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17 von 17
Zur Kritik der Weiblichkeit
Essays
VerfasserIn: Mayreder, Rosa
Verfasserangabe: Rosa Mayreder ; herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Eva Geber
Jahr: 2018
Verlag: Wien, Mandelbaum
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
(I-18/08-C3) (GM ZWs / KL)
80. Todestag, 160. Geburtstag
»In der Tat! Die ganze Moderne ist ein Männerwerk.« (Rosa Mayreder) Kaum eine Feministin hat um die Jahrhundertwende so radikal Fragen nach Machtverhältnissen, Gewaltformen und Sexualität gestellt wie Rosa Mayreder. Das jahrtausendealte, den Frauen auferlegte Gebot des Schweigens über sich selbst zu durchbrechen - dafür war sie angetreten: mit ihren kulturphilosophischen Essays und ihren theoretischen Abhandlungen zur Frauenfrage. In ihrem Schreiben wehrt sie sich gegen eine Schematisierung des Weiblichen: »Nichts muss den Frauen so angelegen sein, als gegen die Abstraktion zu kämpfen, in die sie beständig durch das männliche Denken verwandelt werden. Gegen das Weib als Idol müssen sie kämpfen, wenn sie als reelle Personen ihr Recht in der Welt erobern wollen.« Was Mayreders ganz besondere Bedeutung ausmacht: dass sie ihren Anspruch nach Veränderung der Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern auf eine differenzierte, theoretisch fundierte Grundlage gestellt und in ihrer Kulturtheorie Geschlecht als soziale Kategorie eingeführt hat. Dieses Lesebuch versammelt eine Reihe von Essays, die zwischen 1905 und 1923 erschienen und Rosa Mayreder als politische Denkerin weit vor ihrer Zeit zeigen. Ihre Stellungnahmen zur sogenannten Frauenfrage erweisen sich als radikaler als beispielsweise die Standpunkte Simone de Beauvoirs in »das andere Geschlecht«.
 
Details
VerfasserIn: Mayreder, Rosa
VerfasserInnenangabe: Rosa Mayreder ; herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Eva Geber
Jahr: 2018
Verlag: Wien, Mandelbaum
Systematik: GS.OFT, I-18/08
ISBN: 978-3-85476-559-2
2. ISBN: 3-85476-559-2
Beschreibung: 438 Seiten
Beteiligte Personen: Geber, Eva
Sprache: Deutsch
Fußnote: Bibliographie Rosa Mayreder: Seite 425-428
Mediengruppe: Buch