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26 von 49
Der Tod und die Medizin
kurze Geschichte einer Annäherung
VerfasserIn: Schäfer, Daniel
Verfasserangabe: Daniel Schäfer
Jahr: 2015
Verlag: Berlin, Springer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NK.AET Schäfe / College 3d - Gesundheit, Medizin Status: Entliehen Frist: 07.01.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Wie hat sich über die Jahrhunderte hinweg das Verhältnis der Medizin zum Tod und zum Sterben verändert? Daniel Schäfer zeichnet die spannende Geschichte einer langen Annäherung nach. Sein Buch ist im Kern medizinhistorisch, entfaltet aber mit vielfältigen Bezügen zu Kulturgeschichte, Literatur, Ethnologie, Archäologie und Kunstgeschichte ein breites Panorama. Der zeitliche Bogen reicht von der klassischen Antike bis ins 21. Jahrhundert, der Schwerpunkt liegt auf der europäischen Gedankenwelt. Immer wieder stellt der Autor die Verbindung her zu den vielfältigen heutigen Diskussionen um Krankheit, Sterben, Pflege und Tod. Die Darstellung der Wechselwirkung von medizinischem Denken und gesellschaftlichen Einflüssen im Umgang mit dem Tod bietet nicht nur hochinteressante Einblicke in die vorherrschenden Denkweisen und Einschätzungen verschiedener Epochen, sondern schafft auch ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen Facetten der aktuellen Debatten.
 
Wie steht die Medizin zum Tod? Wie hat sich dieses Verhältnis über die Jahrhunderte hinweg verändert? Daniel Schäfer zeichnet die spannende Geschichte einer langen Annäherung nach. Sein Buch ist im Kern medizinhistorisch, entfaltet aber mit vielfältigen Bezügen zu Kulturgeschichte, Literatur, Ethnologie, Archäologie und Kunstgeschichte ein breites Panorama. Der zeitliche Bogen reicht von der klassischen Antike bis ins 21. Jahrhundert, der Schwerpunkt liegt auf der europäischen Gedankenwelt. Immer wieder stellt der Autor die Verbindung her zu den vielfältigen heutigen Diskussionen um Krankheit, Sterben, Pflege und Tod. Die Darstellung der Wechselwirkung von medizinischem Denken und gesellschaftlichen Einflüssen im Umgang mit dem Tod bietet nicht nur hochinteressante Einblicke in die vorherrschenden Denkweisen und Einschätzungen verschiedener Epochen, sondern schafft auch ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen Facetten der aktuellen Debatten. _____ Es gibt erstaunlich viele Berührungspunkte zwischen der heutigen Medizin und dem Tod: Ärzte versuchen ihn zu definieren oder wenigstens zu beschreiben; sie ringen um sichere Anzeichen dafür, dass er bevorsteht oder eingetreten ist. Mediziner nehmen ferner angesichts des Todes sehr unterschiedliche Rollen ein: Sie kämpfen gegen ihn, aber sie begleiten auch ihre Patienten oder helfen ihnen sogar beim Sterben. Und selbst nach dem Ableben beschäftigt sich die Heilkunde intensiv mit der Leiche, um Todesursachen exakt festzustellen, Organe für lebende Patienten zu entnehmen, die Qualität von Therapien zu überprüfen und zu verbessern oder um den wissenschaftlichen Nachwuchs aus- und weiterzubilden. Diese Vielzahl an Begegnungen zwischen Arzt und Tod wurzelt in der abendländischen Geschichte. Der historische Blick, den dieses Buch vornimmt, dokumentiert nicht nur interessante Bezüge zwischen den so unterschiedlichen Themen; er zeigt vor allem eine bahnbrechende Annäherung zwischen den beiden Antagonisten während der vergangenen Jahrhunderte und erklärt aus dem Kontext, wie es dazu kam: Wo früher Sterbende und Leichen gemieden wurden, bilden sie heute einen Fokus der Medizin. Und unter ihrem Einfluss haben sich Ursachen, Orte und Umstände des Sterbens dramatisch verändert.
 
Details
VerfasserIn: Schäfer, Daniel
VerfasserInnenangabe: Daniel Schäfer
Jahr: 2015
Verlag: Berlin, Springer
Systematik: NK.AET
ISBN: 978-3-662-45206-6
2. ISBN: 3-662-45206-5
Beschreibung: 320 S. : Ill.
Mediengruppe: Buch