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5 von 649
Landschaft - Heimat - Wildnis
Schutz der Natur - aber welcher und warum?
VerfasserIn: Piechocki, Reinhard
Verfasserangabe: Reinhard Piechocki
Jahr: 2010
Verlag: München, Beck
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NN.UL Piec / College 6a - Naturwissenschaften Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Kritische Argumente für den Schutz und die Nutzung der Natur. Aber welche Natur, welchen Naturzustand gilt es zu schützen?
In der Regel versuchen Naturschützer heute mit 'harten' ökonomischen und ökologischen Argumenten von der Schutzwürdigkeit einer bedrohten Art oder eines selten gewordenen Biotops zu überzeugen. Führt diese Argumentation nicht zum Erfolg, sprechen sie vom 'Eigenwert der Natur', der inzwischen sogar Aufnahme in die Gesetzbücher gefunden hat. Der Naturschützer Reinhard Piechocki beschäftigt sich mit der Fragwürdigkeit dieses Vorgehens. Denn zum einen blendet die Reduktion auf 'harte' Fakten gerade die 'weichen', kulturellen Faktoren aus, mit denen die Bevölkerung für den Naturschutz zu gewinnen wäre - etwa die Sensibilität für die heimatliche Landschaft. Und ist die Rede vom Eigenwert der Natur nicht nur eine Fiktion, welche zudem noch die Gefahr fundamentalistischer Entwicklungen in sich birgt? (Verlagstext)
Aus dem Inhalt:Vorbemerkung 7 // Prolog: Naturschutz in der Sackgasse? 9 // 1 Natur und Mensch 17 / 1.1 Was ist Natur? 17 / 1.2 Mensch und Natur 21 / 1.3 Natur als Konstrukt 27 / 1.4 Wie lässt sich Natur betrachten? 31 / 1.5 Grenzenlose Naturbeherrschung? 36 / 1.6 Schutz der Natur! 40 / 1.7 Schutzgüter des Naturschutzes 43 / 1.8 Gründe für einen Naturschutz 46 / 1.9 Konträre politische Weltbilder 48 // 2 Natur als Wissenschaftsobjekt 53 / 2.1 Naturhaushalt: Vom Räderwerk zum Organismus 53 / 2.2 Arten: Von der Stufenleiter zum Netz der Lebewesen 65 / 2.3 Biozönosen: Vom Organismus zur abstrakten Gesellschaft 75 / 2.4 Biotope: Vom Naturdenkmal zum Wissenschaftsobjekt? 86 / 2.5 Ökosysteme: Von der Ganzheit zur Abstraktion 95 / 2.6 Prozesse: Von statischen Bildern zur Evolutionsdynamik 104 / 2.7 Biodiversität: Von der Lebensfülle zur Genressource? 111 / 2.8 Naturkapital: Vom Raubbau zur Nachhaltigkeit 118 // 3 Natur als Sinnbild 133 / 3.1 Naturdenkmäler: Vom Heiligtum zum Symbol 133 / 3.2 Landschaft: Vom Ideal zum Funktionsträger 142 / 3.3 Heimat: Vom Rechtsbegriff zur Besänftigungslandschaft 152 / 3.4 Wildnis: Von der Todesangst zum Freiheitstraum 163 / 3.5 Gaia: Von den Schöpfungsmythen zur lebendigen Erde? 174 // 4 Natur als Moralobjekt 183 / 4.1 Naturethik: Zum richtigen Umgang mit der Natur 183 / 4.2 Inklusionsproblem: Wer gehört zur Moralgemeinschaft? 188 / 4.3 Selbstwert: Schutz der Natur «um ihrer selbst willen»? 192 / 4.4 Anthropozentrismus: Der Mensch im Zentrum 196 / 4.5 Pathozentrismus: Selbstwert leidensfähiger Kreaturen! 199 / 4.6 Biozentrismus: Selbstwert aller Lebewesen? 206 / 4.7 Ökozentrismus: Selbstwert von Naturganzheiten? 214 / 4.8 Holismus: Selbstwert aller Naturerscheinungen? 222 // Epilog: Naturschutz als Kulturaufgabe 231 // Anhang / Leseempfehlungen 241 / Anmerkungen 245 / Literatur 249 / Bildnachweis 262 / Personenregister 263
Details
VerfasserIn: Piechocki, Reinhard
VerfasserInnenangabe: Reinhard Piechocki
Jahr: 2010
Verlag: München, Beck
Systematik: NN.UL
ISBN: 978-3-406-54152-0
2. ISBN: 3-406-54152-6
Beschreibung: Orig.-Ausg., 265 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache: ger
Mediengruppe: Buch