete Imagination,
in vivo oder Hypnose rekonstruieren ........... 77
3.4.5 Wie lassen sich unnötige emotionale Probleme lösen? ................................. 78
Literatur ............................... 78
4 Online-basiertes Prozessmonitoring in der IKVT ............................................... 81
Yvonne Hülsner
4.1 Wozu Prozessmonitoring und Feedback? ..... 81
4.2 Auswahl eines Monitorings ............................. 82
4.3 Das Synergetische Navigationssystem (SNS) ................... 84
4.4 Einsatzmöglichkeiten des SNS im Rahmen einer ambulanten IKVT .................... 87
4.5 Nutzen und Effekte des SNS für IKVT-Therapien ................................................. 88
4.6 Fallbeispiel Herr W. .............. 89
4.7 Fazit ............................ 94
Literatur ............................... 95
II Störungsspezifische Konzepte
5 Ambulante IKVT bei psychotischen Störungen ................................................ 101
Tania Lincoln
5.1 Kognitive Interventionen für psychotische Symptome: Geht das? ...................... 103
5.2 Was beinhaltet kognitive Therapie für psychotische Symptome? ........................ 104
5.2.1 Aufbau einer tragfähigen Beziehung ............... 105
5.2.2 Erarbeiten eines Problemmodells ....... 106
5.2.3 Arbeit mit persistierenden Symptomen am Beispiel von akustischen
Halluzinationen ................................... 107
5.2.4 Kognitives Bearbeiten von Wahn ........ 110
5.2.5 Arbeit am Selbstwert ................ 113
5.2.6 Rückfallprävention .............................. 114
5.3 Wie wirksam ist KVT bei Schizophrenie? ... 115
5.4 Für welche Zielgruppen sind welche Interventionen geeignet? .......................... 116
5.5 Funktionieren die Interventionen auch in der ambulanten psycho therapeutischen Versorgungspraxis? ........... 117
5.6 Fazit .......................... 118
Literatur ............................. 118
6 IKVT bei der somatischen Belastungsstörung und anhaltenden
Körperbeschwerden ................................... 123
Paul Hüsing
6.1 Historische Entwicklung der Diagnose-Klassifikationen ..................................... 124
6.2 Prävalenz der somatischen Belastungsstörung ..................................................... 127
6.3 Neue ätiologische Modelle zu anhaltenden Körperbeschwerden ........................ 128
6.4 Diagnostik der somatischen Belastungsstörung und anhaltender
Körperbeschwerden ................ 129
6.5 Behandlung anhaltender Körperbeschwerden und der somatischen
Belastungsstörung ................ 130
6.5.1 Kognitive Therapie der somatischen Belastungsstörung ............................ 131
6.5.2 Vorgehen der klassischen KVT ........... 133
6.5.3 Vorgehen der IKVT ............................. 137
6.6 Ausblick .................... 137
Literatur .............................. 138
7 Behandlungsstrategien der IKVT bei Selbstwertproblemen .......................... 143
Katrin Scholz & Andreas Scholz
7.1 Selbstwert, Selbstwertkonzept und Selbstwertproblem ........................................ 143
7.1.1 Begriffsbestimmungen ........................ 143
7.1.2 Arten von Selbstwertkonzepten .......... 144
7.1.3 Vom Selbstwertkonzept zum Selbstwertproblem ........................................ 147
7.2 Diagnosen und Diagnostik bei Selbstwertproblemen .......................................... 147
7.2.1 Diagnose von selbstwertbezogenen Störungen nach ICD-10 ..................... 147
7.2.2 Diagnostik von Selbstwertproblemen ..................... 149
7.3 Wie kann man Selbstwertprobleme lösen? ............... 149
7.3.1 Verschiedene Lösungsansätze .............. 149
7.3.2 Die Selbstbewertung in der IKVT ...... 150
7.4 Der Therapieansatz der IKVT ..................... 152
7.4.1 Mit welchen Erwartungen kommt jemand mit einem
Selbstwertproblem in die Therapie? .............. 152
7.4.2 Behandlungsplan für Selbstwertprobleme ................................................... 153
7.4.3 Therapievorbereitende Phasen ........... 154
7.4.4 Dysfunktionale Selbstwertkonzepte identifizieren und verändern ............. 155
7.4.5 Das neue Selbstwertkonzept trainieren ........................................................ 156
7.4.6 Beispiele für Übungen und Übungsleitern .................................................. 157
7.5 Besonderheiten bei der Therapie von Selbstwertproblemen .............................. 161
7.5.1 Besonderheiten bei beliebtheitsorientiertem Selbstwertproblem ............... 161
7.5.2 Besonderheiten bei leistungsorientiertem Selbstwertproblem ................... 162
Literatur ............................. 163
8 Behandlungsstrategien der IKVT bei Frustrationsintoleranzproblemen ...... 165
Harlich H. Stavemann
8.1 Kognitive Varianten eines FIP ...................... 166
8.2 Therapieziele bei FIP .................................... 170
8.3 Behandlungspläne für FIP .................. 171
8.4 Besonderheiten in der Therapie von FIP .... 174
8.5 Funktionale Übungen erstellen ..................... 182
8.6 Das neue Konzept bahnen ............. 185
Literatur ............................. 186
III Setting- und klientelspezifische Behandlungsansätze
9 IKVT als indikatives Gruppenprogramm in ambulanter und
teil-/stationärer Versorgung ...................... 189
Jennifer Pott & Thomas Wolf
9.1 Die IKVT-Gruppenpsychotherapie ............. 189
9.2 Behandlungskonzepte und Schritte der IKVT in den indikativen Gruppen ....... 194
9.3 Strukturelle Voraussetzungen für IKVT in indikativen Gruppen ........................ 202
Literatur ............................. 204
10 IKVT mit Kindern und Jugendlichen ......... 205
Carola Hennig & Sascha Sven Matthie
10.1 Besonderheiten in der Therapie mit Kindern und Jugendlichen .......................... 205
10.1.1 Entwicklungsprozesse und Verhaltensstörungen ....................................... 207
10.1.2 Entwicklungsaufgaben im Kindes- und Jugendalter und die
Bedeutung für die Psychotherapie ....... 207
10.2 Problemorientierte Kognitive Psychodiagnostik in der Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapie ........................ 211
10.3 Rolle und Aufgaben der Therapierenden ................. 212
10.3.1 Funktionen und Aufgaben der Therapierenden ........................................ 212
10.3.2 Die Beziehung zwischen Betroffenen und Therapierenden ....................... 213
10.3.3 Anforderungen an Therapierende .... 215
10.4 Einbeziehen der Bezugspersonen ................ 215
10.4.1 Rechtliche Rahmenbedingungen ...... 216
10.4.2 Einwilligungsunfähigkeit und elterliche Entscheidungsgewalt ................. 219
10.4.3 Verweigern der Aufklärung ............... 219
10.5 Beispielhafter Ablauf einer IKVT mit Kindern im Vorschulalter ........................ 220
Literatur ............................. 224
11 IKVT als Prophylaxe: Ein Training für Erziehende ............................................ 227
Sascha Sven Matthies & Harlich H. Stavemann
11.1 Ansatzpunkte zur Prävention psychischer Erkrankungen ................................... 228
11.1.1 Taxonomie von Prävention ............... 229
11.1.2 Methoden der Präventionsarbeit und Präventionsinstrumente ............... 232
11.2 Das IKVT-Elterntraining ............................. 232
11.2.1 Selbstwertprobleme 234
11.2.2 Frustrationsintoleranzprobleme ....... 236
11.2.3 Existenzielle Probleme ...................... 237
11.2.4 Umsetzen der Problembereich-typischen Lernziele im Elterntraining .... 238
11.3 Inhalte und Struktur des Elterntrainings .... 240
11.4 Fördern der Kommunikationsfertigkeiten im Elterntraining .............................. 242
11.5 Fördern der Selbstwahrnehmung bei Erziehenden .............................................. 244
11.6 Verbessern des Stressmanagements ............. 246
11.7 Durchführung und didaktische Methoden des Elterntrainings .......................... 247
11.8 Evaluation des Elterntrainings ..................... 248
11.9 Fazit .......................... 250
Literatur ............................. 250
12 IKVT in Coaching und Beratung ................ 253
Matthias Cohn
12.1 Kontext Coaching-Markt: Professionalisierung versus Wildwuchs ..................... 254
12.2 Gemeinsamkeiten von IKVT und Coaching ......................................................... 255
12.3 Anwendungsmöglichkeiten und Nutzen der IKVT im Coaching ....................... 257
12.3.1 Die beiden zentralen Problemkonzepte eines IKVT-Coachings ............... 259
12.4 Werkzeuge der IKVT im Coaching: Prinzipien, Modelle und Techniken ........... 262
12.4.1 Prinzipien ...... 262
12.4.2 Modelle und Techniken ..................... 263
12.5 Der Prozess im IKVT-Coaching .................. 265
12.6 Fallbeispiele: Anwendungen im IKVT-Coaching ................................................. 268
12.7 Fazit und Ausblick ............... 270
Literatur ............................. 271
IV Anhang
13 Philosophie und Psychotherapie: Philosophische Grundlagen
für die IKVT ............. 275
Albert Kitzler
13.1 Wahrheitsanspruch versus relative Wahrheit ........................................................ 276
13.2 Keine naturwissenschaftliche Genauigkeit in der praktischen Philosophie ........ 277
13.3 Unterschied zwischen der praktischen Philosophie und der IKVT ..................... 277
13.4 Philosophische Einflüsse aus China ............. 279
13.5 Philosophische Einflüsse aus Indien ............ 281
13.6 Philosophische Einflüsse aus Griechenland 284
13.7 Philosophische Einflüsse aus Italien ............ 288
13.8 Ausklang der antiken praktischen Philosophie ...................................................... 296
Literatur ............................. 297
Autor*innenverzeichnis ..... 301

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Verfasser*innenangabe: Harlich H. Stavemann (Hrsg.)
Jahr: 2025
Verlag: Tübingen, dgvt-Verlag
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ISBN: 978-3-87159-193-8
2. ISBN: 3-87159-193-9
Beschreibung: 304 Seiten : Diagramme, Porträts
Schlagwörter: Emotionsregulation, Frustration, Kognitive Verhaltenstherapie, KVT, Kognitiv-behaviorale Therapie, Kognitive Verhaltensmodifikation
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Stavemann, Harlich H.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Enthält Literaturangaben zu jedem Kapitel
Mediengruppe: Buch