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83 von 95
Magersucht in Therapie
Gestaltung therapeutischer Beziehungssysteme
VerfasserIn: Liechti, Jürg
Verfasserangabe: Jürg Liechti. Unter Mitarb. von Monique Liechti-Darbellay ...
Jahr: 2008
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Systeme-Verl.
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKE Liechti / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 01.10.2021 Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKE Liech / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 29.10.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Nicht erst seit den umstrittenen Nacktaufnahmen eines magersüchtigen Models durch den italienischen Benetton-Fotografen Toscani rückt Magersucht immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Fachliteratur setzt sich seit Jahren mit dem Thema auseinander und sucht nach Wegen aus dem oft tödlichen Kreislauf. / Der angesehene Schweizer Arzt und Psychiater Jürg Liechti beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren im Berner "Zentrum für systemische Therapie und Beratung" mit Magersüchtigen. Mit diesem Buch, das er als eine Art "Kochbuch" verstanden wissen möchte, gibt er einen aktuellen Überblick über Theorie, klinische und ambulante Therapien bei Anorexia nervosa. / Die Kernthese lautet, dass die Therapie von Magersucht idealerweise systemische, Verhaltens- und Familientherapie kombiniert. Besonderes Augenmerk wird auf die ressourcenorientierte Kontaktaufnahme mit der Patientin und auf die Gestaltung der Beziehungen aller Beteiligten innerhalb der Therapie gelegt. / / / / Anhand vieler Praxisbeispiele werden die Erklärungs- und Veränderungsmodelle sehr detailliert und nachvollziehbar dargestellt. Zahlreiche Dialoge, Fallsituationen und Anwendungsbeispiele veranschaulichen die Therapieprozesse und geben Therapeuten "Rezepte" für die Behandlung in die Hand.
 
REZENSION: / / "Wer in der Thematik selbst steckt, als Betroffener, Angehöriger, Behandelnder oder Lernender, wird durch dieses Buch und seinen Aufbau viele wichtige Informationen in sehr kurzer Zeit aufnehmen können und vor allen Dingen feststellen, wo die Wissenschaft – anders als die Populärwissenschaft – wirklich noch keine Antworten geben kann. Sollte in jeder Fachbibliothek stehen." Klaus-Günther Beck-Ewerhardy - www.sandammeer.at
 
REZENSION: / / / "Ein empfehlenswertes, theoretisch gut fundiertes Buch mit vielen Fallbeispielen. Im Überangebot an Literatur zum Thema Essstörungen ist es eine sehr lesenwerte Erweiterung. Das Buch lebt von der jahrzehntelangen Erfahrung der AutorInnen in der Behandlung von Magersucht und von guter Kenntnis der Fachliteratur sowie der teils kritischen Analyse derselbigen. Es kommt aus der Praxis, ist aber nicht nur für die Praxis. Besonders auch für Lehre im Bereich Klinische Psychologie und Psychotherapie stellt dieses Buch eine echte Bereicherung dar. An Magersucht Erkrankte und deren Angehörige werden es wahrscheinlich ebenso interessiert lesen." socialnet.de - Dr.phil. Dr.rer.nat. Annemarie Rettenwander
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort von Prof. Dr. Hansjörg Znoj 8 / Vorwort von Prof. Dr. Siegfried Mrochen n / Worte des Dankes 13 / 1. Einführung 15 / 1.1 Einleitung 15 / 1.2 L'exces d'instistance apelle un exces de resistance 23 / 1.3 Prägende Erfahrungen 25 / 1.4 Vorurteile und Ideologien 28 / 1.5 Das Sandwich und der Stock des Blinden 31 / 1.6 Eine stille Revolution 37 / 1.7 Blick über den Gartenzaun 39 / 2. Faszination, Irritation und einige Fakten 42 / 2.1 Krankheit der Superlative? 42 / 2.2 Einflussreicher Schlankheitskult 43 / 2^.1 Auf dem Laufsteg 44 / 2.3 Besorgniserregende Verhältnisse 45 / 2.3.1 Essstörungen haben (noch) keine Lobby 46 / 2.4 Epidemiologie 47 / 2.5 Merkmale und Risikofaktoren 48 / 2.6 Verlauf, Prognose und "Crossover" 52 / 3. Exemplarische Therapieprozesse 58 / 3.1 Ein exemplarischer Verlauf: Nadina P 58 / 3x1 Phase 1 - Zuweisungskontext, 1. Sitzung 59 / 3.1.2 Phase 2 - 2 . bis ca. 7. Sitzung 64 / 3.L3 Phase 3 - ca. 8. bis ca. 21. Sitzung 77 / 3.14 Phase 4 (ab 22. Sitzung) 82 / 3.2 Phasenmodelle 83 / 3.2.1 Remoralisierung 84 / 3-2^ Remediation 89 / 3.2.3 Rehabilitation 90 / 3.3 Entwicklung von BeziehungsSystemen 91 / 3.4 Der anorektische Teufelskreis 94 / 4. Erscheinungsbild und Diagnostik 101 / 4.1 Erscheinungsbild der AN 101 / 4.2 Erfahrungen der Eltern 108 / 4.3 Wichtige Rolle von Lehrpersonen 114 / 4.4 Typische Merkmale der AN 115 / 4.5 Einordnung in die Gruppe der Essstörungen 119 / 4.6 Differentialdiagnose und Ko-Morbidität 122 / 5. Erklärungsmodelle 124 / 5.1 Eine Vielfalt von Modellen und Ansätzen 124 / 5.2 Kausale und funktionale Modelle 127 / 5.3 Das Suchtmodell 130 / 5.4 Das Depressionsmodell 133 / 5.5 Das Angst- bzw. Angstvermeidungsmodell 135 / 5.6 Psychodynamische Modelle 140 / 5.7 Familientherapeutische Modelle 141 / 5.7.1 Der Maudsley-Ansatz (Maudsley Approach) 149 / 5.8 Entwicklungs- und bindungsbasierte Modelle 151 / 5.9 Körper- und entspannungstherapeutische Modelle 152 / 5.10 Weitere Modelle 153 / 6. Veränderungsmodelle 155 / 6.1 Ein Hexagon der Therapie 155 / 6.2 Lebenserhaltende Maßnahmen *57 / 6.3 Therapiemotivation als therapeutische Herausforderung. 158 / 6.4 Beziehungsgestaltende Modelle 163 / 6.5 Der Einbezug der Familie J^9 / 6.6 Hilfen für die Symptombewältigung X77 / 6.7 Erarbeiten der Grundprobleme J^>2 / 6.8 Ko-Morbidität und Rückfallprophylaxe J86 / 6.9 Kurze Bemerkung zur Pharmakotherapie 186 / 6JO "Endlich normal essen - aber wie?" Esstraining für Frauen / mit einer Essstörung. Beschreibung einer systemisch / orientierten Gruppentherapie bei Anorexie und Bulimie / Von Corinna Hermann und Sandra Schärer l%7 / 6JOJ Beschreibung des Esstrainings r^9 / 6.10.2 Selbstbeobachtung und Evaluation r93 / 7. Magersucht in Therapie - Laura M 195 / Von Monique Liechti-Darbellay und jürg Liechti / 7.1 Februar 1998 bis Dezember 1999 I95 / 7.2 Erste Schritte in der Therapie - Eröffnung / und Reframing / Inhalt / 7.3 Zweite Sitzung, Eltern allein - Die Sandwichposition der / Mutter. Triangulation der Tochter. Paarkonflikt 208 / 7.4 Vierte Sitzung, Einzelsitzung mit Laura - / Wie sie ihre Anorexie erklärt und versteht. Triangulation . 210 / 7.5 Sechste Sitzung, Eltern, Viktor, Laura - / Lobbying für das Leid der Patientin 212 / 7.6 Elfte Sitzung, Eltern und Laura - Notfallsitzung, sechs / Wochen nach dem gescheitertem Versuch von Laura, sich / mit Viktor in derselben WG einzuleben. / "Das Spital zu Hause". Die Mutter nimmt erstmals / klar Stellung. Aufbau einer gegenseitigen Verbindlichkeit / Eltern/Tochter 217 / y.y Zwölfte Sitzung, eine Woche später, Eltern und / Tochter - Der Vater nimmt klar Stellung 220 / 7.8 Der weitere Verlauf 223 / 7.9 Kurz vor Klinikaustritt: Eltern und Tochter - / Die elterliche Allianz wird auf die Probe gestellt. / Laura möchte frühzeitig nach Hause. BMI von 16,8 224 / 7.10 Zwei Wochen später, Mutter und Tochter 227 / 7.11 Letzte Sitzung: Knapp zwei Jahre nach Therapiebeginn, / Eltern und Laura - Bilanz 229 / Literatur 233 / Über den Autor 247
Details
VerfasserIn: Liechti, Jürg
VerfasserInnenangabe: Jürg Liechti. Unter Mitarb. von Monique Liechti-Darbellay ...
Jahr: 2008
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Systeme-Verl.
Systematik: PI.HKE
ISBN: 978-3-89670-627-0
2. ISBN: 3-89670-627-6
Beschreibung: 1. Aufl., 247 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 233 - 246
Mediengruppe: Buch