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70 von 70
5.; Störungen im Kindes- und Jugendalter - Grundlagen und Störungen im Entwicklungsverlauf
Verfasserangabe: hrsg. von Peter F. Schlottke ... [Autoren: Tobias Banaschewski ...]
Jahr: 2005
Übergeordnetes Werk: 2.; Klinische Psychologie
Bandangabe: 5.
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HK Enzy / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 11.08.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Störungen bei Kindern und Jugendlichen werden in der Gesellschaft sowie in den einzelnen Fachdisziplinen (Psychologie, Pädagogik, Kriminologie, Medizin) lebhaft und teilweise kontrovers diskutiert. Steigt die Delinquenz bei Kindern und Jugendlichen an? Wenn ja, was sind die Gründe dafür? Sind Lernstörungen heute stärker verbreitet als beispielsweise vor 12 Jahren? Diese Fragen sind nicht nur akademischer Natur, sondern sowohl für präventive Planungen als auch die Gestaltung von Therapien hochaktuell. Die beiden Bände stellen das derzeitige Wissen über die Entstehung, Therapie und Prävention von Störungen im Kindes- und Jugendalter dar. Dabei werden sowohl Entwicklungs- und Verhaltensstörungen als auch chronisch somatische Erkrankungen und Behinderungen umfassend behandelt. Es wird erörtert, wie Entwicklungs- und Verhaltensstörungen entstehen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Die Häufigkeit sowie die Auftretensbedingungen dieser Störungen werden ausführlich erörtert, ebenso die diagnostischen Maßnahmen zur Erfassung der jeweiligen Störung. Ferner werden Interventionen und Präventionsmöglichkeiten detailliert beschrieben.
 
/ AUS DEM INHALT: / / / Teil I: Konzepte, Theorien und Methoden
 
1. Kapitel: Die entwicklungspsychopathologische Perspektive
Von Rainer K. Silbereisen und Martin Pinquart
 
1 Zum Begriff und seinem Hintergrund 4
1.1 Definition 4
1.2 Entwicklungspsychopathologie als Kritik an hergebrachten
Sichtweisen 6
1.3 Wichtige Anregungen aus jüngerer Zeit 7
1.4 Konzepte von Entwicklung 9
2 Konstrukte für die Erklärung von Fehlanpassungen und
Störungen 11
2.1 Risiko und Protektion 12
2.2 Resilienz 16
3 Charakteristische Forschungsmethoden 18
3.1 Längsschnittforschung 19
3.2 Natürliche Experimente 21
4 Anregungen für entwicklungsorientierte Intervention 23
5 Beispielhafte Ergebnisse zu Kontinuität und
Diskontinuität 26
5.1 Probleme der Bindung und Störungen 27
5.2 Entwicklungspfade jugendlichen Problemverhaltens 29
5.3 Depression in der Adoleszenz 31
6 Künftige Herausforderungen 32
6.1 Die engere Vernetzung biologischer, psychologischer und
sozialer Ansätze 33
6.2 Entwicklungspsychopathologische Studien
im Erwachsenenalter 34
6.3 Die Umsetzung von Forschungsergebnissen
in die Praxis 35
Literatur 38
 
 
XIV Inhaltsverzeichnis
2. Kapitel: Neurobiologische Ansätze bei psychischen Störungen
im Kindes- und Jugendalter
Von Aribert Rothenberger, Günther H. Moll, Tobias Banaschewski
und Michael Siniatchkin
1 Übergeordnete Aspekte der neurobiologischen Entwicklung 47
1.1 Gehirnorganisation 47
1.2 Verhaltenssteuerung 49
1.3 Stress 51
2 Neurobiologische Forschungswege und Entwicklungspsychopathologie . . . 58
2.1 Tiermodelle 59
2.2 Evolutionsbiologie 61
2.3 Genetik 65
2.4 Immunologie 70
2.5 Neurophysiologie 71
2.6 Bildgebende Verfahren 72
2.7 Neurotransmitter und Hormone 74
3 Störungsbezogene Betrachtung 79
3.1 Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung 79
3.2 Autismus 85
3.3 Depressivität und Angst 90
3.4 Enuresis 96
3.5 Essstörungen 98
3.6 Lese-Rechtschreibstörungen 101
3.7 Migräne 103
3.8 Psychosen 107
3.9 Störung des Sozialverhaltens 110
3.10 Stottern 114
3.11 Substanzmissbrauch 118
3.12 Tic-Störungen 122
3.13 Zwangsstörungen 126
4 Schlussfolgerung und Ausblick 130
Literatur 138
 
3. Kapitel: Lerntheoretische Ansätze
Von Alfons Hamm
1 Einleitung 163
2 Assoziationslernen: Klassisches Konditionieren 164
2.1 Wie werden CS und US miteinander assoziiert? Kontiguität versus
Kontingenz 165
 
 
Inhaltsverzeichnis XV
 
2.2 Biologisch vorbereitete Assoziationen 168
2.3 Das emotionale Gedächtnis 171
2.4 Das deklarative Gedächtnis 173
3 Lernen durch die Konsequenz des Verhaltens: Instrumentelles Lernen . . . . 176
3.1 Das Verstärkerprinzip 177
3.1.1 Was ist eine Belohnung? 178
3.1.2 Negative Verstärkung oder Vermeidungslernen 180
3.2 Extinktion 181
3.3 Lernen durch das Auftreten aversiver Konsequenzen: Bestrafung . . . . 182
4 Beobachtungslernen 183
5 Fazit 185
Literatur 186
 
4. Kapitel: Stressoren in der Familie und Familie als Stressor
im Vorfeld der Entwicklung von Störungen bei Kindern
und Jugendlichen
Von Meinrad Perrez
1 Einleitung 193
2 Risiko- und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Störungen
(in) der Familie 195
3 Kritische Lebensereignisse und chronische Stressoren als
Risikofaktoren für Störungen (in) der Familie 198
3.1 Familien-externe Risikofaktoren für Störungen (in) der Familie 199
3.1.1 Materielle Not und Armut 199
3.1.2 Arbeitslosigkeit 201
3.1.3 Wohnortswechsel, Migration und Flucht 202
3.1.4 Chronisch belastende Sozialbeziehungen 203
3.2 Familieninterne Risikofaktoren für die Entwicklung von Störungen
(in) der Familie 204
3.2.1 Chronische Krankheiten oder Behinderungen eines Elternteils
oder eines Kindes 204
3.2.2 Scheidung als kritisches Lebens- respektive Familienereignis . . . 205
3.2.3 Tod eines Elternteils 205
3.2.4 Zu frühes generatives Verhalten 206
3.2.5 Eingeschränkte individuelle und soziale Bewältigungs-
kompetenz 206
4 Störungen (in) der Familie als Risikofaktoren für die Entwicklung
von Störungen bei Kindern und Jugendlichen 207
4.1 Störungen von einzelnen Mitgliedern der Familie als Risikofaktor . . . 207
4.2 Störungen von Subsystemen als Risikofaktoren 208
 
 
XVI Inhaltsverzeichnis
 
4.2.1 Paarstörungen 208
4.2.2 Störungen in Bezug auf das Subsystem "Mutter/Vater-Kind" .. 209
4.2.2.1 Dysfunktionaler Erziehungsstil als Risikofaktor 209
4.2.2.2 Gewaltanwendung von Eltern gegen Kinder 210
4.2.2.3 Bindungsprobleme 213
4.3 Störungen des Systems Familie als Risikofaktoren für die Entwicklung
von Störungen bei Kindern und Jugendlichen 215
5 Unspezifische Risikofaktoren versus spezifische Vulnerabilitäten oder
spezifische Mechanismen 217
6 Der Beitrag der Familie zum Erwerb von spezifischen Vulnerabilitäten
respektive zur Entwicklung von spezifischen Störungen 221
6.1 Beitrag der Familie zum Erwerb der Vulnerabilität
(für Angststörungen) und zur Entwicklung von Angststörungen 221
6.2 Beitrag der Familie zum Erwerb der Vulnerabilität
(für depressive Störungen) und zur Entwicklung von
depressiven Störungen 223
6.3 Beitrag der Familie zum Erwerb der Vulnerabilität für
oppositionelles Verhalten und für Verhaltensstörungen sowie
zur Entwicklung von diesen Störungen 224
7 Diskussion 225
7.1 Theoretische Probleme 226
7.2 Spezifische Mechanismen oder spezifische Vulnerabilitäten und
unspezifische Stressoren? 228
7.3 Methodische Probleme 232
Literatur 234
 
5. Kapitel: Forschungsstrategien
Von Alexander von Eye und Christof Schuster
1 Welche Art von Aussagen soll getroffen werden? 248
1.1 Exploration, Deskription und grafische Darstellung 248
1.2 Entscheidung über Hypothesen 250
1.3 Beschreibung von Modellen 252
1.4 Interventionsrichtlinien 256
2 Welche Art von Daten soll gesammelt werden? 258
2.1 Exploratorische Daten 258
2.2 Deskriptive/Epidemiologische Daten 260
2.3 Daten zum Überprüfen von Hypothesen 261
2.3.1 Statistische Nullhypothesen 261
2.3.2 Power 262
2.3.3 Die zu untersuchenden Populationen 264
2.3.4 Repräsentativität und Bias 265
2.4 Daten zum Anpassen von Modellen 268
 
 
Inhaltsverzeichnis XVII
 
3 Aufweiche Weise sollen Daten erhoben werden? 271
3.1 Experimentelle Datenerhebung 271
3.2 Quasi-experimentelle Datenerhebung 272
3.3 Aus Beobachtung entstehende Daten 274
4 Diskussion 276
Literatur 278
 
6. Kapitel: Klassifikation und diagnostisches Vorgehen
Von Martin H. Schmidt und Marianne Klein
1 Ziele von Klassifikation und ihre Konsequenzen 283
2 Weitere Anforderungen an Klassifikationssysteme 285
2.1 Mehrdimensionalität 285
2.2 Tauglichkeit für unterschiedliche Schweregrade, Altersgruppen und
ethnische Gruppen 286
2.3 Unterscheidbarkeit (therapeutisch relevanter) Verlaufstypen 287
2.4 Tauglichkeit für klinische und wissenschaftliche Zwecke -
kategorialer versus dimensionaler Ansatz 288
3 Probleme der Klassifikation psychischer Störungen 291
3.1 Klassifikation komorbider Störungen 291
3.2 Berücksichtigung entwicklungspsychopathologischer Aspekte 293
4 Fragen der Weiterentwicklung 294
5 Aktuelle Klassifikationssysteme 296
5.1 Multiaxiale Klassifikation für psychische Störungen im
Kindes- und Jugendalter 296
5.2 Multiaxiale Klassifikation nach DSM-IV 297
5.3 Multiaxiale Klassifikation psychischer Störungen nach
"Zero-to-Three" 298
5.4 Multiaxiale Klassifikation psychischer Störungen Erwachsener
nach ICD-10 298
5.5 Forschungskriterien zu ICD-10 299
6 Instrumente zur Klassifikation psychischer Störungen 300
Literatur 305
 
7. Kapitel: Präventionsansätze im Kindes- und Jugendalter
Von Bernd Röhrle
1 Einleitung 309
2 Historische Hintergründe 310
 
 
XVIII Inhaltsverzeichnis
 
3 Begründungen 311
4 Definitionen 311
5 Zentrale Konzepte, Theorien und Modelle 313
6 Systematik und Beispiele präventiver Maßnahmen 316
6.1 Aufbau von belastungsunspezifischen Fertigkeiten 318
6.2 Aufbau von belastungsspezifischen Fertigkeiten 320
6.3 Störungsspezifische Interventionen 322
6.4 Prävention physischer Erkrankungen 327
7 Bewertungen und ein Blick in die Zukunft 329
Literatur 332
 
8. Kapitel: Familienintervention und Prävention bei
Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter
Von Matthew R. Sanders und Alan Ralph
1 Behaviorale Familieninterventionen (BFI) 342
2 Eine populationsbezogene Sichtweise von Prävention und
Familienintervention 344
2.1 Prävalenz und Inzidenz von Störungen im Kindes- und Jugendalter .. 344
2.2 Prävalenz und Inzidenz von familiären Risikofaktoren 345
2.3 Befunde zur Reduktion der Inzidenz und Prävalenz durch die
Veränderung spezifischer familiärer Risiken und protektiver Faktoren .. 345
2.4 Erfolgreiche Familieninterventionen 345
2.5 Familieninterventionen müssen kulturspezifisch angepasst sein 346
2.6 Gute Erreichbarkeit der Interventionen 346
3 Das Triple P-Positive Parenting Program: eine populationsbezogene
Präventionsstrategie 347
3.1 Theoretischer Hintergrund von Triple P 350
4 Die wissenschaftliche Basis des Programms 352
4.1 Randomisierte Effektivitäts-Studien 352
4.2 Wirksamkeit von Selbsthilfeprogrammen 354
4.3 Evaluation von Triple P in Gruppenformaten 355
4.4 Einsatz von Medien 355
4.5 Effekte einer Kurz-Intervention im Rahmen der medizinischen
Primärversorgung 356
4.6 Forschung aus verwandten Bereichen 356
5 Alternativen zu familienbezogenen Präventionsprogrammen 358
5.1 Universelle Präventionsprogramme 358
5.2 Störungsspezifische Präventionsprogramme 359
5.3 Mehrkomponenten-Programme 359
 
 
Inhaltsverzeichnis XIX
 
6 Aktuelle Fragen zur Prävention psychischer Störungen bei Kindern und
Jugendlichen 361
6.1 Frühe Identifizierung von Risikokindern 362
6.2 Beziehung zwischen kindlichen und elterlichen Problemen 362
6.3 Altersangemessene Passung von Erziehungsratschlägen 363
6.4 Die Wechselbeziehung zwischen verschiedenen Risikofaktoren 363
6.5 Rekrutierung und Einbindung von mehrfach belasteten
Familien 364
6.6 Trennung der Familie 364
6.7 Soziale Benachteiligung 365
6.8 Kinderbetreuung und Frauen in der Erwerbstätigkeit 365
6.9 Präventionskosten 366
6.10 Präventive Maßnahmen dürfen keine schädlichen Nebenwirkungen
haben 366
6.11 Umfang der Intervention 366
6.12 Stärke der Interventionen in unterschiedlichen Gruppen 367
6.13 Transfer in die Praxis 367
7 Schlussfolgerungen 368
Literatur 370
 
Teil II: Störungen im Entwicklungsverlauf
 
9. Kapitel: Fütter- und Essstörungen im Säuglings- und
Kleinkindalter
Von Dieter Wolke
1 Die Bedeutung und Entwicklung von Füttern und Essen 381
2 Klinisches Erscheinungsbild 382
2.1 Neugeborene 388
2.2 Säugling (1-3 Monate) 388
2.3 Säugling (3-9 Monate) 388
2.4 Kleinkind (9-24 Monate) 388
3 Klassifikation 389
4 Epidemiologie 392
4.1 Prävalenz und Verlauf 392
4.2 Komorbidität 394
5 Modelle zur Ätiologie 395
5.1 Saugprobleme und Erbrechen 396
5.2 Essverweigerung 396
 
 
XX Inhaltsverzeichnis
 
5.3 Gedeihstörung 398
5.4 Pica und Rumination 399
6 Interventionen 399
6.1 Wirksamkeitsstudien 399
6.2 Diagnose und Behandlung 401
6.2.1 Essverweigerung und Gedeihstörung 401
6.2.2 Behandlungen von Kindern mit Behinderungen 408
7 Ausblick 408
Literatur 409
 
10. Kapitel: Tiefgreifende Entwicklungsstörungen: Autismus
Von Beate Sodian
1 Klinisches Erscheinungsbild 419
2 Klassifikation 422
3 Epidemiologie 425
4 Modelle zu Ätiologie und Verlauf 426
4.1 Die biologische Basis des Autismus 426
4.1.1 Temporallappen und limbisches System 426
4.1.2 Kleinhirn 427
4.1.3 Frontaler Kortex 427
4.2 Kognitive Erklärungen des Autismus 428
4.2.1 Theory of Mind-Defizit 428
4.2.2 Schwache zentrale Kohärenz 434
4.2.3 Empathiedefizit bei überdurchschnittlicher
Fähigkeit zur Systembildung
("Empathizing-Systemizing Theory") 436
4.2.4 Exekutive Dysfunktion 437
5 Interventionen 440
6 Ausblick 443
Literatur 444
 
11. Kapitel: Verhaltensstörungen bei intellektueller (geistiger)
Behinderung
Von Germain Weber und Johannes Rojahn
1 Klinisches Bild 454
2 Klassifikation 456
 
 
Inhaltsverzeichnis XXI
 
2.1 Klassifikation intellektueller Behinderung 456
2.2 Klassifikation von Verhaltensstörungen 458
3 Epidemologie 459
4 Modelle zu Ätiologie und Verlauf 462
4.1 Psychologische Modelle 462 ...
Details
VerfasserInnenangabe: hrsg. von Peter F. Schlottke ... [Autoren: Tobias Banaschewski ...]
Jahr: 2005
Übergeordnetes Werk: 2.; Klinische Psychologie
Bandangabe: 5.
Systematik: PI.HK
ISBN: 3-8017-0542-0
Beschreibung: XXXI, 1112 S. : graph. Darst.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch