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6 von 70
Im Takt des Geldes
zur Genese modernen Denkens
VerfasserIn: Bockelmann, Eske
Verfasserangabe: Eske Bockelmann
Jahr: 2004
Verlag: Lüneburg, zu Klampen
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.AP Bock / College 6x - Magazin: bitte wenden Sie sich an die Infotheke Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
 
Verlagstext:
 
Der Autor, studierter Philologe und derzeit Mitarbeiter am Sprachenzentrum der TU Chemnitz, geht in diesem 500-Seiten-Wälzer dem Ursprung des neuzeitlichen Denkens auf den Grund. Er findet ihn in dem Aufkommen einer neuen Art der Rhythmusempfindung, der so genannten "Takt-Synthesis", die sich in den westeuropäischen Gesellschaften im Übergang von feudalistischen zu geldwirtschaftlichen Verhältnissen zu Beginn des 17. Jahrhunderts als unwillkürlicher Reflex in den Menschen manifestiert. Die synthetische Leistung, die das Subjekt im aktiven Takthören erbringt, ist dieselbe, die es als Abstraktionsleistung an der Einheit von Geld und Ware erbringt. Die Einführung der Geldwirtschaft ist der Grund für das historische Auftreten des Taktreflexes und damit auch der Grund für die wissenschaftliche Revolution des 17. Jahrhunderts, für den technischen Fortschritt und für das moderne Denken insgesamt.
 
 
Stimmen zum Buch:
 
"[...] Diese Zusammenhänge sind sensationell: Bockelmann zeigt das moderne Denken in seiner Entstehungsgeschichte. Ein Denken, das mit den Naturwissenschaften und der wissenschaftlichen Revolution technische Fortschritte ermöglichte, die seither unser gesamtes Leben durchdringen. Gerade weil Bockelmann überzeugend nachweist, wie sehr unser Denken historisch bedingt ist, und vor allem, wodurch es bedingt ist, wird sein Werk auf großen Widerstand stoßen. Dass Geld von unserer Natur Besitz ergriffen hat - das ist die unbequeme, unerträgliche Wahrheit, die Bockelmann belegt hat. Weil sie so unbequem ist, ist der hiesigen Universität seine Habilitation hoch anzurechnen."
 
Quelle: Eva Prase, freiepresse.de
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Dieses Buch 9
Erstes Kapitel
I
Eintritt 12
Bürgersteig 17
Rhythmus (gr.-lat.) 21
Eine Schranke 27
Dionysisches und Weltgeist 30
Und natürlich Natur 34
Ein klassischer Irrweg 35
II
Befund 41
Experimente 43
Ein unscheinbarer Reflex 50
Zwei und drei und potenziert 52
Reflex und Klang 61
Musik, taktrhythmisch 65
Verse, akzentmetrisch 70
III
Evidenz gegen Geschichte 76
Gesetz vsProportion 81
Das geschichtliche Apriori 89
Rhythmik in Mittelalter und Renaissance 94
Epoche 103
1618, 1624 110
Ein offenes Rätsel 124
Zweites Kapitel
I
Das Rätsel des Neuen 128
Wo nicht zu suchen ist 131
Was außerdem nicht sein kann 137
Einiges Vage von der Neuzeit 139
Zahlendes Publikum 141
Dur und Moll 145
Ad infinitum 149
II
Drei Bestimmungen 157
Das BEDING, zum Ersten 159
Das BEDING, zum Zweiten 162
Geld? 164
Betonung als Inhalt 166
Reine Synthesis 172
Die Synthesis am Geld 176
III
Eine einzigartige Abstraktion 184
Geld entsteht - was entsteht da? 189
Antike: Ökonomie ohne "Wirtschaft" 194
Mittelalter: ein europäischer Sonderweg 204
Das >lange< 16Jahrhundert 213
Absoluter Wert 223
Die Übertragung 229
Drittes Kapitel
I
Anstoß 234
Innen und Außen 238
Vom Denken 241
Wohin? 243
seven chances 246
Ansichten einer Revolution 250
Gesetz, Experiment und Fortschritt 269
II
Was ist revolutionär? 279
Programm: Empirie 281
Ein Apriori für die Dinge selbst 286
Mathematik als Apriori 292
Reine Zahlen 297
Ursprung einer reinen Welt 305
Die Welt aus 0 und 1 309
III
Calculus, Analysis, Funktion 312
Die Wissenschaft und der erste Beweger 318
impetus ohne Sklaven 326
Das Dreieck des Oresmius 331
Galileos Linien 337
Funktion und Variable 345
da capo: Gesetz, Experiment und Fortschritt 351
Viertes Kapitel
I
Die Wissenschaft im Plural 362
Kleiner Katalog der Formen 368
Noch einmal: wohin? 370
Die Neuzeit der Philosophie 372
Mystik 378
Subjekt-Objekt 386
Descartes' Regulae, Descartes' Discours 390
II
Der methodische Zweifel 397
Reguläre Erkenntnis 405
Denken in zweierlei Form 407
Denken und Sein 411
Die andere Seite 415
Wachs ohne Merkmal 424
Einheit der neuzeitlichen Philosophie 428
III
Einen Schritt weiter: Spinoza 435
Und vollendet: Leibniz 444
Monade 451
Kontinuum und Potenzierung 456
Fülle des Inhalts 464
Und immer weiter 471
Von absoluter Erkenntnis 478
Zum Schluss 487
Literaturverzeichnis 490
Anmerkungen 493
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Bockelmann, Eske
VerfasserInnenangabe: Eske Bockelmann
Jahr: 2004
Verlag: Lüneburg, zu Klampen
Systematik: GW.AP
ISBN: 3-934920-37-3
Beschreibung: 1. Aufl., 511 S.
Mediengruppe: Buch