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352 von 355
Die verkaufte Kindheit
wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können
VerfasserIn: Gaschke, Susanne
Verfasserangabe: Susanne Gaschke
Jahr: 2011
Verlag: München, Pantheon
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 17., Hormayrg. 2 Standorte: PN.E Gasch Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Verlagstext:
 
Immer dreister greifen Konsumindustrie und Werbung nach unseren Kindern. Vom Kleinkind bis zum Teenager werden sie zu Kunden gemacht – und dadurch ihrer Kindheit beraubt. Susanne Gaschke warnt in ihrem neuen Buch vor diesem Ausverkauf. Sie ermutigt Eltern, ihre Erziehungsverantwortung ernst zu nehmen und zeigt Strategien für die Rückeroberung der Kindheit.
 
Die Kindheit wird immer kürzer. Schon eine Siebenjährige geniert sich heute mit einer Puppe im Arm gesehen zu werden. Stattdessen nutzen Jungen und Mädchen schon sehr früh die Medien der erwachsenen Kommunikationsgesellschaft. Unmittelbar nach der Grundschule treten sie in eine Phase altersloser Jugendlichkeit ein. Für die Werbeindustrie sind die »Kids«, wie sie ganz bewusst genannt werden, die idealen Kunden: Sie sind spontane, ungehemmte Konsumenten und leicht manipulierbar. Eltern sind zunehmend verunsichert, wollen in dieser bunten Spaßwelt nicht als alt und autoritär gelten oder als Spielverderber dastehen. Wie also reagieren, wenn sich der Junior das iPhone zu Nikolaus wünscht oder zum 13. Geburtstag der Tochter das Louis Vuitton-Täschchen her muss?
 
AUS DEM INHALT
 
Vorwort 9
Kinder? Gibt es nicht mehr I 3
Wunderkinder 23
Warum wir glauben sollen, dass unser
Nachwuchs mehr kann, als er kann 23
Der ganz besondere Teen-Humor 27
"Hey Leute, wir wollen in die Schulen!" 28
Krass! Echte Kinder 30
Mehr Unterhaltung, mehr Kommunikation,
mehr Marken 3 2
Kids are Getting Older Younger 34
Die Eltern sind schuld! 39
Fang die Tween-Fantasie! 42
Rebellion ist attraktiv 44
Das Gekrähe von Mini-Konsumenten 46
Echos der Vergangenheit 5 I
Kindheit bedeutet heute etwas radikal anderes
als vor 30 JahrenAber Kind-Sein nicht 51
Wie Kinder wachsen 56
Multirasking als Körperverletzung 63
Der elektronische Spielplatz 66
Der Bildschirm als Fenster zur Welt 68
Wenn das Spielzeug nicht spielen will 71
Die Schule als werbefreie Zone 74
Was sich gehört 78
2I6o mal "nein" So
Toy Story 83
Spielzeug, das uns das Fürchten lehrt 8 3
Donnerstag und Freitag und Robinson 85
Die Gier nach dem Neuen 88
Im Zentrum der Spielzeugmacht 90
Siebenmal Shoppen mit Barbie 92
Spielzeug austricksen 96
Lernt, was das Zeug hält 97
Die tanzende Musikkugel IOO
Lustmomente und Belohnung I02
Seid Ihr die Guten? Ein Besuch bei Lego I05
Puppen allein zu Haus no
Mediendschungel I I 3
Was Bildschirme unsere Kinder sehen lassen I I 3
Wissen Fische, dass es nass ist? II5
Schau mir auf den Bildschirm, Kleines II9
" Feenflügel ziehen immer" I23
Wenn Beschützer nicht beschützen I27
Die technologische Verheißung I32
Der heimliche Lehrplan I4I
Wie die Werber die Schulen belagern I4I
Dank an den Sponsor! I45
Instruktion oder Manipulation? I 50
Erst abwerten, dann einmarschieren I 52
Mi, Ma, Maus, das Zimmer sieht gut aus I 56
Das Kind als Produkt
Über den Optimierungswahn der Eltern
Turbo-Kindergärten
Schnuller von Swarovski
Horror-Trips
Prinzessinnendämmerung
Die Mädchen wollen nun einmal Pink
Der Punk ist in der Kita angekommen
"You will be a woman soon"
Die pinke Krankheit
Es geht auch anders
Beispiele für eine nichtkommerzielle Kinderkultur 195
Die Kinder- und Jugendfarm Bremen 196
Die Kieler "Spiellinie" 201
Eine Woche ohne 205
Astrid Lindgrens Welt 206
Auf Fahrt 208
Stadtentdecker 214
Das "Dangerous Book for Boys" 216
SV und Schülerzeitung 218
Bücher als Abwehrzauber 221
Wer liest, ist für den Konsumkapitalismus
ein Totalausfall 221
Das Magische Must-Have 224
Finnischer Wahnsinn mit Ella 227
Die Macht des Wortes 229
Tiefbegabt 230
Sind Gorillas gute Eltern?
Idyll ohne Kitsch
Was im Leben wichtig ist
Wenn du stirbst ..
So lebe ich jetzt
Programmieren statt Konsumieren
Agenda 2020
Wie wir die Kindheit zurückerobern
Für neue Fronten!
Schluss mit dem Gequengel!
Abschalten!
Mehr freie Zeit!
Gut schlafen, viel schlafen
Das aufgeräumte Kinderzimmer
Auch das noch: Manieren
Ein politisches Programm
Literatur
Studien
Weiterführende Literatur
Ein paar gute Bücher für junge Leser
Details
VerfasserIn: Gaschke, Susanne
VerfasserInnenangabe: Susanne Gaschke
Jahr: 2011
Verlag: München, Pantheon
Systematik: PN.E, GW.BAY
ISBN: 978-3-570-55172-1
2. ISBN: 3-570-55172-5
Beschreibung: 2. Aufl., 270 S.
Schlagwörter: Auswirkung, Kind, Marketing, Psychosoziale Entwicklung, Zielgruppe, Alltag, Kommerzialisierung, Medienkonsum, Verbraucherverhalten, Absatz, Fortleben, Rezeption, Alltagskultur, Lebenswelt, Privatleben, Kaufverhalten, Nachfrageverhalten, Absatzplanung, Absatzpolitik, Absatzwirtschaft, Child (eng), Childhood (eng), Children (eng), Folge, Fortwirken, Kinder, Kindesalter, Kindheit, Kindschaft, Konsumgütermarketing, Marketingpolitik, Nachwirkung <Auswirkung>, Verbrauchsgut / Marketing, Verbrauchsgütermarketing, Verkaufsplanung, Alltagsleben, Alltagswelt, Daily Life, Lebensweise <Alltag>, Tägliches Leben, Ökonomisierung, Konsumentenverhalten, Konsumverhalten, Kundenverhalten, Käuferverhalten <Verbraucherverhalten>, Verbraucher / Verhalten, Verbrauchergewohnheiten, Adoptivkind, Erwachsenes Kind, Junge, Kind <4-10 Jahre>, Lebensalter , Mädchen, Online-Marketing, Produktmarketing, Verdingkind, Verkauf, Wildes Kind, Zweitgeborenes, Landleben, Tagesablauf
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 267 - [271]
Mediengruppe: Buch