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3 von 415
Abenteuer mit Migrantinnen & Migranten
ein erlebnisorientiertes Konzept für die Interkulturelle Arbeit
VerfasserIn: Koch, Annika
Verfasserangabe: Annika Koch
Jahr: 2012
Verlag: Freiburg im Breisgau, Centaurus
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.EI Koch / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Besonders für praxisorientierte SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen in den pädagogischen Fachdisziplinen der Interkulturellen Pädagogik sowie der Erlebnispädagogik ist dieses Buch empfehlenswert. Es setzt sich mit der Thematik auseinander, wie Interkulturelle Arbeit sinnvoll und effektiv auf die Anforderungen einer modernen Gesellschaft eingehen kann, indem sie das Ziel verfolgen, ein harmonisches Zusammenleben vieler Menschen unterschiedlicher Kulturen mittels bestimmter Kompetenzen zu fördern.Nach einer Erläuterung des Kulturbegriffs inklusive der Aspekte von Lebenswelten, Deutungs-und Orientierungsmustern, setzt sich die Autorin im zweiten Kapitel mit den Grundlagen von Sprache und Kommunikation sowie von Stereotypen und Vorurteilen auseinander. Im dritten Kapitel geht das Buch auf die Entwicklung der Ansätze von Interkultureller Pädagogik ein sowie auf verschiedene moderne Ansätze, die ihre Perspektiven insgesamt auf die Förderung von Interkultureller Kompetenz durch Interkulturelles Lernen legen. Anschließend werden im vierten Kapitel die Grundlagen der Erlebnispädagogik erläutert. Es folgen nach einer Begriffsbestimmung von Erlebnis und Abenteuer, die frühen Ansätze von Erlebnispädagogik sowie die heutigen Lern- und Wirkungsmodellen.Nach einer kurzen Einführung in die Konzeptentwicklung samt der Definition von Zielen und Methoden wird von der Autorin im fünften Kapitel ein erlebnispädagogisches Konzept für die Interkulturelle Arbeit entwickelt. Es folgt ein praktisches Beispiel für eine Umsetzung des Konzeptes in einer Schule in Kooperation mit einem Stadtteilzentrum."Die beiden Fachbereiche Interkulturelle Arbeit und Erlebnispädagogik zu kombinieren ist interessant. Hier werden theoretischen Hintergründe geliefert und viele Begriffe theoretisch beleuchtet. Der Titel des Buches verspricht ein Konzept. Hier findet sich ein exemplarischer Ablaufplan, der allerdings detailliert ist, so kann man auch als Praktiker etwas damit anfangen. Interessant ist das Kapitel 5, indem die Merkmale der Erlebnispädagogik auf das Interkulturelle Lernen bezogen werden. Der Leser findet hier Anhaltspunkte für die eigene Praxis und zur Überprüfung der eigenen Konzepte. Inwieweit bekannte Aufgaben abgewandelt werden müssen und können, damit sie verwendbar sind für das Interkulturelle Lernen, bleibt offen. Auch Fragen, wie z.B. Aufgaben mit großer Nähe für die verschiedenen Kulturen geeignet oder durchführbar sind, bleibt offen. Das Buch öffnet den Blick auf die Notwendigkeit sich mit der Diversität der Gesellschaft auseinander zu setzen und die Vielfalt der Kulturen im eigenen Land mit zu denken." © socialnet.de   / AUS DEM INHALT: / / / 1. EINLEITUNG 11 2. ZENTRALE BEGRIFFE IM KONTEXT INTERKULTURELLER ARBEIT 15 2.1 Kultur, Lebenswelten und Deutungsmuster 15 2.1.1 Differenzierung zwischen Kultur und Ethnie 15 2.1.2 Annäherung an den Begriff Kultur 16 2.1.3 Die Bedeutungsfelder des Kulturbegriffs 19 2.1.4 Lebenswelten 21 2.1.5 Deutungs- & Orientierungsmuster 22 2.2 Sprache und Kommunikation 24 2.3 Stereotyp und Vorurteil 26 2.4. Zusammenfassung 27 3. VON DER AUSLÄNDERPÄDAGOGIK ZU INTERKULTURELLEM LERNEN UND INTERKULTURELLER HANDLUNGSKOMPETENZ 29 3.1 Leitmotive und Hauptthemen Interkuitureller Arbeit 29 3.2 Verschiedene Handlungsansätze Interkultureller Arbeit 30 3.2.1 Ausländerpädagogik 31 3.2.2 Klassische Interkulturelle Pädagogik 34 3.2.3 Antidiskriminierungs- und Antirassismuspädagogik 35 3.2.4 Weiterentwicklungen Interkultureller Pädagogik 41 3.2.4.1 Reflexive Interkulturelle Pädagogik (Hamburger) 41 3.2.4.2 Migrationspädagogik (Mercheril) 43 3.2.4.3 Pädagogik der Vielfalt (Prengel) 44 3.2.4.4 Diversity-Pädagogik und Mehrdimensionalität 47 3.2.4.5 Pädagogik kollektiver Zugehörigkeiten (Nohl) 48 3.3 Methoden Interkultureller Bildung 50 3.4 Interkulturelle Handlungskompetenz 51 3.4.1 Annäherung an den Begriff (Soziale) Kompetenz 52 3.4.2 Annäherung an den Begriff Interkulturelle Kompetenz 53 3.4.3 Der Perspektivenwechsel von Interkultureller Kompetenz 55 3.4.4 Interkulturelle Kommunikation 57 3.5 Interkulturelles Lernen als Basis für Interkulturelle Kompetenz 61 3.5.1 Stufenmodell 61 3.5.2 Lernspirale 65 3.6 Zusammenfassung 66 4. GRUNDLAGEN DER ERLEBNISPÄDAGOGIK ALS VORBEREITUNG FÜR EIN ERLEBNISORIENTIERTES KONZEPT IN DER INTERKULTURELLEN ARBEIT 7 1 4.1 Begriffsbestimmung - Abenteuer und Erlebnis 72 4.2 Vorläufer einer modernen Erlebnispädagogik 73 4.2.1 Entdeckung der Kindheit 73 4.2.2 Leben in Natur und Einfachheit 74 4.2.3 Reformpädagogik 74 4.2.4 Erlebnistherapie 75 4.3 Aktualität, Leitmotive und Zielgruppen von Erlebnispädagogik 77 4.4 Wirkungsmechanismen: Lernmodelle und Reflexion 79 4.4.1 Lernmodelle 79 4.4.1.1 Das Komfortzonenmodell 79 4.4.1.2 Ein erlebnisorientierter Lernzyklus 80 4.4.1.4 Erfahrungslernen oder "learning by doing" 81 4.4.1.4 Neurowissenschaftliche Erkenntnisse 81 4.4.2 Reflexion und Transfer 82 4.4.2.1 "the mountains speak for themselves" 84 4.4.2.2 Outward Bound Plus 85 4.4.2.3 Metaphorik 85 4.5 Fachliche Kompetenzen des Erlebnispädagogen 86 4.6 Handlungsansätze und Methoden erlebnispädagogischer Arbeit 88 4.6.1 City Bound - Erlebnispädagogik in der Stadt 89 4.6.2 Interaktionspädagogik 91 Exkurs: Soziales Lernen 91 4.6.3 Kooperative Abenteuerspiele 93 4.6.4 Künstliche Elemente am Beispiel des Hochseilgartens 96 4.7 Die Bedeutung der Gruppe 96 4.8 Zusammenfassung 101 5. DIE ENTWICKLUNG EINES ERLEBNISPÄDAGOGISCHEN KONZEPTES FÜR DIE INTERKULTURELLE ARBEITEN MIT KINDERN IN DER SOZIALEN ARBEIT 103 5.1 Einführung: Konzepte, Ziele & Methoden 103 5.2 Zehn Thesen über Gemeinsamkeiten, Schnittpunkte sowie Ansätze von Interkultureller Arbeit und Erlebnispädagogik 107 5.2.1 Gleiche und ergänzende Zielsetzungen 107 5.2.2 Gemeinschaft für effektiveres Lernen und Veränderungen 108 5.2.3 Vielfalt als Potenzial, Chance und Perspektivenerweiterung 110 5.2.4 Vielfalt erleben 111 5.2.5 Bewegung/Sport unterstützt effektives Lernen 111 5.2.6 Begegnung/Kontakt/Kommunikation (i.V. mit These 2) 112 5.2.7 Problemlösestrategien sind auf die Interkulturelle Arbeit übertragbar 113 5.2.8 Pluralität pädagogischer Gestaltungsmöglichkeiten 114 5.2.9 Natur in der Interkulturellen Arbeit 115 5.2.10 Zielgruppe und Handlungsort Schule 115 5.3 Besondere Anforderungen an den Sozialarbeiter im Kontext erlebnisorientierter Interkultureller Arbeit 116 5.4 Ein exemplarisches und erlebnisorientiertes Konzept für die Interkulturelle Arbeit mit Kindern 118 5.4.1 Ziele 119 5.4.2 Zielgruppe 120 5.4.3 Ressourcen 121 5.4.4 Exemplarischer Ablauf der zwei Erlebnistage in vier Einheiten 121 5.4.5 Detaillierte Einheitenbeschreibungen 123 5.4.5.1 Begrüßung und thematische Einfuhrung 123 5.4.5.2 Einheit 1: spielerisch ein interkulturelles Abenteuer wagen 123 5.4.5.3 Einheit 2: Vielfalt im Stadtteil 126 5.4.5.4 Einheit 3: Team-Abenteuer in den Wolken 128 5.4.5.5 Einheit 4: Fest der Vielfalt 130 5.4.5.6 Auswertung 131 5.5 Zusammenfassung 132 6. EIN SCHLUSSWORT 135 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 139 QUELLENVERZEICHNIS 141 Literatur 141 Internet 141 ANHANG 147
Details
VerfasserIn: Koch, Annika
VerfasserInnenangabe: Annika Koch
Jahr: 2012
Verlag: Freiburg im Breisgau, Centaurus
Systematik: PN.EI
ISBN: 978-3-86226-190-1
2. ISBN: 3-86226-190-5
Beschreibung: 180 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch