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3 von 26
Ererbte Wunden heilen
Therapie der transgenerationalen Traumatisierung
Verfasserangabe: Katharina Irene Antonie Drexler
Jahr: 2019
Verlag: tuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKA Drex / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 20.07.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Ererbte seelische Wunden sind in der Psychotherapie behandelbar und heilbar. Das erste systematische Behandlungskonzept erklärt, wie Traumata an nachfolgende Generationen weitergegeben werden und wie Patienten sich davon befreien können. / Können traumatische Erlebnisse der Eltern oder Großeltern auf die folgenden Generationen weiterwirken? Was dem Erfahrungswissen vieler Menschen entspricht, belegen nun auch aktuelle Forschungen zur Stressverarbeitung und Epigenetik zweifelsfrei. / / Die Autorin, Ärztin und Traumatherapeutin, beschäftigt sich seit zehn Jahren wissenschaftlich und therapeutisch mit der Frage, wie seelische Wunden vererbt werden und, vor allem, wie diese Wunden heilbar sind. Mit ihrem Buch liegt nun der erste systematische Behandlungsansatz der Therapie transgenerationaler Traumata vor. / / An ausführlichen Fallgeschichten werden die einzelnen Schritte transparent und nachvollziehbar erläutert und auch vermittelt, wie die Interventionen in die gesamte Therapieplanung eingebettet werden. / / Dieses Buch richtet sich an: / - PsychotherapeutInnen aller Schulen / - TraumatherapeutInnen / - Betroffene / / Was macht »Ererbte Wunden heilen« besonders? / / In den letzten Jahren sind zahlreiche Bücher über Kriegsenkel und weitergegebene Traumata erschienen. Das große Interesse an diesen Veröffentlichungen zeigt, wie viele Betroffene es gibt. Nicht nur Kriegstraumata, jede unverarbeitete Wunde kann an die nächste Generation vererbt werden. / Ein kleines Beispiel: Frau Karlson sah sich zu ihrer eigenen Irritation außerstande, verdorbenes Essen wegzuwerfen. Durch die therapeutische Zusammenarbeit ließ sich ein Zusammenhang dazu herstellen, dass ihr Vater den deutschen Hungerwinter 1946/1947 als 7-Jähriger nur knapp überlebt hatte. Nach der Verarbeitung des Traumas ihres verinnerlichten Vaters war sie in der Lage, verdorbene Lebensmittel zu entsorgen. / / Katharina Drexler weiß nicht nur als Fachfrau, von was sie spricht. Als Tochter eines in der Sprache der Nationalsozialisten: »Halbjuden«, der seine eigene Erschießung überlebt hatte, trug sie selbst jahrzehntelang eine ererbte Wunde in sich. Analog zu Pionieren der Medizin konnte sie dadurch die von ihr entwickelte Methode im Selbstversuch überprüfen. Seit über 10 Jahren hält sie im deutschsprachigen Raum Seminare und Vorträge zu dem Thema. / »Ererbte Wunden heilen« ist das erste Buch, in dem ein systematischer Behandlungsansatz vorstellt wird. Die einzelnen Behandlungsschritte können anhand ausführlicher Falldarstellungen leicht nachvollzogen werden.
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort 9 / / 1 Wer hat dieses Buch geschrieben? . 11 / / 2 Ererbte Wunden - was wir bislang wissen 16 / 2.1 Bisherige Auseinandersetzung mit dem Thema 16 / 2.2 Wie können wir uns eine Übertragung traumatischer Wunden von einer Generation auf die nächste vorstellen und erklären? 18 / 2.2.1 Bedeutung der Interaktion 18 / 2.2.2 Neurobiologische Erkenntnisse 20 / 2.2.3 Epigenetik . 21 / / 3 Charakteristika übertragener Traumata . 28 / / 4 Vorstellung des von mir entwickelten therapeutischen Vorgehens . 31 / / 5 Einbindung der Verarbeitung ererbter Wunden in die Therapieplanung . 40 / / 6 Ererbte Trauer . 44 / / 7 Von Hilflosigkeit zu Kraft . 61 / / / 8 Tante Lisas Opfer 76 / / 9 Ein ererbtes Lebensgefühl . 89 / / 10 Im Schützengraben . 104 / / 11 Ein harter Brocken 118 / / 12 Eine ererbte Selbstüberzeugung . 136 / / 13 Herausforderungen . 153 / / Dank . 156 / / Literatur 157
Details
VerfasserInnenangabe: Katharina Irene Antonie Drexler
Jahr: 2019
Verlag: tuttgart, Klett-Cotta
Links: Rezension
Systematik: PI.HKA
ISBN: 978-3-608-89203-1
2. ISBN: 3-608-89203-6
Beschreibung: Vierte Auflage, 160 Seiten : Illustrationen
Schlagwörter: Augenbewegungs-Desensibilisierung, Generation 2, Psychisches Trauma, Psychotherapie, Weitergabe, Familie, Generationsbeziehung, Posttraumatisches Stresssyndrom, Psychologische Beratung, Somatotherapie, Ehe, Lineage, Behandlung / Psychologie, EMDR, Eye Movement Desensitization and Reprocessing, Psychische Traumatisierung, Psychologische Behandlung, Psychotrauma, Zweite Generation, Familien , Generation / Beziehung, Generationenbeziehung, Generationendialog, Generationenverhältnis, Generationsverhältnis, Intergeneratives Verhältnis, Junge Generation / Ältere Generation, Gruppenberatung, Krisenintervention, Psychosynthese, Schreibtherapie, Therapie, Tiergestützte Therapie, Trauma, Beckhardt, Familie : 19. Jh.-, Binationale Familie, Bäuerliche Familie, Cervi, Familie, Einkindfamilie, Ephrussi <Familie>, Großfamilie, Leo, Familie, Rosenberg <Familie, Böhmen>, Royal Collection <Großbritannien>, Schmidheiny <Familie>, Six, Familie, Trump, Familie : 1905-, Wolffsohn, Familie : 19.-21. Jh., Zähringer, Dynastie : 10. Jh.-1218
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 157-160
Mediengruppe: Buch