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2 von 259
Warum Liebe endet
eine Soziologie negativer Beziehungen
VerfasserIn: Illouz, Eva
Verfasserangabe: Eva Illouz ; aus dem Englischen von Michael Adrian
Jahr: 2018
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp-Taschenbuch-Verlag
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
(I-18/20-C3) (GM ZWs / KL)
Unsere Kultur ist unendlich reich an Darstellungen und Geschichten, die vom Erscheinen der Liebe im Leben der Menschen handeln ¿ von jenem magischen Augenblick, in dem wir wissen, dass jemand für uns bestimmt ist. Erstaunlicherweise ist sie aber eher wortkarg, wenn es um den nicht weniger mysteriösen Moment geht, in dem die Liebe endet (oder erst gar nicht beginnt).
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Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt sich Eva Illouz mit der Frage, wie der Konsumkapitalismus und die Kultur der Moderne unser Gefühls- und Liebesleben transformiert haben. Warum Liebe endet bildet den vorläufigen Abschluss dieses grandiosen Forschungsprojekts und zeigt, warum mit Blick auf unsere sexuellen und romantischen Beziehungen vor allem eines selbstverständlich geworden ist: sich von ihnen zu verabschieden.
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Anhand einer großen Vielfalt an literarischen und geistesgeschichtlichen Quellen sowie im Rückgriff auf zahlreiche Gespräche, die sie mit Frauen und Männern aus verschiedenen Ländern geführt hat, arbeitet Illouz souverän heraus, wie es um Beziehungen in Zeiten von Speed-Dating und Tinder, von Gelegenheitssex und Körperkult bestellt ist ¿ und warum insbesondere Frauen die Leidtragenden dieser gleichermaßen sexualisierten wie sexuell befreiten Kultur sind. Zeitgemäßer geht es nicht. Ein großer Wurf.
 
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AUS DEM INHALT: / / / / 1. Einleitung: Von der Wahl zur Nichtwahl n / Liebe als Freiheit 16 / Das Unbehagen an einer Kritik der Freiheit 23 / Eine Frage der Wahl. 32 / Die negative Wahl 40 / / 2. Vormodernes Liebeswerben, soziale Gewissheit und / die Entstehung negativer Beziehungen. 49 / Das Liebeswerben als soziologische Struktur . 55 / Die vormoderne Regulierung der Sexualität __ 57 / Das Liebeswerben als vormoderne Weise / der emotionalen Entscheidungsfindung 60 / Gewissheit als soziologische Struktur. 63 / Normative Gewissheit 64 / Existentielle Gewissheit 67 / Ontologische Gewissheit . 68 / Evaluative Gewissheit 70 / Prozedurale Gewissheit 71 / Emotionale Gewissheit 74 / Sexuelle Freiheit als Konsumfreiheit. 78 / Wie die Sexualität befreit wurde . 79 / Der Konsum als das Unbewusste der Sexualität . 82 / Sexualität als Moral, Befreiung als Macht . 87 / Eine neue soziale und sexuelle Grammatik 91 / / 3. Verwirrender S e x 99 / Die schwer fassbaren Auswirkungen der Gelegen­ / heitssexualität. 101 / / / Gelegenheitssex und Ungewissheit 119 / Ungewisse R ahm en. 120 / Die ungewisse Geographie von Beziehungen__ 137 / Sexualität als Quelle von Gewissheit 142 / Ungewissheit und negative Sozialität. 144 / / 4. Der Aufstieg der ontologischen Ungewissheit. 153 / Der Wert des Körpers . 156 / Symbolische und ökonomische Wertproduktion . 162 / Bewertung. 168 / Die Begegnung als evaluatives Vorstellungsgespräch . 173 / Konsumentenbewertung. 176 / Sexuelle Abwertung. 179 / Schönheit als Obsoleszenz . 184 / Abwertung durch Parzellierung 193 / Abwertung durch die Verfeinerung des / Geschmacks 198 / Wechselnde Bezugspunkte der Bewertung 201 / Der verworrene Status des Subjekts. 207 / / 5. Eine Freiheit mit vielen Grenzen 219 / Zustimmung zu was?. 224 / Unklarer Wille 227 / Schwankende Gefühle. 234 / Abwanderung ohne Widerspruch 251 / Vertrauen und Ungewissheit. 265 / / 6. Die Scheidung als negative Beziehung. 273 / Das Ende der Liebe. 277 / Die Scheidung und die Position der Frau / im emotionalen Feld. 279 / Die narrative Struktur der Trennung . 284 / / / Sexualität: The Great Separation 289 / Konsumobjekte: / Von Übergangs- zu Ausstiegsobjekten. 301 / Autonomie und Bindung: Das schwierige Paar. 307 / Emotionale Ontotogien und nichtbindende / emotionale Verträge. 313 / Emotionale Kompetenzen, Beziehungsdynamiken - / und Frauen . 320 / / Schluss: Negative Beziehungen und / die Schmetterlingspolitik des Sexes 329 / Danksagung 347 / Anmerkungen . 349 / Literatur 411
Details
VerfasserIn: Illouz, Eva
VerfasserInnenangabe: Eva Illouz ; aus dem Englischen von Michael Adrian
Jahr: 2018
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp-Taschenbuch-Verlag
Systematik: GS.AT, GS.OL, I-18/20
ISBN: 978-3-518-58723-2
2. ISBN: 3-518-58723-4
Beschreibung: 1. Aufl., 447 Seiten
Schlagwörter: Beziehung, Liebe <Motiv>, Mensch, Soziologie, Zwischenmenschliche Beziehung, Kapitalismus, Verbrauch, Anthropologie, Menschheit, Attraktion <Psychologie>, Bindungstheorie <Psychologie>, Human relations, Interaktion, Wirklichkeitswissenschaft, Antikapitalismus, Monopolkapitalismus, Beziehungen, Homo sapiens, Menschen, Wechselbeziehung, Allgemeine Soziologie, Gesellschaft / Theorie, Gesellschaftslehre <Soziologie>, Gesellschaftstheorie, Interpersonale Beziehung, Interpersonalität, Menschliche Beziehung, Persönliche Beziehung, Soziale Beziehung <Zwischenmenschliche Beziehung>, Soziallehre <Soziologie>, Sozialtheorie, Zwischenmenschliche Begegnung, Zwischenmenschliche Beziehungen, Kapitalistische Gesellschaft , Kapitalistische Wirtschaft , Kapitalistisches Gesellschaftssystem , Kapitalistisches Wirtschaftssystem, Konsum, Fossiler Mensch, Homo <Gattung>, Liebesfilm, Freundschaft, Sozialökologie, Zweierbeziehung, Gesellschaftsordnung , Lebensmittelverbrauch, Rohstoffverbrauch
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 411-447
Mediengruppe: Buch