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47 von 301
Psychotherapie mit Müttern und ihren Babys
Kurzzeitbehandlungen in Theorie und Praxis
Verfasserangabe: Bertrand Cramer ; Francisco Palacio-Espasa. Hrsg. von Marie-Jeanne Augustin-Forster. Aus dem Franz. von Eike Wolff. Mit einem Vorw. von Marie-Jeanne Augustin-Forster
Jahr: 2009
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Endlich liegt dieser Klassiker der Genfer Autoren Palacio-Espasa und Cramer auf Deutsch vor. Dieses international bekannte, in der Fachliteratur oft zitierte Buch gilt als / Standardwerk für viele mit Kleinkindern und Babys psychoanalytisch arbeitenden Psychotherapeuten. Die Autoren legen in diesem Buch die Praxis der gemeinsamen Psychotherapien von Mutter und Kleinkind dar, deren Technik durch die frühen Psychopathologien bestimmt wird. Sie zeigen auf, dass die Dyade aus Mutter und Baby ein instabiles System ist, das für innere und äußere Einflüsse außerordentlich empfänglich ist und sich infolgedessen bestens für eine Praxis und Theorie psychischer Veränderung eignet. Im Laufe gemeinsamer Kurztherapien, deren Technik anhand von Fallgeschichten vorgestellt wird, lassen sich oft bedeutsame Veränderungen erreichen. / / Auswirkungen und Grenzen dieser Therapien werden anhand von Evaluationsstudien zu den therapeutischen Veränderungen und anhand der Diskussion der Therapieindikation und des Scheiterns von Therapien dargestellt. / / Die Grundfrage ist die nach den Einflüssen der Eltern auf den Prozess, der zur Strukturierung der Psyche des Kindes führt. Gemeinsame Psychotherapien können diesen Bereich in ganz eigener Weise beleuchten. / / Bertrand Cramer, Prof. em., Dr. med., ist Psychiater und Psychoanalytiker, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Genf, ehemaliger Chef der Guidance Infantile, Gründer der WAIPAD (Weltorganisation für Säuglingspsychiatrie). / Francisco Palacio-Espasa, Prof. Dr., ist Psychiater und Psychoanalytiker, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse (SGPsa) und Lehrbeauftragter an der Universität Genf. / / /
AUS DEM INHALT: / / / Vorwort 15 / Einführung 21 / Hinweis für den Leser 23 / 1 Klinische Illustrationen und Erörterungen / von Beziehungspsychopathologien 23 / 2 Illustrationen zu Praxis und Theorie / der Technik gemeinsamer Psychotherapie 24 / 3 Theoretische Ausarbeitungen / zur gegenseitigen Durchdringung von Konflikthaftigkeit / der Eltern und psychischen Abläufen / im frühesten Lebensalter 25 / Erster Teil / Die gemeinsamen Psychotherapien: / klinische Studien zur Eltern-Kleinkind-Psychopathologie / Einführung 28 / Kapitel I / Woher kommen die gemeinsamen Therapien / von Mutter und Kleinkind? 29 / I Die Entwicklung eines Konzepts 29 / 1 Die gemeinsamen Therapien von Mutter und Kleinkind 29 / 2 Der Beitrag von Rene Spitz 30 / 3 Der Beitrag von Margaret Mahler 31 / 4 Der Beitrag Winnicotts 33 / 5 Der Beitrag der "Interaktionisten" 34 / 6 Der Beitrag von Selma Fraiberg 35 / 7 Die französischsprachigen Beiträge 37 / 8 Die Beiträge der Genfer Schule 41 / Bibliografische Informationen / II Die Entwicklung der Psychiatrie des frühen Lebensalters 43 / 1 Vorausgegangenes und Nachträglichkeit 43 / 2 Die Definition der frühen Pathologien / anhand der Interaktion 46 / III Die Kürze der Mutter-Kleinkind-Psychotherapien 48 / 1 Die Mutter-Kind-Kurztherapien 51 / 2 Kurztherapien und Techniken 52 / Kapitel II / Die psychischen Abläufe im Postpartum: eine neue Topik 55 / I Spezifische Charakteristika der postnatalen Psychopathologie / und deren Therapie 56 / 1 Die Materialisierung 61 / 2 Die Inkarnation oder das Objekt Kleinkind 62 / 3 Das Baby als Strukturteil 62 / 4 Das Kind als psychische Erweiterung 62 / 5 Kontinuität und Diskontinuität 64 / 6 Der Umbruch der Elternschaft 65 / 7 Die Instabilität des Postpartums 66 / II Der Sektorcharakter der elterlichen Konfliktfelder 67 / 1 Die Entkoppelung von Psychopathologie / des Postpartums und vorheriger psychischer Struktur 68 / 2 Zur Häufigkeit von Dekompensationen im Postpartum 68 / III Die Vorhersage-Irrtümer 69 / Kapitel III / Die Entwicklung der Identifizierungen mit den Eltern 73 / I Von der Adoleszenz zum Erwachsenen 73 / II Identifizierungen zum Aufbau der Elternidentität 74 / III Die "entwicklungsbedingte Trauersituation" / im Zusammenhang mit dem Eintritt in die Elternschaft 76 / 1 Die Etablierung der "Elternfunktion" 76 / IV Unerreichbare Elternschaft: Extrem fordernde Elternideale 79 / V Depressive Entwicklung im Zusammenhang mit der Elternschaft 80 / VI Die "verfolgten" Eltern 81 / VII Entwicklungstrauer und therapeutische Rezeptivität 82 / Zweiter Teil / Der psychotherapeutische Prozess: / Eingehende Untersuchung eines Falles / Einführung 86 / Kapitel IV / Darstellung der ersten Sitzung einer Kurztherapie 87 / I "Eine Tochter tut ihrer Mutter Gewalt an" 87 / 1 Das Aufkommen / der symptomatischen Interaktionssequenz 99 / II Analyse der Hauptkonfliktthemen und Interventionen / der ersten Sitzung 114 / 1 Die Themen 114 / 2 Die Interventionen 115 / 3 Analyse der Interventionen 116 / Kapitel V / Zusammenfassender Bericht zu den Sitzungen zwei bis sechs 119 / I Zweite Sitzung, 24. März 1988 119 / 1 "Die Distanz" 119 / II Dritte Sitzung, 29. März 1988 123 / 1 "Die Grenze" 123 / III Vierte Sitzung, 19. April 1988 131 / 1 "Die Veränderung" 131 / IV Fünfte Sitzung, 28. April 1988 134 / 1 "Der Ausschluss" 134 / 2 Die Ankündigung des Endes 137 / V Sechste Sitzung, 4. Mai 1988 138 / 1 "Die Wiedergutmachung" 138 / Kapitel VI / Beurteilung der Psychotherapie-Effekte 145 / I Die Evaluation von Kurztherapien mit Kindern 149 / 1 Zusammenfassende Beschreibung des Forschungsprojekts: / Evaluation der Kurztherapien von Mutter und Säugling 150 / II Die klinische Beurteilung der Therapieeffekte 153 / 1 Symptome 156 / 2 Die Interaktionen 158 / 3 Tabelle der Ergebnisse nach Crittenden 158 / 4 Tabelle der Ergebnisse nach der Sensibilitäts-Skala / von Ainsworth 160 / 5 Zusammenfassung 161 / 6 Schlussfolgerungen zu den quantitativen Beurteilungen / der Therapieeffekte 162 / Kapitel Vli / Katamnestische Beurteilungen und Einzeltherapie des Kindes 165 / I Die erste Katamnese, 16. März 1989 (Zehn Monate später) 165 / II Die zweite Katamnese (14. Juni 1990) / und Sandras Einzeltherapie 169 / 1 Die Therapie 169 / 2 Auszüge aus den beiden ersten Sitzungen 170 / III Schlussfolgerungen 173 / Kapitel Vlll / Die symptomatische Interaktionssequenz (SIS): / zwischen Intrapsychischem und Interagiertem 177 / I Interaktion und Deutung 179 / 1 Die symptomatische Interaktionssequenz 180 / II Intrapsychisches und Interagiertes 186 / 1 Deutung der SIS 187 / 2 Der Effekt der Koinzidenz 189 / Dritter Teil / Klinische Illustration: / Zusammenhänge zwischen den Konflikten der Eltern / und der Psychopathologie des Kindes / Einführung 194 / Kapitel IX / Verschiebung unabgeschlossener Trauer auf das Kind 195 / I Einführung 195 / II Erste Sitzung 195 / 1 Kommentar zur ersten Sitzung 197 / III Zweite Sitzung 199 / 1 Kommentar zur zweiten Sitzung 200 / IV Dritte Sitzung 201 / 1 Kommentar zur dritten Sitzung 202 / V Vierte Sitzung 203 / 1 Kommentar zur vierten Sitzung 204 / VI Fünfte Sitzung 205 / 1 Kommentar zur fünften Sitzung 206 / VII Allgemeiner Kommentar zum Fall 206 / 1 Der Herd 206 / 2 Die Aufhebung der Symptome 208 / VIII Die Katamnese nach zwei Jahren: / Das Mädchen ist drei Jahre und zehn Monate alt 209 / 1 Betrachtungen zur Psychogenese aus Interaktion: / Das Fortleben mütterlicher Fantasien im Kind 211 / 2 Analyse der zentralen Fantasien Maries 212 / 3 Die Weitergabe der mütterlichen Fantasien 214 / IX Das Eindringen der mütterlichen Projektionen: / die symptomatischen Interaktionssequenzen 215 / X Rollenzuschreibung 216 / XI Der positive Einfluss der mütterlichen Projektionen 217 / XII Ödipuskonflikt der Mutter, Ödipuskonflikt der Tochter 218 / Vierter Teil / Theorie und Praxis der Technik / Einführung 222 / Kapitel X / Die Ursachen therapeutischer Veränderungen 223 / I Faktoren der Veränderung in Therapien / von Mutter und Kleinkind 226 / 11 Die Reduzierung der mütterlichen Projektionen / auf das Kind und damit einhergehende Veränderungen / der Interaktion 231 / 1 Die Ortung der Projektion und der Resonanzeffekt / ihrer Deutung 232 / 2 Die Dynamik der elterlichen Projektionen 237 / III Die Veränderungen der Besetzungen des Kindes / und der Vorstellungen der Mutter von ihm 242 / IV Heilung des Kindes durch Erkrankung der Mutter - oder: / Die Verlagerung der Pathologie vom Kind zur Mutter 243 / V Soll der Mutter eine zeitlich offene Psychotherapie / eingeräumt werden? 245 / VI Mütterliche Depressivität und selbstkorrektive Faktoren 247 / VII Wenn die Kurztherapie nicht ausreicht 248 / VIII Ein Fall von Heilung des Kindes durch eine / erotische Erkrankung der Mutter 249 / 1 Olaf, der Schreckliche! 249 / 2 Analyse der kurativen Faktoren im Fall Olaf und Ingrid 265 / Kapitel XI / Technische Prinzipien: Befragung der Technik 271 / I Psychotherapeutische Techniken und Psychotherapieforschung 272 / II Spezifität und Nicht-Spezifität 273 / III Die Ausbildung in psychotherapeutischer Technik 275 / IV Schlussfolgerungen zur Evaluationsforschung / in der Psychotherapie und zur Darstellung der Technik 276 / V Psychoanalyse und Psychotherapien: / Gemeinsamkeiten und Differenzen 278 / 1 Gold und Kupfer 279 / 2 Das Problem der Veränderung unbewusster Strukturen 280 / VI Technische Prinzipien 282 / 1 Dauer 282 / 2 Frequenz 283 / 3 Setting 283 / 4 Psychotherapie mit zwei, drei oder vier Partnern? 283 / 5 Und der Vater? 285 / VII Der Herd 286 / VIII Die Modelle 287 / IX Die klinischen Zeichen 289 / X Klinisches Auffassungsvermögen und Theorie des Therapeuten 291 / XI Profil der verbalen Aktivität des Therapeuten 293 / XII Vergleichende Analyse der verbalen Aktivität / von Mutter und Therapeut 294 / 1 Vergleich der Gesamtzahl der von Therapeut / und Mutter gesprochenen Worte und der Sprechzeit / in einer Sitzung 294 / 2 Verteilung von Gesamtwortzahl und Sprechzeit / von Mutter und Therapeut (drei Therapien) 295 / 3 Prozentuale Verteilung der Anzahl der von Therapeut / und Mutter gesprochenen Worte 297 / 4 Diskussion der Grafiken 5 und 6 297 / 5 Mittlere Wortanzahl pro Äußerung und mittlere Dauer der / Interventionen von Mutter und Therapeut (drei Therapien) 298 / 6 Vergleichende Entwicklung der Redeaufteilung / zwischen erster und fünfter Sitzung in drei Therapien 300 / XIII Diskussion 304 / XIV Schlussfolgerung 306 / XV Der Inhalt der Interventionen des Therapeuten 307 / 1 Ziele der Therapie 307 / 2 Schlussfolgerungen zur Technik des Therapeuten 309 / XVI Das Problem der Übertragung in den gemeinsamen Therapien 310 / 1 Übertragungsspaltung 311 / XVII Beendigung 312 / Kapitel XII / Die Begrenztheiten der gemeinsamen Therapien 315 / I Der Umfang der therapeutischen Wirkungen 317 / II Die Evaluierung der Therapieergebnisse 317 / 1 Die Dauer der Verbesserungen 317 / III Katamnese von zwei gemeinsamen Therapien: / Prägung durch die Projektionen der Mutter 319 / IV Eine katamnestische Studie in der Adoleszenz 320 / V Das Schicksal der elterlichen Projektionen 321 / VI Ein Beispiel falscher Indikationsstellung / zu gemeinsamer Therapie 323 / VII Die Begrenztheit der Wirkungen einer gemeinsamen Therapie / samt einer Katamnese nach zwei Jahren 324 / 1 Kommentar 326 / 2 Zweite Sitzung 328 / 3 Kommentar 329 / 4 Dritte Sitzung 330 / 5 Kommentar 331 / 6 Vierte Sitzung 332 / 7 Gesamtkommentar zum Fall 334 / 8 Die Katamnese nach etwa zwei Jahren 337 / 9 Die Unterredung mit dem Kind allein 339 / 10 Kommentar zum Katamnesegespräch 340 / 11 Zusammenfassung des Berichts / von Dianes Logopädin acht Monate später 342 / VIII Diskussion der Begrenztheiten der therapeutischen Wirkung in / Abhängigkeit von der Psychopathologie 343 / Fünfter Teil / Psychische Funktionsweise und frühe Eltern-Kind-Beziehung: / Versuch einer theoretischen Ausarbeitung / Einführung 348 / Kapitel XIII / Identifizierung, Projektion und projektive Identifizierung / in der frühen Mutter-Kind-Beziehung: der Beitrag / der gemeinsamen Therapien 349 / I Betrachtungen zur projektiven Identifizierung 350 / 1 Pathologische projektive Identifizierungen: / Ausstoßung und Annexion 351 / 2 Die Unterschiede zwischen libidinösen / und aggressiven projektiven Identifizierungen 352 / 3 Die projektive Identifizierung in der Beziehung / zwischen Mutter und Säugling 352 / 4 Drei Modalitäten projektiver Identifizierung / von Eltern auf ihre Kinder 353 / 5 "Externalisierende" projektive Identifizierungen / und Trauerfälle der Eltern 355 / 6 "Zwingende" projektive Identifizierungen / und pathologische Trauersituationen der Eltern 356 / II Trauer der Eltern um ein real verlorenes Objekt 356 / 1 Trauer der Eltern um ein Fantasieobjekt 357 / 2 Narzisstischer Funktionsmodus der Eltern / und Schwierigkeiten bei der Trauerarbeit 358 / III Die Deutung "anaklitischer" oder "ödipaler" Projektionen 359 / IV Die Rolle des Vaters und die Rolle des Dritten 361 / Kapitel XIV / Die Beiträge der Mutter zu den Identifizierungen 363 / I Die strukturierende und die pathogene Rolle / der Identifizierungsfunktion der Mutter 363 / 1 Die "entfremdenden" Identifizierungen / in den Theorien von Piera Aulagnier 365 / 2 Die Identifizierungsfunktion der Mutter / in den Mutter-Kind-Psychotherapien 366 / II Die Rolle der "externalisierenden" und "empathischen" / projektiven Identifizierungen bei der Entwicklung / des kindlichen Identitätsgefühls 367 / 1 Der "zwingende" Druck / der projektiven Identifizierungen der Eltern 368 / 2 Das frühe Identifizierungsparadox, / durch die gemeinsamen Therapien evident gemacht 369 / 3 Die Identifizierungen als Ausdrucksform früher Fantasien 370 / III Ausstoßende und deformierende projektive Identifizierungen / der Eltern: Frühe Identifizierungsstörungen des Kindes 371 / 1 Verzerrungen der Interaktion zwischen Mutter und Baby 372 / 2 Frühe Identifizierungsstörungen beim Kleinkind 373 / 3 Negative Identifizierungen mit zurückweisenden / und verfolgenden Elternobjekten 374 / 4 Der pathologische Narzissmus des Babys 375 / IV Fragen zur frühen Entwicklung der Identifizierungen 375 / Schlussfolgerungen 379 / I Der Umbruch 379 / II Die Kurzpsychotherapien 381 / III Evaluationen der Psychotherapieeffekte 382 / IV Technik 383 / V Die Beiträge der Eltern zur Formung der kindlichen Psyche 384 / Literatur 387
Details
VerfasserInnenangabe: Bertrand Cramer ; Francisco Palacio-Espasa. Hrsg. von Marie-Jeanne Augustin-Forster. Aus dem Franz. von Eike Wolff. Mit einem Vorw. von Marie-Jeanne Augustin-Forster
Jahr: 2009
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Systematik: PI.HEK
ISBN: 978-3-89806-822-2
2. ISBN: 3-89806-822-6
Beschreibung: Dt. Erstveröff., 393 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Originaltitel: La pratique des psychothérapies mères-bébés <dt.>
Fußnote: Literaturverz. S. 387 - 393
Mediengruppe: Buch