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Handbuch Körper und Persönlichkeit
Entwicklungspsychologie, Neurobiologie und Therapie von Persönlichkeitsstörungen ; mit 53 Tabellen
Verfasserangabe: Hrsg. Andreas Remmel ; Otto F. Kernberg ; Wolfgang Vollmoeller ; Bernhard Strauss. [Mit Beitr. von Borwin Bandelow ...]
Jahr: 2006
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKP Hand / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Entliehen Frist: 04.06.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Das "Handbuch Körper und Persönlichkeit" ist ein schulenübergreifendes "State-of-the-Art"-Buch zur Diagnostik und Therapie von Persönlichkeitsstörungen. Das in seiner Art außergewöhnliche Praxis-Handbuch integriert Beiträge aus Neurobiologie, Verhaltensmedizin, Psychoanalyse, klinischer Bindungstheorie, kognitiver Theorie und Schematheorie. Damit bietet es einen Schlüssel zum Verständnis von Kernmerkmalen gestörter Entwicklung bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen. In seinem forschungsorientierten Teil beschreibt das Handbuch auf breiter empirischer Basis die Bedeutung und Verschränkung genetischer Dispositionen und Temperamentsfaktoren mit unsicheren Bindungserfahrungen und Traumatisierungen. Die Autoren erläutern die Bedeutung von Bindungs- und Körperrepräsentationen, von kognitiv-emotionalen Netzwerken und handlungsleitenden Schemata sowie deren psychobiologische Grundlagen. Damit ebnen die Beiträge den Weg zum Verständnis von Störungen der Identität, der Affektregulation, Körperrepräsentation, Impulskontrolle und interpersonellen Beziehungen. In dem praxisorientierten Teil stellen führende Vertreter aktueller Therapieverfahren das bewährte Vorgehen z. B. bei der Transference-Focused Psychotherapy (TFP), bei der Dialektisch-behavioralen Psychotherapie (DBT) sowie bei der Körperpsychotherapie zur Behandlung von Borderline-Syndromen und Posttraumatischen Belastungsstörungen vor. Das Buch schließt mit Überlegungen zur Therapie und Prävention von Persönlichkeitsstörungen im Kindes- und Jugendalter und zu symptomorientierten pharmakotherapeutischen Behandlungsstrategien bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen. / Inhalt / - Diagnostik, Symptomatik, Psychopathologie, Verlauf, Komorbidität und Therapieevaluation von Persönlichkeitsstörungen / - Bedeutung von Genetik und Neurobiologie zum Verständnis der Borderline-Störung / - Kognitionen, Affekte, Handlungsimpulse - Körper und Körperrepräsentationen bei Persönlichkeitsstörungen / - Behandlungskonzepte bei Persönlichkeitsstörungen (z. B. TFP, DBT, Strukturbezogene Psychodynamische Therapie, Körpertherapie, Pharmakotherapie) / - Trauma, Körper und Persönlichkeit: Grundlagen, klinische Erfahrungen, therapeutische Strategien (z. B. kognitiv-behaviorale Therapie, körperbezogene Psychotherapieverfahren, integrative Traumatherapie) / /
 
"There is hope!" Mit diesen Worten endet einer der Aufsätze zur "Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen". Das Buch ist das Ergebnis einer interdisziplinären Debatte zur Erforschung, Diagnostik und Therapie von Persönlichkeitsstörungen, die insgesamt 30 Aufsätze des Bandes beleuchten dieses Thema. Im Mittelpunkt stehen die Borderline-Persönlichkeitsstörungen sowie die Rolle, die gestörter Bindungen und Traumatisierungen bei ihrer Genese spielen. Traumatische Erfahrungen werden durch "spätere positive Erfahrungen nur unzureichend relativiert, bleiben daher häufig virulent und bestimmen weitgehend die Sicht auf die Welt", heißt es da. Borderline-Patienten erlebten die Welt als inkohärent, als "unberechenbar und gefährlich". Biologische Befunde, pharmakologische Erkenntnisse und neuere Studien zur Effizienz verschiedener Psychotherapieformen sind ebenfalls Gegenstand verschiedener Beiträge. Zusammengefasst lautet ihr Fazit: Die Forschung könnte hinsichtlich der Therapiewirksamkeit intensiviert werden; insgesamt deutet sich aber auch für die als besonders schwierig zu therapierenden Borderliner an, dass kein Anlass zu therapeutischem Nihilismus besteht. Wie gesagt: "There is hope!" Fazit: Die Aufsatzsammlung dokumentiert den Stand der Forschung in Sachen Persönlichkeitsstörungen mit dem Schwerpunkt Borderline-Patienten. / Dr. Stefan Rusche
 
AUS DEM INHALT: / / Körper und Persönlichkeit - / Persönlichkeitsstörungen in der / Perspektive einer medizinischen / Anthropologie / XVII / Andreas Remmel / I Identität, Bindung, Emotionen: / Grundlagen und Störungen / personaler Entwicklungsprozesse / 1 Neue Überlegungen zur Frage / der Identität 3 / Otto F. Kernberg / Der Beitrag von Erik Erikson 3 / Identität und Objektbeziehungstheorie 5 / Ätiologie der Identitätsdiffusion 7 / Die klinische Beurteilung von Identität 11 / Die Behandlung der Identitätsdiffusion 14 / Kulturelle und soziale Determinanten / der Identitätsbildung und ihre Aktivierung / im Rahmen regressiver Gruppenprozesse / und Ideologiebildung 15 / 2 Emotionen, Gefühle, Affekte - / Ihre Bedeutung für die seelische / Regulierung 22 / Rainer Krause / Die Regulierung von Bedeutsamkeit / durch Emotionen 22 / Die protokognitive Struktur / der Emotionen 23 / Die affektiven expressiven Zeichen 24 / Die Emotionen als Kernbeziehungsthemata / 26 / Leitemotionen und seelische Störungen 27 / Physiologische emotionale Regulierung / und die Zusammenhänge mit den / Subsystemen Expression und Episodenwahrnehmung / 27 / Die Regulierung der Körperbewegungen / durch Emotionen 28 / Affekte in der Sprache und dem Sprechen / sowie das Sprechen über Affekte 28 / Metaregulative soziale Gesichtspunkte 28 / Die Emotionen als nichtlineares dynamisches / System der Selbstorganisation 28 / Definitorische Festlegungen 29 / Bewertungsvorgänge der strukturellen / Affekte 31 / Coping-Vorgänge im Umfeld / der Emotionsregulierung 32 / Krankheits- und strukturspezifische Emotionsregulierungen 32 / Regulierungsvorgänge im Bereich dyadischer / emotionaler Austauschprozesse 35 / Die 3 zentralen Formen der Emotionsregulierung und ihre pathognomischen / Korrelate 36 / Entwicklungslinien der Emotionsregulierung / 37 / 3 Bindung und Persönlichkeitsentwicklung / - Ergebnisse klinischer / Bindungsforschung 45 / Bernhard Strauß / Interpersonale Theorien der Persönlichkeit / und von Persönlichkeitsstörungen 45 / Die Bindungstheorie als Bezugsrahmen für / die Persönlichkeitsentwicklung 45 / Befunde der klinischen Bindungsforschung 55 / Persönlichkeitsstörungen aus bindungstheoretischer / Sicht 55 / Ausblick 59 / 4 Neuroception - Ein "unterbewusstes" / System zur Wahrnehmung von Bedrohung und Sicherheit 64 / Stephen W. Porges / Soziales Beziehungsverhalten und Abwehrverhalten: / adaptive oder maladaptive / Strategien? 65 / Die Polyvagale Theorie: 3 neurale Schaltkreise, / die die Reaktivität regulieren 68 / Neuroception und psychiatrische / Erkrankungen 69 / Schlussfolgerungen 71 / II Diagnostik und Symptomatik / von Persönlichkeitsstörungen / 5 Persönlichkeitsstörungen - Diagnostik, Komorbidität, Verlauf / und Therapieevaluation 75 / Thomas Bronisch / Diagnostik 75 / Dimensionale Erfassung / von Persönlichkeitsstörungen 79 / Komorbidität 80 / Verläufe und Prädiktoren 82 / Langzeitverläufe 82 / Therapieevaluation 85 / Schlussfolgerungen 87 / 6 Entwicklung von Persönlichkeitsmerkmalen / und Persönlichkeitsstörungen / im Kindes- und / Jugendalter 91 / Gerd Lehmkuhl / Zum Begriff "Psychopathie und Persönlichkeitsstörung im Kindesalter" 91 / Diagnosestellung von Persönlichkeitsstörungen im Kindes- und Jugendalter 92 / Kontinuität früher Persönlichkeitsmerkmale / 94 / Ergebnisse eines neuen Inventars zur Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen / und -störungen 97 / Diskussion und Schlussfolgerungen 99 / 7 Borderline-Persönlichkeitsstörung - / Diagnostik, Epidemiologie, Verlauf, / Prognose und Psychopathologie 102 / Martin Bohus und Christian Schmahl / Diagnostik 102 / Epidemiologie 104 / Differenzialdiagnose und Komorbidität 104 / Verlauf und Prognose 105 / Psychopathologie 105 / III Die Bedeutung von Genetik / und Neurobiologie zum / Verständnis der Borderline- / Störung / 8 Psychobiologische Forschungsperspektiven / in der Verhaltensmedizin / und ihr Beitrag zur Erklärung / gestörter Entwicklung 117 / Ulrike Ehlert und Urs Nater / Stress - ein zentrales Konzept / der Verhaltensmedizin 118 / Psychobiologische Korrelate / des Stresserlebens 119 / Funktionelle und morphologische / Abweichungen neurobiologischer / Systeme: Erklärung für die Entstehung / und Aufrechterhaltung gestörter / Entwicklungsverläufe? 120 / Konsequenzen 121 / 9 Genetische Einflussfaktoren auf / Ätiologie und Entwicklung der / Borderline-Persönlichkeitsstörung 124 / W. John Livesley / Die genetische Ätiologie der Borderline- / Persönlichkeit 124 / Umweltbedingte Einflüsse und / die Entwicklung der Borderline- / Persönlichkeitsstörung 130 / Umweltbedingte Einflüsse auf die jeweils / charakteristische Merkmalsausprägung 131 / Das Zusammenspiel von Anlage / und Umwelt 134 / Klinische Implikationen 136 / Behandlung 139 / Schlussfolgerung 141 / 10 Störungen von Affektivität und / Impulskontrolle bei Patienten mit / Borderline-Persönlichkeitsstörung 144 / Sabine C. Herpertz / Empirische Befunde zur Affektdysregulation / 145 / Biologische Korrelate der Affektdysregulation / 146 / Therapeutische Konsequenzen 151 / 11 Funktionelle, metabolische / und morphologische Bildgebung / bei Patienten mit Borderline- / Persönlichkeitsstörung 154 / Christian Schmahl und J. Douglas Bremner / Volumetrische und spektroskopische / Untersuchungen 154 / Untersuchungen des Hirnmetabolismus / unter Ruhebedingungen mittels / FDG-PET 156 / Bildgebung im Bereich des serotonergen / Systems 156 / Bildgebungsstudien mit emotionalen, / stressassoziierten und sensorischen / Stimuli 158 / Zusammenfassung, Schlussfolgerungen / und Ausblick 160 / 12 Neurobiologie sozialer / Bindungsbeziehungen 167 / C. Sue Carter / Soziale Bindungen 168 / Entwicklungsbedingte Einflüsse / auf die Ausbildung von Sozialität 170 / Implikationen für die menschliche / Entwicklung 171 / IV Kognitionen, Affekte, / Handlungsimpulse - Körper / und Körperrepräsentationen / bei Persönlichkeitsstörungen / 13 Bewusstsein und Psychotherapie - / Achtsamkeitsbasierte Ansätze bei / Persönlichkeitsstörungen und / chronischen Stress-Syndromen 175 / Andreas Remmel und Britta Richarz / Bewusstsein: ein heterogenes Konzept 176 / Bewusstsein und Gedächtnis: / psychologische Gedächtnismodelle 177 / Disstress bei Patienten mit / Persönlichkeitsstörungen 180 / Beispiele für dysfunktionale mentale / Repräsentationen bei Borderline-Patienten: / kognitiv-emotionale Netzwerke und / die Konsistenztheorie von Grawe 182 / Bedeutung achtsamkeitsbasierter Ansätze / in der Behandlung von Patienten / mit Persönlichkeitsstörungen 185 / Achtsamkeits- und akzeptanzbasierte / Ansätze innerhalb psychotherapeutischer / Verfahren 187 / Achtsamkeits- bzw. mindfulnessbasierte / Stressreduktion 188 / Neurobiologische und immunologische / Effekte meditativer Praxis 190 / Zusammenfassung und Ausblick 191 / 14 Affekt und Borderline-Pathologie - / Einige empirische Daten 197 / Rainer Krause, Cord Benecke und / Gerhard Dammann / Aussagen über die Affekte von BPS 197 / Das Affektsystem 197 / Die kognitiven Rahmen / des Gefühlerlebens 199 / Die kognitiven Rahmen / der "Borderline-Affekte" 199 / Die Beziehung zwischen expressiven / Modulen und der Gefühlswelt 200 / Die expressiven Zeichen 200 / Vergleich mit gesunden Frauen 201 / Vergleich mit einer anderen / Krankheitsgruppe 201 / Die erlebten Gefühle 202 / 15 Störungen des Körperselbst / bei Patienten mit Borderline- / Syndrom 207 / Peter Joraschky, Angela von Arnim / und Karin Pöhlmann / Selbstgefühlsstörungen und Störungen / des Körperselbst 207 / Psychodynamische Theorien / zum Selbstgefühl 209 / Die Vulnerabilität des Selbstgefühls / als Schamphänomen 210 / Empirische Untersuchungen / zu Störungen des Selbstgefühls / bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen / 211 / Empirische Untersuchungen / zu Körpererleben und / Traumatisierung 212 / V Allgemeine und störungsspezifische / Behandlungskonzepte / bei Persönlichkeitsstörungen / 16 Psychodynamische Psychotherapie / der Borderline-Persönlichkeit - / Transference-Focused Psychotherapy / 223 / Peter Buchheim, Otto F. Kernberg, / John F. Clarkin, Frank Yeomans und / Stephan Doering / Konzept und psychodynamische / Klassifikation der Borderline- / Persönlichkeitsorganisation 226 / Psychodynamische und / phänomenologische Diagnostik / und Interviewtechnik 227 / Therapieprinzipien der psychodynamischen / Psychotherapie / der Borderline-Persönlichkeit 229 / Therapeutische Prinzipien 232 / Therapieverlauf und Therapieziele 233 / Therapeutische Interventionen / bei Krisen 235 / Zusätzliche Behandlung / mit Psychopharmaka 236 / Einzel- und Gruppensupervision / anhand von Videoaufzeichnungen 237 / Training und Fortbildung 237 / Studien zur psychodynamischen / Psychotherapie bei Borderline- / Persönlichkeitsstörungen 238 / 17 Strukturbezogene psychodynamische / Therapie 242 / Gerd Rudolf / Strukturelles Denken / in der Psychoanalyse 244 / Entwicklungspsychologische / Grundlagen der Struktur 246 / Das klinische Bild struktureller / Störung 247 / Schwierigkeiten der psychoanalytischen / Behandlung von strukturellen / Störungen 249 / Die Behandlung struktureller / Störungen 249 / Unterstützung der strukturbezogenen / Psychotherapie durch die Formulierung / von Foci und Therapiezielen 251 / Praktische Anwendung strukturbezogener / Psychotherapie 251 / Fazit 252 / 18 Die Dialektisch-behaviorale / Psychotherapie 255 / Martin Bohus und Klaus Höschel / Behandlungsmodule 255 / Therapeutische Grundannahmen 256 / Behandlungsphasen 257 / Wahl des Behandlungsfokus 257 / Behandlungsebene und -methodik 259 / Das Fertigkeitentraining 259 / Stationäre Behandlung nach DBT 261 / Rahmenbedingungen und Struktur 262 / Hierarchische Gliederung / der Behandlungsziele im stationären / und teilstationären Setting 264 / Zum gegenwärtigen Stand / der Psychotherapie-Forschung 269 / Ausblick 270 / 19 Körpertherapie im Rahmen der / Dialektisch-behavioralen Therapie / für Borderline-Störungen 272 / Martin Bohus und Ilona Brokuslaus / Theoretischer Hintergrund 272 / Übungen 277 / 20 Musiktherapie bei / Persönlichkeitsstörungen 285 / Isabelle Frohne-Hagemann / Persönlichkeit 285 / Persönlichkeitsstörungen 286 / Was kann Musiktherapie / bei diesem Krankheitsbild leisten? 288 / 21 Psychotherapie von / Persönlichkeitsstörungen - / Ergebnisse der empirischen / Psychotherapie-Forschung 295 / Bernhard Strauß / Psychotherapie-Effektforschung / und der Mangel an Studien / zu Persönlichkeitsstörungen 295 / Übersichten über die Effekte / von Psychotherapie / bei Persönlichkeitsstörungen 296
Details
VerfasserInnenangabe: Hrsg. Andreas Remmel ; Otto F. Kernberg ; Wolfgang Vollmoeller ; Bernhard Strauss. [Mit Beitr. von Borwin Bandelow ...]
Jahr: 2006
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Systematik: PI.HKP
ISBN: 3-7945-2411-X
Beschreibung: 1. Aufl., XXII, 520 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch