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Veränderung in der Psychoanalyse
Selbstreflexionen des Analytikers in der therapeutischen Beziehung
VerfasserIn: Jaenicke, Chris
Verfasserangabe: Chris Jaenicke. Mit einem Vorw. von Donna Orange
Jahr: 2010
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Reihe: Fachbuch
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPE Jaeni / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Der Autor schildert in anschaulichen Fallbeispielen, wie es in der therapeutischen Begegnung zu stillschweigenden Mikroveränderungen beim Psychoanalytiker kommt. Er ruft ihn auf, seine fundamentalen Überzeugungen permanent zu hinterfragen. Nur dann können Therapien bleibende Wirkungen zeigen. Was führt zu Veränderungen in einer Therapie? Es ist die therapeutische Begegnung: Die spezifische Wechselwirkung der subjektiven Welten im analytischen Prozess verändert Patient und Therapeuten. Der Autor schildert in anschaulichen Fallbeispielen, wie es dabei zu stillschweigenden Mikroveränderungen beim Analytiker kommt. Er ruft ihn auf, seine fundamentalen Überzeugungen permanent zu hinterfragen. Nur dann können Therapien bleibende Wirkungen zeigen. Um zu verändern, müssen wir uns selbst verändern lassen. In diesem Sinne ist nicht nur die Therapie, sondern auch Heilung und Scheitern des analytischen Prozesses ko-konstruiert.
 
 
 
»Dieses Buch ist ein Kleinod. Durch seine Offenheit und seine menschliche Stimme erschließt Chris Jaenicke dem praktizierenden Psychotherapeuten die Theorie der intersubjektiven Systeme. Er lädt uns ein, ihn und seine Patienten auf einem schwierigen Weg zu begleiten, und zeigt uns, wie das tiefe intersubjektive Engagement auch den Kliniker selbst verändert. Mutig und unbeirrbar konfrontiert er uns mit den Implikationen des relationalen Denkens für die Psychoanalyse und die Psychotherapie unserer Tage.« Donna Orange
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
Vorwort von Donna Orange 9
1. KAPITEL
Neue Perspektiven der Psychoanalyse -
Drei Thesen 13
1. These: Das Primat der wechselseitigen Beeinflussung 13
2. These: Das Primat der Subjektivität 14
Klinisches Beispiel I 16
Klinisches Beispiel II 22
3. These: Das Primat der Ko-Determinierung 26
Zum Thema "Theorie" 26
Die im isolierten Geist implizierte Einseitigkeit 29
Die Einzigartigkeit der psychotherapeutischen Dyade:
zwei Dilemmata 33
Zur praktischen Herangehensweise an das
intersubjektive Feld 36
Die kritische Zuspitzung 40
Klinisches Beispiel III 42
2. KAPITEL
Aggression 46
Fallbericht Frau M 48
Theoretische Überlegungen 52
Angeborene versus reaktive Aggression 55
Eine relationale Sichtweise 61
Eine feministisch-relationale Sichtweise 65
Die Theorie der motivationalen Systeme 76
Eine intersubjektivistische Perspektive 81
Eine kleinianische Sichtweise 89
3. KAPITEL
Kollidierende Erfahrungswelten 96
Die therapeutische Begegnung mit Herrn U.,
dem "unbekannten Soldaten" 102
Einleitende Bemerkungen 102
Fallbericht 105
Abschließende Bemerkungen und theoretische
Überlegungen zu der Begegnung mit Herrn U 117
Die therapeutische Begegnung mit Herrn G 119
Einleitende Bemerkungen 119
Fallbericht 121
Nachträgliche Überlegungen zur Rolle der Subjektivität
des Analytikers 138
4. KAPITEL
Die ödipale Phase und das postödipale Objekt
aus intersubjektivitätstheoretischer Sicht 142
Die therapeutische Begegnung mit Frau M.:
ödipales Begehren in einer Serie von Träumen 155
Epilog 163
Danksagung 175
Literatur 177
Über den Autor 181
 
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Jaenicke, Chris
VerfasserInnenangabe: Chris Jaenicke. Mit einem Vorw. von Donna Orange
Jahr: 2010
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HPE
ISBN: 978-3-608-94671-0
2. ISBN: 3-608-94671-3
Beschreibung: 180 S.
Reihe: Fachbuch
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. 177 - 180
Mediengruppe: Buch