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Alleebäume
wenn Bäume ins Holz, ins Laub und in die Frucht wachsen sollen
Verfasserangabe: Peter Kurz und Michael Machatschek
Jahr: 2008
Verlag: Wien [u.a.], Böhlau
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NN.OF Kurz / College 6a - Naturwissenschaften Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Nach einer Einführung zur Geschichte der Alleen erläutern die Autoren Peter Kurz und Michael Machatschek frühere traditionelle sowie heutige Baumbewirtschaftungsformen, führen in die Jungwuchs- und Fertigstellungspflege an Straßenbäumen ein und geben Hinweise zur Pflanzung, Erziehung und Pflege von Alleen. Die Vegetation der Baumstreifen zwischen Ökologie und Pflege wird ebenso behandelt wie die tierökologische Bedeutung der Alleebäume und straßenbegleitenden Obstgehölze. Wenn heute nicht alle Anstrengungen unternommen werden, mit dem brauchbaren Handwerkswissen wieder Alleen zu pflanzen, dann hat auch in 30, 60, 100 oder 130 Jahren die Natur der Alleen und Obstbaumreihen keinen Lebensraum zu bieten. Das Grundmotto soll lauten, “alles was dem Menschen nützt, soll auch seinen Nutzen für die Natur haben”. Wenn die Pflege, Instandhaltung wie Erneuerung der Alleebäume auf dem Boden fundierter handwerklicher und vorausschauender Kenntnisse erfolgt, so ist für den Naturhaushalt ebenfalls eine Überlebensbasis gewährleistet. Michael Machatschek, Leiter der Forschungsstelle für Landschafts- und Vegetationskunde in Wien; Landschafts- und Freiraumplaner; Autor zahlreicher Bücher zu Fragen der Landnutzungsformen. Projekte und Forschungen zur Erhaltung des alten, agrikulturellen Gebrauchswissens über Nutzpflanzen, Vegetationskunde und alte Bewirtschaftungsformen./ AUS DEM INHALT: / / / Danksagung 9 1. Wenn Alleen ins Alter wachsen 11 1.1. Generationenwirtschaft und Modernisierung 12 1.2. Sinn der Forschung 13 1.3. Sparsamkeit, Gebrauchs- und Alterungsfähigkeit 13 1.4. Zur Handwerksphilosophie 14 1.5. Mit der Zeit entstehen akkumulierter Reichtum oder Schuldenwirtschaft . . 16 1.6. In der Baumbewirtschaftung steckt Gebrauchswissen 17 1.7. Die Produktion, die schön ist 19 1.8. Die Imitation bäuerlicher Wirtschaftsweisen 19 1.9. Die Ökologie profitiert von den Produkten 20 1.10. Die Erhaltungsfrage 20 1.11. Kulturlandschaft braucht der Menschenhände Arbeit 22 2. Zur Geschichte der Alleen 25 2.1. Von frühen Hinweisen auf Alleen zum herrschaftlichen Landesausbau in Mittelalter und Renaissance 27 2.2. Die hohe Zeit der Alleen: Landesausbau, Intensivierung der Landnutzung und höfische Gartenkultur im Barock 33 2.3. Die Übernahme der bäuerlichen Alleebaumbewirtschaftung durch die neu entstehenden Administrationen im 19. Jahrhundert 39 2.4. Die Zerrüttung der Alleebaumwirtschaft im 20. Jahrhundert 41 2.5. Jüngere Tendenzen und Ausblick 42 3. Frühere traditionelle und heutige Baumbewirtschaftungsformen 45 3.1. Übersicht der Allee- und Straßenbäume nach der Form der Bewirtschaftung 45 3.2. Baumreihen und Alleen 48 3.3. Zur Verwendung und Eignung der Gehölzarten 64 3.4. Einstige und aktuelle Straßenbaumnutzungen 64 3.5. Nutzungsmonographien einzelner Baumarten 65 3.5.1. Die Gewöhnliche Esche {Fraxinus excelsior) 65 3.5.2. Die Eichen (Quercuspetraea, Q. robur) 66 3.5.3. Der Berg-Ahorn (Acer pseiidopkttanus) 67 3.5.4. Der Spitz-Ahorn {Acerplatanoides) 68 3.5.5. Die Linden (Tilia cordata, T. platyphyllos) 68 3.5.6. Die Ulme {Ulmusglabra) 69 3.5.7. Die Roßkastanie (Aesculus kippocastamim) 69 3.5.8. Die Birke (Betulapendula) 70 3.5.9. Die Hain- oder Weißbuche {Carpinus betulus) und die Rotbuche (Fagus sylvaticd) 71 3.5.10. Die Weiden (verschiedene Salix-Anen) 71 3.5.11. Die Pappeln {Populus spec.) 72 3.5.12. Die Walnuß (Juglans regia) 73 3.5.13. Der Apfel-und Birnbaum (Malus domestica und Pyrus communis) 74 3.5.14. Der Speierling (Sorbus domestica) 76 3.5.15. Der Süßkirschbaum und die Weichsel oder Sauerkirsche (Prunus avium, P. cerasus) 76 3.5.16. Die Maulbeerbäume (Morus-Aiten) 77 3.5.17. Der Zwetschkenbaum {Prunus domestica) 78 3.6. Über die verschiedenen Baumnutzungsformen einst und heute 78 3.6.1. Das Vorbild für die Straßenbaumreihen lag in der linearen Organisation des Obstwiesen- und Baumackerbaus 78 3.6.2. Die Obstbäume der Straßenränder 82 3.6.3. Honig für die Bienenwirtschaft 85 3.6.4. Die Bedeutung als Markierungs- und Grenzbäume 85 3.6.5. Die Wertholzproduktion 86 3.6.6. Klug gepflanzte Alleen halten Straßen schneefrei und dienen als Windbremser 86 3.6.7. Die Kopfbaumbewirtschaftung 96 3.6.8. Über die Futterlaub-oder Laubheuwirtschaft 99 3.6.9. Der Streuobstbau - die Laubstreu zur Gewinnung von Futtermitteln neu überdacht 105 3.6.10. Straßenränder waren einst Viehweiden und Heuflächen 107 3.6.11. Das geschlossene Laubdach spendete dem Handelsverkehr und den Wanderviehherden Schatten. . . . 108 3.6.12. Hangsicherung mittels Baumwurzeln und die Böschungsausnützung 109 3.7. Die Problematik sich wandelnder Arbeitsökonomien 110 4. Über die Jungwuchs- und Fertigstellungspflege an Straßenbäumen (mit Tabellen und Tabellenbeschreibungen) 111 4.1. Allgemeine Einleitung und Übersicht zur Dokumentation der aktuellen Jungwuchspflege 112 4.2. Solitärbäume und Bäume im Verband 113 4.2.1. Grundsätzliche Überlegungen zur Gebrauchsfähigkeit der Straßenbäume 114 4.2.2. In den Erscheinungen ist die Geschichte eingeschrieben - Arbeitsweise und methodisches Vorgehen der Indizienwissenschaft 125 4.2.3. Zusammenfassende Übersicht über die betrachteten Merkmale. . 127 4.3. Übersicht zum Pflegezustand junger Straßenbäume anhand aktueller Beispiele 132 4.3.1. Versäumte Stammschulung 132 4.3.2. Kronenausformung und Baumerziehung 142 4.3.3. Gesundheitszustand in Abhängigkeit von Pflanzung und Standort 160 5. Regeln zur Pflanzung, Erziehung und Pflege von Alleen 169 5.1. Regeln zur Pflanzung und Erziehung 170 5.2. Zur Pflanzung 175 5.3. Zur Erziehungs- und Fertigstellungspflege 181 5.4. Anmerkungen zur Verwendung der heute gebräuchlichsten Baumarten . . 186 5.4.1. DieAhorne(Awspec.) 187 5.4.2. Die Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior) 188 5.4.3. Linden (Tilia spec.) 189 5.4.4. Die Roßkastanie (Aesculus hippocastanum) 191 5.4.5. Die Birke (Betulapenduld) 192 5.4.6. Die Eberesche (Sorbus aucuparid) 193 5.4.7. Die Robinie (Robiniapseudacacia) 194 5.4.8. Die Eichen (Quercus robm und Q. petraea) 195 5.4.9. Rotbuche (Fagus sylvaticd) und Hainbuche (Carpinus betulus). . . 196 5.4.10. Die Walnuß (Juglans regid) 197 5.4.11. Obstbäume 198 5.5. Aktuelle Beispielsbeschreibungen 200 6. Personenbezogene Arbeitsorganisation und nachvollziehbare Arbeitsökonomie 221 7. Über die Vegetation der Baumstreifen zwischen Ökologie und Pflege . . 225 7.1. Zur Wirtschaftsgeschichte der Straßenränder und Baumstreifen 225 7.2. Die Pflanzengesellschaften und deren Dynamiken 227 7.2.1. Störungsbeeinflußte Ruderalfluren 227 7.2.2. Mahdstabilisierte, wiesige Fluren 229 7.2.3. Verbrachungsfluren 229 7.2.4. Pflanzensoziologische Übersicht zu den Pflanzengesellschaften in den Straßenrändern und Alleebaumstreifen in Niederösterreich . . . . 231 7.3. Einige Gedanken zu einer alternativen Handhabung der Pflege 241 8. Über die tierökologische Bedeutung der Alleebäume und straßenbegleitenden Obstgehölze 243 8.1. Von einer gesamtlandschaftlichen Betrachtung ausgehen 244 8.2. Über das Nahrungs- und Strukturangebot 248 8.3. Zum Artenbestand alleenbewohnender und-nutzender Tierarten 251 8.4. Das Zusammenwirken einer bäuerlichen Landnutzung auf die Ökologie und ihre rückwirkenden Einflüsse 290 9. Plädoyer für eine Philosophie des Handwerks 295 10. Literatur- und Quellenverzeichnis 297 Anhang: Aufnahmeblatt 310 Stichwortverzeichnis 312
Details
VerfasserInnenangabe: Peter Kurz und Michael Machatschek
Jahr: 2008
Verlag: Wien [u.a.], Böhlau
Systematik: NN.OF, NN.FGS
ISBN: 3-205-77467-1
2. ISBN: 978-3-205-77467-9
Beschreibung: 320 S. : Ill.
Fußnote: Literaturverz. S. 297 - 309
Mediengruppe: Buch