X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


1 von 42
Karl Marx und die "ricardianischen Sozialisten"
ein Beitrag zur Geschichte der politischen Ökonomie, der Sozialphilosophie und des Sozialismus
VerfasserIn: Hoff, Jan
Verfasserangabe: Jan Hoff
Jahr: 2008
Verlag: Köln, PapyRossa
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.VS Hoff / College 6x - Magazin: bitte wenden Sie sich an die Infotheke Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
 
Verlagstext:
In den 1820er und 1830er Jahren entfaltete sich in Großbritannien eine heterogene Strömung ökonomischer, philosophischer und politischer Theoriebildung, deren Vertreter als "ricardianische Sozialisten" bezeichnet werden. Antikapitalistische Denker wie Thomas Hodgskin, William Thompson, John Gray und John F. Bray traten für die Schaffung einer neuen Gesellschaftsform ohne Ausbeutung der Arbeiter ein. Wie sehen ihre Theorien im Einzelnen aus? Vor dem Hintergrund der Tatsache, daß sich Karl Marx mit diesen Denkern intensiv auseinander gesetzt hat, stellt sich eine weitere wichtige Frage: Unterscheidet sich die Marxsche Theorie wirklich grundsätzlich von den Theorieansätzen der "ricardianischen Sozialisten"?(Verlagstext)
Pressestimmen:
"Jan Hoff hat sich zur Aufgabe gemacht, Marx’ Kritik an den sog. ricardianischen Sozialisten als einem seiner wichtigsten Bezugspunkte zu rekonstruieren. Im Anschluss an Lenin wurde die marxsche Theorie meist auf drei Quellen reduziert: ökonomische Klassik aus England, die utopischen Sozialisten aus Frankreich und die deutsche, idealistische Philosophie. Dabei, so Hoffs zentraler Einsatzpunkt, wurden die kritischen Ökonomen aus Großbritannien zu Unrecht vernachlässigt. Hoff hat sich diesen verschütteten Quellen angenommen hat. Er stellt sich dabei nicht einfach auf den Standpunkt des marxschen Urteils. Er rekonstruiert anhand der Originallektüre von Hodgskin, Thompson u.a. nicht nur deren Argumentationen und theoretischen Voraussetzungen, sondern auch die marxsche Ökonomiekritik. Hoff arbeitet heraus, was Marx von ihnen unterscheidet und was Marx’ originäres Gegenstandsverständnis und Kritik ist. Bei der Lektüre wähnt man sich oft in aktuellen politischen Auseinandersetzungen. Marx zentrale Kritik an den sog. ricardianischen Sozialisten war, dass sie nicht dazu in der Lage waren, die spezifische Form der Ausbeutung im Kapitalismus zu denken, die - im Gegensatz zum Feudalismus - auch reale Freiheit und Gleichheit der Ausgebeuteten einschloss. Forderungen nach gerechtem Lohn o.ä. gehen Marx zufolge deshalb an den zentralen Konstitutionsprinzipien der bürgerlichen Gesellschaft vorbei. Eine Kritik, die nach wie vor viele linke Positionen in der politischen Auseinandersetzung trifft."
Quelle: Ingo Stützle
 
Details
VerfasserIn: Hoff, Jan
VerfasserInnenangabe: Jan Hoff
Jahr: 2008
Verlag: Köln, PapyRossa
Systematik: GW.VS
ISBN: 978-3-89438-379-4
2. ISBN: 3-89438-379-8
Beschreibung: 113 S.
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. [102] - 113
Mediengruppe: Buch