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Wenn Paare sich nicht trennen können
VerfasserIn: Stiemerling, Dietmar
Verfasserangabe: Dietmar Stiemerling
Jahr: 2006
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.YLT Stiem / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Der erfahrene Paartherapeut Dietmar Stiemerling kennt beide Situationen aus seiner Praxis: das Trennungselend, wenn Paare auseinandergehen, aber auch das oft verborgene Leid, wenn sich Partner aus einer definitiv gescheiterten Ehe aufgrund verschiedener hinderlicher Einstellungen nicht lösen können und sich Beziehungsunglück immer weiter fortschreibt. / / / / Stiemerling beschreibt die Psychodynamiken, die verhindern, daß manche Paare eher in einer desolaten Dauerverklammerung verbleiben, als den nötigen Schritt in die Freiheit und Selbständigkeit zu tun. Zu wissen, was zur Trennungsunfähigkeit geführt hat, ist schließlich die Voraussetzung einer Veränderung. Die Gründe können in strukturellen psychischen Defiziten auf beiden Seiten liegen oder im Anklammerungsbedürfnis eines depressiven Partners. Auch Schuldgefühls- und Haßbindungen sind nicht selten. / / / / Der Autor zeigt, • wie der Therapeut in verstrickten Beziehungen Klarsicht schaffen und unterstützend tätig werden kann, • wie der Wille zur Veränderung beim Klienten gestärkt wird, • wie Schuldgefühle auf ein realistisches Maß zurückgeführt werden können, • wie eine Entflechtung der Gefühle und Abhängigkeiten gelingen kann. / / /
AUS DEM INHALT: / / I.KAPITEL / Die Unfähigkeit zur Trennung: / Was Paare bindet und was Paare trennt 9 / 1.1 Einführung - die heutige Ehesituation 9 / 1.2 Was Paare bindet 11 / 1.3 Die Merkmale einer zerrütteten Ehe 13 / 1.4 Die Tricks des Trennungsunwilligen 17 / 2. KAPITEL / Die unsichere Bindung 24 / 2.1 Vorbemerkung 24 / 2.2 Die unsichere Bindung 25 / 2.3 Die Angst vor der Wiederkehr eines Traumas 31 / 3. KAPITEL / Die vier Trennungskonflikte 36 / 3.1 Der Verschmelzungs-Separationskonflikt / (Individuationskonflikt) 38 / 3.2 Der Autonomiekonflikt: Abhängigkeit versus Autonomie 41 / 3.3 Der Triangulierungskonflikt 43 / 3.4 Die endgültige Ablösung in der Adoleszenz 45 / 4. KAPITEL / Das Anklammerungsbedürfhis des Depressiven 47 / 5. KAPITEL / Strukturelle Defizite 58 / 5.1 Einführung in das Thema 58 / 5.2 Typ I: Die Angst vor dem Selbstverlust, zwei Varianten 60 / 5.3 Typ II: Der psycho-affektive Entwicklungsrückstand 64 / 5.4 Typ III: Die große Verletzbarkeit 68 / 6. KAPITEL / Die Schuldgeftihlsbindung 73 / 7. KAPITEL / Der Ewigkeitsanspruch des konservativen Menschen 78 / 8. KAPITEL / Der Orientierungskonflikt 81 / 9. KAPITEL / Die Loyalitäts- und Treuebindung, das Gemüt 85 / 10. KAPITEL / Die aggressive Gehemmtheit - die Angstbindung 93 / 11. KAPITEL / Das Unerledigte und die Hoffnung 102 / 12. KAPITEL / Die Grundhaltung des Zweifels und / die mangelnde Entschlossenheit 111 / 13. KAPITEL / Die resignative Selbstaufgabe 114 / 14. KAPITEL / Die Hassbindung / 14.1 Einführung in das Thema / 14.2 Hassabfuhr auf Raten / 14.3 Der rachsüchtige Triumph / 14.4 Schuldzuweisungen an das Hassobjekt / 14.5 Rache-Impulse provozieren Trennungs- und / Verlustangst / 14.6 Die Folgen brutaler Gewalterfahrungen; / Maria M.: Eine hochspezifische Überlebensstrategie / 15. KAPITEL / Die Lebenslüge 133 / 16. KAPITEL / Bemerkungen über das unbewusste Gebundensein 135 / 17. KAPITEL / Was tun? 141 / 17.1 Den Willen zur Veränderung stärken 141 / 17.2 Verständnis für die Hintergründe erlangen 142 / 17.3 Verbündete finden 142 / 17.4 Ein zweites Standbein schaffen 143 / 17.5 Das Selbstgefühl stärken 144 / 17.6 Trennung in Raten 146 / 17.7 Kontakt mit einem Paartherapeuten aufnehmen 146 / 17.8 Die Aufnahme einer Kurzzeit-Therapie 147 / 17.9 Die Aufnahme einer Langzeit-Therapie 147 / 17.10 Eine Notlösung 148 / Literatur 149
Details
VerfasserIn: Stiemerling, Dietmar
VerfasserInnenangabe: Dietmar Stiemerling
Jahr: 2006
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.YLT, PI.YL
ISBN: 3-608-89010-6
Beschreibung: 150 S.
Fußnote: Literaturverz. S. 149 - 150
Mediengruppe: Buch