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So denken Kinder
Einführung in die Psychologie der kognitiven Entwicklung
VerfasserIn: Goswami, Usha
Verfasserangabe: Usha Goswami. Aus dem Engl. übers. von Matthias Wengenroth
Jahr: 2001
Verlag: Göttingen [u.a.], Huber
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HEK Gosw / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Entliehen Frist: 12.10.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die menschliche Denken ist ein zentrales Thema der Psychologie. Wie entwickeln sich die wichtigsten kognitiven Funktionen wie Lernen, Erinnern, logisches Denken, Problemlosen und Wissensrepräsentation von der Geburt bis in die späte Kindheit? Kinder haben eine angeborene Neigung, kausale Zusammenhänge zu begreifen und mit Ursache-Wirkungs-Erklärungen an Alltagsphänomene heranzugehen. So entwickeln sie Rahmenstrukturen, die ihnen helfen, ihre Erfahrungen einzuordnen, wichtige physikalische und biologische Zusammenhänge zu verstehen und auf der Grundlage kausaler Gesetzmäßigkeiten logische Schlussfolgerungen zu ziehen.Das Lehrbuch gibt einen repräsentativen Überblick über die interessantesten aktuellen Arbeiten auf dem Gebiet der kognitiven Entwicklungspsychologie des Kindes."Ein hervorragendes Buch ... Es beschreibt mit großer Klarheit, wie die kognitive Entwicklung im Säuglingsalter von den perzeptiven zu den kognitiven Fähigkeiten voranschreitet und dann weiter zu den wesentlichen kognitiven Fähigkeiten in der frühen und späteren Kindheit." (Alan Slater, Exeter University)"Dieses Buch ist gut geschrieben, gut recherchiert und angenehm zu lesen. Ich empfehle es vorbehaltlos und kann mir gut vorstellen, dass es bald ein Standardwerk der kognitiven Entwicklungspsychologie sein wird." (James Blair, University College London)Interessenten: Studenten der Psychologie und Pädagogik, Lehramtsstudenten, Pädagogische und Klinische Psychologen, Kinder- und Jugendpsychiater, PädiaterUsha Goswami is Professor of Education at the University of Cambridge and a Fellow of St John's College, Cambridge. She is currently engaged in setting up a Centre for Neuroscience in Education at the Faculty. Prior to moving to Cambridge in January 2003, she was Professor of Cognitive Developmental Psychology at the Institute of Child Health, University College London. She received her Ph.D. from the University of Oxford in 1987, her topic was reading and spelling by analogy. Her current research examines relations between phonology and reading, with special reference to rhyme and analogy in reading acquisition, and rhyme processing in dyslexic and deaf children's reading. A major focus of the research is cross-linguistic. Current research projects include cross-language studies of the impact of deficits in auditory temporal processing on reading development and developmental dyslexia, neuroimaging studies of the neural networks underpinning reading in good and poor deaf adult readers, studies of reading development and its precursors in deaf children with cochlear implants, and a set of projects are based around lexical statistics, investigating the impact of 'neighbourhood relations' (similarity relations such as rhyme) in phonological and orthographic processing in different languages. Usha Goswami has received a number of career awards, including the British Psychology Society Spearman Medal (awarded for early career research excellence), the Norman Geschwind-Rodin Prize (a Swedish award for research excellence in the field of dyslexia), and Fellowships from the National Academy of Education (USA) and the Alexander von Humboldt Foundation (Germany). She advised on the National Curriculum and the National Literacy Project, and was one of the three UK members of the Managing Committee of the European Concerted Action on Learning Disorders as a Barrier to Human Development (COST-A8). She is a member of the Neurosciences and Mental Health Board of the Medical Research Council, and of the Cross Board Group of the Medical Research Council. She is also Editor of Applied Psycholinguistics, and is on the editorial boards of Journal of Experimental Child Psychology, Reading and Writing, Reading Research Quarterly, Dyslexia, Journal of Child Psychology and Psychiatry, Cognitive Development and Developmental Science. / AUS DEM INHALT: / / / Vorwort 15 Was entwickelt sich beim Kind - und warum entwickelt es sich? 16 Bereichsübergreifende versus bereichsspezifische Erklärungen 16 Der kausale Bias 18 Anlage versus Umwelt 19 Qualitative versus quantitative Ansätze 20 Piagets Stadientheorie 21 Der Aufbau dieses Buches 22 1. Frühe Kindheit: elementare kognitive Prozesse 25 Gedächtnis und Lernen 26 Erinnerungen Neugeborener an die Stimme der Mutter 26 Erinnerungen Neugeborener an Geschichten 27 Gedächtnis für Gegenstände 28 Gedächtnis für Ereignisse 30 Gedächtnis für Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge 31 Prozedurales versus deklaratives Gedächtnis 35 Wahrnehmung und Aufmerksamkeit 35 Aufmerksamkeitsprozesse in der frühen Kindheit 37 Visuelle Präferenz und Habituation 39 Rudimentäre Kategorisierung 41 Intermodale Wahrnehmung 42 Zusammenhänge zwischen in der frühen Kindheit erhobenen kognitiven Maßen und der späteren Intelligenz 46 Habituationsgeschwindigkeit 46 Visuelles Wiedererkennen 49 Zusammenfassung 51 10 Inhalt 2. Frühe Kindheit: höhere kognitive Prozesse 53 Wissensrepräsentation auf der Grundlage von Wahrnehmung 54 Repräsentation der Struktur von Objektmerkmalen: Bildung von Prototypen 54 Verarbeitung der korrelativen Zusammenhänge zwischen Merkmalen: Differenzierung von Prototypen 56 Verarbeitung der Relationen zwischen Objekten 60 Wissensrepräsentation auf der Grundlage von Bedeutungen 88 Bildschemata 89 Spezialisierte Module für spezifische Informationen? 90 Schlussfolgerndes Denken und Problemlösen 92 Der Bär im Becher 93 Der Hund unter dem Tuch 94 Die Hasen hinter der Wand 95 Die halb in der Luft schwebende Kiste 96 Lernen 97 Lernen durch Imitation 98 Lernen durch Analogie 101 Was Babys nicht können 104 Suchfehler beim Greifen 105 Suchfehler beim Krabbeln 107 Zusammenfassung 109 3. Die Entwicklung des begrifflichen Denkens 113 Übergeordnete, untergeordnete und basale Kategorien 113 Die zentrale Rolle der basalen Ebene 114 Sequenzielles Berühren als Maß für Kategorisierungen auf der basalen Ebene 116 Die matching-to-sample task 118 Die Rolle der übergeordneten Ebene 120 Unterschiede zwischen basalen Kategorien von Kindern und Erwachsenen 122 Perzeptuelle versus strukturelle Ähnlichkeit 124 Die Rolle der Sprache 128 Die Unterscheidung zwischen Gegenständen und Lebewesen 130 Biologische Bewegungsmuster 130 Selbstgenerierte Bewegungen 133 Inhalt 11 Gemeinsame Kerneigenschaften 135 Konkretes oder abstraktes Wissen? 136 Struktur versus Funktion bei der Kategorisierung von natürlichen Arten und Artefakten 139 Wachstum 141 Die Analogie als Mechanismus zum Verstehen biologischer Prinzipien 143 Vererbung 144 Natürliche Ursachen 148 Die Repräsentation kategorialen Wissens 149 Die Bedeutung thematischer Relationen für die Organisation begrifflichen Wissens 150 Die Repräsentation von Kategorien nach typischen versus definierenden Merkmalen 152 Die Repräsentation von Kategorien als Prototypen 154 Begriffsbildung, "Essenzen" und naive Theorien 158 Der essenzialistische Bias 159 Das Modell der "Ursachen und Auswirkungen von Veränderungen" 160 Veränderungen von Begriffen 161 Zusammenfassung 164 4. Die Entwicklung des kausalen Denkens 167 Denken in Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen 169 Kausale Transformationen vertrauter Objekte 169 Reversibilität kausaler Transformationen 172 Die Auffälligkeit nichtursprünglicher Zustände 174 Schlussfolgern auf der Grundlage kausaler Prinzipien 175 Das Prioritätsprinzip 176 Das ?? Variationsprinzip 178 Das Prinzip der zeitlichen Kontiguität 180 Das Ähnlichkeitsprinzip 181 Kausalketten 183 Vermittelnde Ursachen 184 Suchaufgaben 187 Wissenschaftliches Denken: Situationen mit mehreren kausalen Variablen 191 12 Inhalt Integration kausaler Informationen über verschiedene physikalische Dimensionen 197 Zwei Dimensionen 198 Drei Dimensionen 207 Intuitive Physik 208 Flugbahn von Geschossen 209 Der Unterschied zwischen Wissen und Handeln 212 Schließen von der Ursache auf die Wirkung und von der Wirkung auf die Ursache 213 Zusammenfassung 216 Ist die Entwicklung des kausalen Denkens bereichsübergreifend? 217 5. Die Entwicklung des Gedächtnisses 219 Frühe Entwicklung des Gedächtnisses 221 Infantile Amnesie: Gibt es sie wirklich? 221 Die Bedeutung symbolischer Repräsentationen für das Gedächtnis 223 Die Entwicklung unterschiedlicher Gedächtnissysteme 227 Das Wiedererkennungsgedächtnis 227 Das implizite Gedächtnis 229 Das Gedächtnis für Gesichter 232 Das episodische Gedächtnis 235 Das Augenzeugengedächtnis 242 Das Arbeitsgedächtnis 248 Zusammenfassung 262 6. Mnemotechnische Strategien, Metagedächtnis und kognitive Entwicklung 265 Gedächtnisstrategien 265 Mnemotechnische Strategien bei Kleinkindern 266 Rehearsal-Strategien 268 Organisationsstrategien 271 Metagedächtnis 273 Zusammehänge zwischen der Entwicklung des Gedächtnisses und der allgemeinen kognitiven Entwicklung 278 Neulinge und Experten 279 Die Entwicklung der Verarbeitungskapazität 283 Inhalt 13 Repräsentationale Neubeschreibung als Theorie der kognitiven Entwicklung 285 Zusammenfassung 288 7. Logisches Denken 293 Früh auftauchende Formen des logischen Denkens 294 Denken in Analogien 294 Deduktive Logik und deduktives Schließen 301 Später auftauchende Formendes logischen Denkens 308 Transitivität 309 Das Verständnis für Invarianz 316 Klasseninklusion 326 Haifords structure mapping-Theorie der Entwicklung des logischen Denkens 332 Zusammenfassung 334 8. Piagets Theorie der Entwicklung des logischen Denkens 337 Die Theorie im Überblick 338 Die Mechanismen der kognitiven Entwicklung 338 Stufen der kognitiven Entwicklung 338 Das sensomotorische Stadium 339 Die sechs Stufen der sensomotorischen kognitiven Entwicklung 340 Sensomotorische Kognition in verschiedenen Bereichen 3 42 Bewertung von Piagets sensomotorischem Stadium angesichts neuerer Forschungsergebnisse 345 Das voroperatorische und das konkret-operatorische Stadium 350 Voroperatorisches Denken 351 Konkret-operatorisches Denken 351 Bewertung der neueren Arbeiten zu den konkreten Operationen 352 Formal-operatorisches Denken 354 Formal-operatorische Aufgaben 355 Bewertung der neueren Arbeiten zu den formalen Operationen 357 Zusammenfassung 359 14 Inhalt 9. Das "Was" und "Warum" der kognitiven Entwicklung 361 Was entwickelt sich? 361 Warum verläuft die Entwicklung so, wie sie verläuft? 363 Bereichsübergreifende versus bereichsspezifische Erklärungen 364 Angeborene versus erworbene Faktoren 366 Qualitative versus quantitative Fortschritte 370 Der kausale Bias 373 Literatur 377 Autorenregister 399 Sachregister 405
Details
VerfasserIn: Goswami, Usha
VerfasserInnenangabe: Usha Goswami. Aus dem Engl. übers. von Matthias Wengenroth
Jahr: 2001
Verlag: Göttingen [u.a.], Huber
Systematik: PI.HEK
ISBN: 3-456-83540-X
Beschreibung: 1. Aufl., 407 S. : Ill., graph. Darst.
Originaltitel: Cognition in children <dt.>
Fußnote: Literaturverz. S. 377 - 397
Mediengruppe: Buch