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Warum Menschen sich erinnern können
Fortschritte in der interdisziplinären Gedächtnisforschung
Verfasserangabe: Harald Welzer ; Hans J. Markowitsch (Hrsg.). Übers. der engl.-sprachigen Beitr. von Karoline Tschuggnall
Jahr: 2006
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HLG Warum / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Rücksortierung Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
International renommierte Gedächtnisforscherinnen und -forscher liefern einen einzigartigen Überblick über die neuesten Ergebnisse und Theorien zum menschlichen Gedächtnis. Das Buch stellt die neurobiologischen, philosophischen, psychologischen und sozialwissenschaftlichen Sichtweisen vor und zeigt, wie das menschliche Gedächtnis arbeitet und wie fruchtbar interdisziplinäre Forschung ist.
Augustinus hat das menschliche Gedächtnis als ein unerforschbares System von Schatzkammern beschrieben, aus dessen weiten Hallen und entlegenen Winkeln die Erinnerung hervorzerre, was über die Sinne vorher aufgenommen worden ist. Damit beschreibt er, was man heute die autobiographische Erinnerung nennt, also die Fähigkeit, Episoden der eigenen Vergangenheit mit einem gegenwärtigen Selbst zu verknüpfen. Die Hirnforschung hat inzwischen die Areale des Gehirns kartographiert und ein vernetztes System unterschiedlicher Gedächtnistypen entdeckt.
Aus kulturgeschichtlicher Warte hingegen erscheint das Gedächtnis immer im Sozialen verknüpft. Harald Welzer spricht beispielsweise von der »sozialen Genese« des Gedächtnisses. Das Buch stellt die neurobiologischen, philosophischen, psychologischen und sozialwissenschaftlichen Sichtweisen vor und zeigt, wie das menschliche Gedächtnis arbeitet und wie fruchtbar interdisziplinäre Forschung ist.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
Harald Weher & Hans J. Markowitsch
Reichweiten und Grenzen interdisziplinärer Gedächtnisforschung 7
I. Soziales und individuelles Gedächtnis 17
Daniel f. Siegel
Entwicklungspsychologische, interpersonelle und neurobiologische
Dimensionen des Gedächtnisses. Ein Überblick 19
Endel Tulving
Das episodische Gedächtnis: Vom Geist zum Gehirn 50
Katherine Nelson
Über Erinnerungen reden: Ein soziokultureller Zugang zur
Entwicklung des autobiographischen Gedächtnisses 78
Aleida Assmann
Wie wahr sind unsere Erinnerungen? 95
Harald Weher
Über Engramme und Exogramme. Die Sozialetat des autobiographischen
Gedächtnisses 111
Mark Freeman
Autobiographische Erinnerung und das narrative Unbewußte 129
Bradd Shore
Die soziale Praxis des autobiographischen Erinnerns:
Das Salem Camp Meeting 144
Michael Pauen
Das Gedächtnis der Freiheit. Autobiographische Erinnerung,
Selbstkonzept und Selbstbestimmung 167
6 Inhalt
II. Entwicklung und Entwicklungsstörungen des Gedächtnisses 187
Bennett L. Schwartz
Annäherungen an eine vergleichende Psychologie des
episodischen Gedächtnisses 189
Harlene Hayne
Die Entwicklungspsychologie des autobiographischen Gedächtnisses 206
Colwyn Trevarthen
Wer schreibt die Autobiographie eines Kindes? 225
Tilmann Habermas
"Kann ich auch ganz, ganz am Anfang anfangen, als ich noch ganz klein war?"
Wie Kinder und Jugendliche lernen, Lebenserzählungen zu eröffnen und
zu beenden 256
Wolf Singer
"Was kann ein Mensch wann lernen?" 276
Ulrich Seidl, Hans}. Markowitsch & Johannes Schröder
Die verlorene Erinnerung: Störungen des autobiographischen Gedächtnisses
bei leichter kognitiver Beeinträchtigung und Alzheimer-Demenz 286
Hans J. Markowitsch
Emotionen, Gedächtnis und das Gehirn. Der Einfluß von Streß und
Hirnschädigung auf das autobiographische Erinnern 303
Marie M. P. Vandekerckhove, Christian von Scheve & Hans ]. Markowitsch
Selbst, Gedächtnis und autonoetisches Bewußtsein 323
Die Autorinnen und Autoren 344
 
 
 
 
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: Harald Welzer ; Hans J. Markowitsch (Hrsg.). Übers. der engl.-sprachigen Beitr. von Karoline Tschuggnall
Jahr: 2006
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HLG
ISBN: 3-608-94422-2
Beschreibung: 348 S. : Ill., graph. Darst.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch