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Der stumme Frühling
VerfasserIn: Carson, Rachel
Verfasserangabe: Rachel Carson. Aus dem Amerikan. von Margaret Auer. Mit einem Vorw. von Joachim Radkau
Jahr: 2007
Verlag: München, Beck
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
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 Vorbestellen Zweigstelle: 20., Pappenheimg. 10-16 Standorte: NN.U Carson Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Der stumme Frühling erschien erstmals 1963. Der Titel bezieht sich auf das Märchen von der blühenden Stadt, in der sich eine seltsame, schleichende Seuche ausbreitet. Das spannend geschriebene Sachbuch wirkte bei seinem Erscheinen wie ein Alarmsignal und avancierte rasch zur Bibel der damals entstehenden Ökologie-Bewegung. Zum ersten Mal wurde hier in eindringlichem Appell die Fragwürdigkeit des chemischen Pflanzenschutzes dargelegt. An einer Fülle von Tatsachen machte Rachel Carson seine schädlichen Auswirkungen auf die Natur und die Menschen deutlich. Ihre Warnungen haben seither nichts von ihrer Aktualität verloren. Das Buch der Umweltbewegung Am 27. September 1962 erschien in den USA das Buch "Silent Spring" (Der stumme Frühling) der Marinbiologin Rachel Carson. Der Öffentlichkeit war sie bis dahin als Autorin solider Sachbücher über die Wunder der Natur bekannt, doch dieses neue Werk veränderte die Einstellungen einer ganzen Generation zur belebten Umwelt. Rückblickend gilt "Der stumme Frühling" als Initialzündung für die Umweltbewegung und manche Rezensenten vergleichen seine Auswirkungen auf unsere Gesellschaft mit Darwins "Über die Entstehung der Arten". In einem Vorwort zu einer späteren Ausgabe schreibt der deutsche Historiker Joachim Radkau: "Der Stumme Frühling war 1962 mit seiner Verbindung von Wissenschaft, Poesie und Protest ein Sachbuch neuen Typs." Carson zeigt darin die Folgen des maßlosen Einsatzes des Insektizids DDT für Gesundheit und Natur auf und erklärt ökologische Zusammenhänge, die auch ein halbes Jahrhundert später noch immer nicht zur Gänze in der Gesellschaft angekommen sind: Folgen der Monokultur, die globale Verschleppung von Tier- und Pflanzenarten und die rasante Ausbreitung von Giften in den Nahrungsketten. Präsident John F. Kennedy lud Carson in den Ausschuss des US-Senats zur Untersuchung von Pestiziden, und ihre klaren Aussagen führten letztlich zur Gründung der US-Umweltbehörde sowie zehn Jahre später zum Verbot von DDT. Eine Sternstunde engagierter Vernunft! Peter Iwaniewicz - FALTER
Details
VerfasserIn: Carson, Rachel
VerfasserInnenangabe: Rachel Carson. Aus dem Amerikan. von Margaret Auer. Mit einem Vorw. von Joachim Radkau
Jahr: 2007
Verlag: München, Beck
Systematik: NN.U
ISBN: 3-406-54760-5
Beschreibung: 3. Aufl., 347 S.
Schlagwörter: Landwirtschaft, Pflanzenschutzmittel, Umweltbelastung, Sozialökologie, Landbau, Pestizid, Pflanzenbehandlungsmittel, Phytopharmakologie <Pflanzenschutz>, Phytopharmazie, Schädlingsbekämpfungsmittel, Umweltgefährdung, Umweltschaden, Ökologischer Fußabdruck, Humanökologie, Kulturökologie, Politische Ökologie, Agrarsektor, Agrarwirtschaft, Landwirtschaftlicher Sektor, Umwelt / Belastung, Umweltbeeinträchtigung, Umweltproblem, Ökologische Belastung, Soziale Ökologie, Sozioökologie, Ökologie <Soziologie>, Agrochemikalie, Belastung, Berglandwirtschaft, Biologische Landwirtschaft, Grünlandwirtschaft, Herbizid, Intensivlandwirtschaft, Konventionelle Landwirtschaft, Milchwirtschaft, Primärer Sektor, Schadstoffbelastung, Städtische Landwirtschaft, Umweltverschmutzung, Soziologie
Beteiligte Personen: Radkau, Joachim; Auer, Margaret
Originaltitel: Silent spring <dt.>
Mediengruppe: Buch