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Schluss mit der Sozialromantik!
ein Jugendrichter zieht Bilanz
VerfasserIn: Müller, Andreas
Verfasserangabe: Andreas Müller. In Zusammenarbeit mit Carsten Tergast
Jahr: 2013
Verlag: Freiburg ; Basel ; Wien, Herder
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GR.RA Müll / College 3b - Recht, Journalismus Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Seit fast 20 Jahren arbeitet Andreas Müller als Richter. Vor seiner Richterbank landen viele harte Fälle: S-Bahn-Überfälle, Gewaltausbrüche, sexueller Missbrauch. Auch drei Jahre nach dem Tod von Kirsten Heisig, einer engen Weggefährtin Müllers, kann Müller keine Besserung der Zustände erkennen: Im Bereich des Jugendstrafrechts soll eingespart werden, das Neuköllner Modell gerät in Vergessenheit, gleichzeitig werden die jungen Intensivtäter immer brutaler. Das kann Müller nicht hinnehmen - jetzt ist die Zeit für Veränderung. »Am liebsten wäre mir, ich schaffe mich selbst ab.«/ AUS DEM INHALT: / / / Vorwort 7 Rote Haare, Sommersprossen sind des Teufels Artgenossen! Biografische Anmerkungen 13 Mit dem ersten Fall sofort in medias res Das Dolgenbrodt-Verfahren 26 Meine Arbeit als Richter Depressionen abseits des Mythos 33 Malen nach Zahlen Warum rosarote Statistiken mit Vorsicht zu genießen sind 55 Konservativ, links und ich Dreierlei Sozialromantik und mein erster Schuss vor den Bug 66 Meine Kampfansage an die rechte Szene Kooperation macht stark 81 Mike, Heiko und andere Schläger Warum Generalprävention ein Thema ist, das unbedingt ins Jugendrecht gehört 92 Der Fall Daniel Schnelligkeit wirkt 103 Der Fall Heike Was passiert, wenn die Strategie der Milde versagt 110 Eine Szene verschwindet Ergebnisse konsequenten Handelns 120 Zu oft zu spät Warum ich statt Jugendrichter Erziehungsrichter sein müsste 123 Warnschussarrest Missverständnisse, konservative Sozialromantik und halbe Sachen 137 Intensivtäter Warum der Staat an ihrer Entstehung eine Mitschuld trägt 144 Richter der Kiffer? Wieso die Legalisierung von Cannabis kein Drama, sondern eine Wohltat für diesen Staat wäre 155 Der Öffentlichkeitsarbeiter Warum es wichtig ist, auch als Richter den Mund aufzumachen 171 Eine Art von Seelenverwandtschaft Warum ich mich dem Erbe Kirsten Heisigs verpflichtet fühle 182 Christian Pfeiffer, die DVJJ und die Deutungshoheit im Justizwesen Im Reich der linken Sozialromantik 203 Was zu tun ist Modernes Jugendrecht 214 Nachwort 237
Details
VerfasserIn: Müller, Andreas
VerfasserInnenangabe: Andreas Müller. In Zusammenarbeit mit Carsten Tergast
Jahr: 2013
Verlag: Freiburg ; Basel ; Wien, Herder
Systematik: GR.RA
ISBN: 978-3-451-30909-0
2. ISBN: 3-451-30909-2
Beschreibung: 239 S. : Ill.
Beteiligte Personen: Tergast, Carsten
Sprache: ger
Mediengruppe: Buch