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Körper und Migration
eine Studie zu Körperinszenierungen junger Frauen in Text und Bild
VerfasserIn: Terhart, Henrike
Verfasserangabe: Henrike Terhart
Jahr: 2014
Verlag: Bielefeld, Transcript
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.OF Terh / College 3h - Gender Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Ob jemand als zugehörig oder als »nicht von hier« gilt, wird im Kontext von Migration oft an Körperlichem festgemacht. Doch wie hängen Fragen nach dem Körper und nach Migration als Erfahrung und Zuschreibung zusammen?
Die empirisch-qualitative Studie geht dem Verhältnis von Körper und Sozialität, von körperlichem Empfinden und Zuschreibungserfahrungen im Zusammenhang mit Migration nach. Dabei kommen junge Frauen in biografischen Interviews zu Wort und porträtieren sich in Fotografien. Durch die Analyse der Körperinszenierungen in Text und Bild wird deutlich, dass Körperlichkeit im Kontext von Migration als ein in sich flexibler Möglichkeitsraum zu verstehen ist.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
09Inhalt
Einleitung. Die s o z i a l e Ordnung des Körperlichen
im Kontext von Migration | 11
1 Körper a l s sozialwissenschaftlicher Gegenstand | 19
I. I Zur Entstehung des Gegenstandes | 22
1.2 Die Dialektik des Körperlichen - erster Zwischenstand | 30
2 Körper und S o z i a l i t ä t | 33
2.1 Körper, Leib und exzentrische Positionalität bei Helmuth Plessner | 34
2.2 Geste und symbolische Interaktion bei George H. Mead | 41
2.3 Habitus, Inkorporierung und körperliche Erkenntnis bei
Pierre Bourdieu | 47
2.4 Inszenierung, Imagepflege und Stigma bei Erving Goffman | 52
2.5 Theatralität, Performatives und Inszenierung | 57
2.6 Körperlichkeit als Dimension von Sozialität -
zweiter Zwischenstand | 63
3 Körper und Migration | 67
3.1 Zur Rassifizierung des .anderen Körpers' j 70
3.2 ,Der Körper der jungen Migrantin'- ein wirkmächtiges Konstrukt | 77
3.3 Der,andere Frauenkörper' im gesellschaftlichen Fokus -
dritter Zwischenstand | 108
4 Körper a l s empirischer Forschungsgegenstand i n der Qualitativen
S o z i a l f o r s c h u n g . T r i a n g u l a t i o n v o n T e x t u n d B i l d | 1 1 1
4.1 Perspektiventriangulation j 112
4.2 Text und Bild als Forschungsmaterial in der Qualitativen
Sozialforschung | 113
4.3 Ein symboltheoretischer Zugang für die Arbeit mit Text und Bild | 119
4.4 Der Symbolische Interaktionismus. Methodologische Grundlage
für die Analyse von Text und Bild | 123
4.5 Methodologische Implikationen der Grounded Theory | 126
4.6 Zur Empirischen Untersuchung von Körperlichkeit -
vierter Zwischenstand | 129
5 Text und B i l d . Gewinnung des Forschungsmaterials | 135
5.1 Das biografisch-narrative Interview zum Thema Körper | 136
5.2 Die Erstellung fotografischer Selbstporträts | 139
5.3 Forschen als soziale Praxis - fünfter Zwischenstand | 141
6 Text und B i l d . Auswertung des Forschungsmaterials | 143
6.1 Visuelle Migrationsforschung j 148
6.2 Interviewanalyse nach der Methodik der Grounded Theory | 160
6.3 Eine systematische Triangulation von Foto- und Interviewanalyse -
sechster Zwischenstand | 165
7 Körperinszenierungen junger Frauen im Kontext von Migration.
Darstellung der Ergebnisse | 167
7.1 Körperlichkeit als kulturell-geschlechtlich markierter
,Emanzipationsprozess' - Fallstudie Meiling | 170
7.2 Oszillierende Aushandlung eigener Körperlichkeit als Ressource
und Risiko - Fallstudie Nikita | 190
7.3 Körperlichkeit als am sozialen Umfeld orientierte Privatangelegenheit -
Fallstudie Jasemin | 210
7.4 Abgrenzen von kollektiven Zuschreibungen an den eigenen Körper -
Fallstudie Hülya | 225
7.5 Zwischen Erfüllung und Ablehnung von Körpernormen im
nationalen' Vergleich - Fallstudie Mishgan | 242
7.6 Körperliche Selbstbehauptung und körperliches Erleiden
in der Migration - Fallstudie Jale Öztürk | 261
7.7 Sich flexibel in (ethnisierenden) Deutungsmustern des Körperlichen
bewegen - Fallstudie Leya | 278
7.8 Körperlichkeit als leidvoller Entwicklungsprozess in der Migration -
Fallstudie Gia | 301
7.9 Körperlichkeit im Spannungsgefüge essentialisierender Zuschreibungen
und ihrer Auflösung - Fallstudie Mona | 3 18
7.10 Kulturell markierte sowie universalisierte Normen weiblicher
Körperpräsentation - Fallstudie Christiana | 336
7.1 I Übernahme und Ablehnung von Vorstellungencn ,eigener' und ,anderer'
Körperlichkeit - Fallstudie Mina | 35 1
7.12 Kritische Auseinandersetzung in einem hierarchisch angelegten Körper-
Kultur-Vergleich - Fallstudie Djalila | 373
7.13 Körperlichkeit als Möglichkeitsraum im Kontext von Migration.
Darstellung des theoretischen Modells | 394
8 Eine Studie zu Körper und Migration.
Reflexive Schlussbetrachtung und Ausblick | 409
Literatur | 419
 
 
Details
VerfasserIn: Terhart, Henrike
VerfasserInnenangabe: Henrike Terhart
Jahr: 2014
Verlag: Bielefeld, Transcript
Systematik: GS.OF
ISBN: 978-3-8376-2618-6
2. ISBN: 3-8376-2618-0
Beschreibung: 457 S : Ill., graph. Darst
Schlagwörter: Deutschland, Einwanderin, Junge Frau, Körpererfahrung, Selbstbild, Selbstdarstellung, Deutsche, Fremdbild, Interpersonale Wahrnehmung, Körperbild, Körperschema, Selbsteinschätzung, Deutschland <Bundesrepublik> *1949-1990, Deutschland <DDR>, Deutschland (DDR), Deutschland <DDR> * 1949-1990, Autostereotyp, BRD <1990->, Deutsche Länder, Deutsches Reich, Deutschland <Bundesrepublik, 1990->, Deutschland <Gebiet unter Alliierter Besatzung>, Einwandererin, Frau <18-30 Jahre>, Heiliges römisches Reich deutscher Nation, Immigrantin, Körperarbeit, Körperbewusstsein, Körpererleben, Körpergefühl, Körperwahrnehmung, Migrantin, Römisch-Deutsches Reich, Sacrum Romanum Imperium, Selbstentwurf, Selbstkonzept, Selbstkonzeption (Lex. Soz. 1994), Selbstverständnis <Selbstbild>, Selbstwahrnehmung <Selbstbild>, Bild <Psychologie>, Deutsches Sprachgebiet, Frau , Tatarische Einwanderin, Wahrnehmung
Mediengruppe: Buch