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Ideen, um das Ende der Welt zu vertagen
VerfasserIn: Krenak, Ailton
Verfasserangabe: Ailton Krenak ; aus dem brasilianischen Portugiesisch von Michael Kegler
Jahr: 2021
Verlag: München, btb
Mediengruppe: Buch
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Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 23., Breitenfurter Str. 358 Standorte: GP.WK Kren Status: Entliehen Frist: 07.01.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die Menschheit steht vor der globalen Katastrophe. Der brasilianische Umweltaktivist Ailton Krenak sieht den Grund dafür in unserer bisherigen Definition vom Menschen ¿ als Krone der Schöpfung, die berechtigt ist, die Natur nach Belieben auszubeuten. Sein eindringlicher Appell: Um unseren kollektiven Marsch in den Abgrund zu stoppen, müssen wir uns neu orientieren, veraltete Denkmuster loslassen und einen Weg zurück zu unserem Ursprung finden. Dabei helfen uns die verschiedenen kulturellen Auslegungen vom Menschsein, die überall auf dem Planeten zu finden sind. Nur so können wir das Ende der Welt vertagen.
 
INHALT
 
IDEEN, UM DAS ENDE DER WELT ZU VERTAGEN 9
wurde als Vortrag am 12. März 2019 am Institut für Sozialwissenschaften der Universität von Lissabon gehalten, im Rahmen einer Vortragsreihe unter der Leitung von Susana de Matos Viegas im Begleitprogramm der »Amerindischen Filmschau: Wege des indigenen Films in Brasilien«.
 
ÜBER DEN TRAUM UND DIE ERDE 31
wurde als Vortrag in Lissabon im Teatro Maria Matos am 6. Mai 2017 gehalten. Transkription: Joelle Ghazarian.
 
DIE MENSCHHEIT, DIE WIR ZU SEIN GLAUBEN 43
entstand aus einem Interview mit Ailton Krenak, das Rita Natalio und Pedro Neves Marques im Mai 2017 führten, transkribiert und bearbeitet von Marta Lan^a.
 
GELD KANN MAN NICHT ESSEN 55
Text auf der Grundlage eines Livestreams mit Ailton Krenak und Leandro Demori für The Intercept Brasil am 8. April 2020, eines Vortrags von Ailton Krenak auf der Veranstaltung »Plante Rio« der »Fundi^äo Progresso in Rio de Janeiro, November 2017 sowie eines
Interviews für Amanda Massuela und Bruno Weis, Zeitschrift Cult, 4. November 2019.
 
TRÄUME VOM VERTAGEN DES WELTUNTERGANGS 73
Text auf der Grundlage eines Livestreams vom Festival »Na Janela« des Verlags Companhia das Letras mit Ailton Krenak und Sidarta Ribeiro am 24. Mai 2020 sowie
des Interviews für Amanda Massuela und Bruno Wels in der Zeitschrift Cult vom 4. November 2019: »O tradutor do pensamento mägico« (Der Übersetzer des magischen Denkens).
 
DIE MASCHINE ZUR HERSTELLUNG VON DINGEN 87
Text auf der Grundlage des Livestreams »Conversa Selvagem« (Wilde Gespräche) mit Ailton Krenak und Marcelo Gleiser am 17. April 2020, eines Interviews mit Fernanda Santana in der Zeitschrift Correio vom 25. Januar 2020, eines Livestreams mit Emicida und Ailton Krenak für den Kanal gnt anlässlich der Umweltwoche am 6. Juni 2020 sowie eines Livestreams mit dem Kanal Jornalistas Livres am 9. Juni 2020.
 
DAS MORGEN STEHT NICHT ZUM VERKAUF 107
Text auf der Grundlage von drei Interviews mit Ailton Krenak aus dem April 2020: Bertha Maakaroun, »O modo de funcionamento da humanidade entrou em crise« (Die Funktionsweise der Menschheit ist in der Krise), Estado de Minas, 3. April 2020; William Helal Filho, »Voltar ao normal seria como se Converter ao negacionismo e aceitar que a Terra e plana« (Eine Rückkehr zur Normalität wäre wie sich als Leugner zu bekennen oder zu akzeptieren, dass die Erde eine Scheibe ist«, O Globo, 6. April 2020; Christiana Martins, »Näo sou um pregador do apocalipse. Contra essa pandemia e preciso ter cuidado e depois coragem« (Ich bin kein Prediger der Apokalypse. Gegen diese Pandemie hilft Vorsicht und anschließend Mut), Expresso, Lissabon 7. April
 
DAS LEBEN IST NICHT NÜTZLICH 121
 
Text auf der Grundlage des Gesprächs »Como adiar o fim do mundo« (Wie lässt sich das Ende der Welt vertagen), O Lugar, 18. März 2020 eines Livestreams mit Jornalistas Livres am 9. Juni 2020 und eines Interviews mit Fernanda Santana, »>Vida sustentävel e vaidade pessoah, diz Ailton Krenak« (Nachhaltiges Leben ist persönliche Eitelkeit, sagt Ailton Krenak), Correio, 25. Januar 2020.
Details
VerfasserIn: Krenak, Ailton
VerfasserInnenangabe: Ailton Krenak ; aus dem brasilianischen Portugiesisch von Michael Kegler
Jahr: 2021
Verlag: München, btb
Systematik: GP.WK
ISBN: 978-3-442-77112-7
2. ISBN: 3-442-77112-9
Beschreibung: 1. Auflage, deutsche Erstveröffentlichung, 141 Seiten
Schlagwörter: Menschheit, Sozialökologie, Verzögerung, Weltuntergang, Bedrohung, Gemeinwohl, Kulturvermittlung, Nachhaltigkeit, Umweltkrise, Wertwandel, Zukunft, Brasilien, Indigenes Volk, Unterdrückung, Endzeit, Humanökologie, Kosmologie, Kulturökologie, Mensch, Politische Ökologie, Drohung , Kulturkontakt, Prognose, Prognose 2010, Umweltkatastrophe, Umweltschaden, Umweltschutz, Bedrohtes Volk, Brasilianer, Indigene Frau, Kolonialvolk, Naturvolk, Apokalypse, Menschengeschlecht, Soziale Ökologie, Sozioökologie, Weltall / Ende, Weltende, Ökologie <Soziologie>, Allgemeinwohl , Bonum commune, Dauerhafte Entwicklung, Gemeinnutz, Langfristige Entwicklung, Nachhaltige Entwicklung, Sustainable Development, Wert / Wandel, Wertewandel, Wertorientierung / Wandel, Wohl der Allgemeinheit, Zukunftsentwicklung, Zukunftsfähige Entwicklung, Zukunftsvorstellung, Ökologische Krise, Aborigines <im weiteren Sinn>, Brasil, Brazil, Eingeborene, Eingeborener, Indigene Bevölkerung (Vorlage), Urbevölkerung, Ureinwohner, Endzeiterwartung, Soziologie, Krise, Wandel, Zeit , Bevölkerung, Einwohner, Volk
Beteiligte Personen: Kegler, Michael
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Ideias para adiar o fim do mundo
Fußnote: Impressum: Die brasilianischen Originalausgaben erschienen jeweils 2019 und 2020 als folgende Einzeltitel: "Ideias para adiar o fim do mundo" und "A vida nã o é útil" bei Companhia das Letras, São Paulo
Mediengruppe: Buch