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44 von 261
Positive Psychologie
Anleitung zum "besseren" Leben
Verfasserangabe: Ann Elisabeth Auhagen (Hrsg.)
Jahr: 2004
Verlag: Weinheim, Beltz
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 22., Bernoullistr. 1 Standorte: PI.HPH Posi Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Wichtige Bereiche der Psychologie - etwa die Klinische Psychologie - sehen ihre Hauptaufgabe darin, den Störenfrieden dermenschlichen Psyche den Kampf anzusagen. Die Positive Psychologie betont stattdessen die guten Aspekte des menschlichen Lebensund Miteinanders. Damit bietet sie eine neue und wichtige Sichtweise. Lebenssinn, Geborgenheit, Verzeihen, Gelassenheit - wermöchte das nicht in seinem Leben erfahren? Doch zwischen diesem Wunsch und der Alltagswirklichkeit tut sich oft eine Kluft auf:Schmerzlich empfinden wir den Mangel an Gutem" im Leben. Und zusätzlich reduzieren häufig noch Ängste, Stress, physischer undpsychischer Ballast unser Wohlbefinden. Die Positive Psychologie weist Möglichkeiten auf, das Gute zu stärken, statt nach dem Übel zusuchen. Das Buch ist eine inspirierende Einführung in die Positive Psychologie. Wissenschaftlich fundiert widmet es sich Themen wieVertrauen, Güte, Solidarität. Angesprochen sind zunächst Psychotherapeuten, Lehrer, Sozialwissenschaftler, Theologen, Trainer,Sozialarbeiter, Sozialpädagogen - sie finden Anregungen zur Umsetzung in ihrer Praxis. Das Buch wendet sich aber auch an alle, diefür sich ein besseres", positives Leben realisieren möchten.Positive Psychologie hat mit dem Positiven Denken nichts zu tun. Während das Positive Denken auf die Magie der Gedankenkraft setzt und mit Suggestion und Imagination arbeitet, ist die Positive Psychologie ein Kind der Wissenschaft. Sie untersucht, mit welchen Hilfsmitteln das Leben besser gemeistert werden kann. Dabei ist sie kein ?Advokat der Positivität? (Seligmann 2003, 447), sondern daran interessiert, warum es manchen Menschen besser als anderen gelingt, die Widrigkeiten des Alltags zu meistern. Sie versteht sich als Ergänzung traditioneller Psychologien, die sich hauptsächlich mit den Störungen und Einschränkungen der menschlichen Entwicklung beschäftigt hat. Auf keinen Fall will sie bewertende oder moralisierende Forderungen aufstellen.Seligman ist sich im Klaren darüber, das die von ihm mitinitiierte Forschungsrichtung an Bewährtes anknüpft. In seinen Überlegungen bezieht er sich beispielsweise auf Allport, Maslow und Rogers. Und manche Gedanken von Seligman sind altbekannt, sei es das Konzept der ?Ermutigung? in Adlers Individualpsychologie oder der Ansatz der Positiven (!) Psychotherapie von Peseschkian.Neu ist jedoch der akademische Ausgangspunkt. Nachdem sich die Psychologie jahrzehntelang hauptsächlich mit den dunklen Seiten der Seele - mit Ängsten und Ärger, Aggression und Frustration, mit Depression und Neurosen beschäftigt hat, entdeckt die Forschungsrichtung der ?Positiven Psychologie? das konstruktive Potential von Werten und moralischen Tugenden, wie sie die Religionen sei jeher betonen und fördern. Seligman selber hat mit seinem Konzept der ?gelernten Hilflosigkeit? intensiv zum Profil einer ?Negativen Psychologie? beigetragen, bevor es zu seiner Kehrtwende kam. / AUS DEM INHALT: / / / 1 Das Positive mehren. Herausforderungen für die Positive Psychologie 1 Ann Elisabeth Auhagen 1 Ausrichtung auf das Positive 1 2 Anspruch auf wissenschaftliche Fundierung 9 3 Positives Einwirken auf das Erleben und Verhalten im Alltag 10 2 Positives Denken 16 Astrid Schütz o Janine Hertel o Andrea Heindl 1 Begriffsbestimmungen 16 2 Die Effekte positiven Denkens 18 3 Diagnose und Trainingsmöglichkeiten 22 4 Kann positives Denken schädlich sein? Eine differenzierende Sichtweise 25 3 Gelassenheit 33 Dorothea Rahm 1 Hintergründe und Definition 33 2 Erkenntnisse der Stressforschung 35 3 Entwicklung von Gelassenheit im Lebensverlauf 36 4 Entwicklung von Gelassenheit in der Psychotherapie 42 5 Gelassener werden: Anregungen für den Alltag 46 4 Geborgenheit 52 Hans Mogel 1 Zum Begriff der Geborgenheit 52 2 Geborgenheitserleben 56 3 Wie wichtig ist die Sicherheit? 57 4 Zwischen Geborgenheit und Ungeborgenheit 59 5 Wege zur Geborgenheit 61 6 Ausblick: Zum Stand der Geborgenheitsforschung 64 Inhalt 5 Religiosität und Spiritualität 67 Michael Utsch 1 Religion - eine kollektive Neurose? 67 2 Zur Geschichte der Religionspsychologie 69 3 Religionspsychologie heute: Schwerpunkte und Forschungsergebnisse 71 4 Glaube als Gesundheitsfaktor: Amerikanische Befunde 77 5 Heil und Heilung: Grenzen der Interpretation 80 6 Sinn in unserem Leben 86 Reinhard Tausch 1 Sinnerfahrungen im Alltag 87 2 Was ist Sinn? 89 3 Positive Auswirkungen von Sinnerfahrungen 92 4 Erfahrungen von Sinnlosigkeit und ihre Auswirkungen 93 5 Gefahren bei der Suche nach Sinn 94 6 Sinnerfahrungen und Religion 96 7 Förderung von Sinnerfahrungen 97 7 Ethische Kommunikation 103 Michael Kastner 1 Begrifflichkeiten 103 2 Zwanzig Grundsätze für ein ethisches Kommunikationsverhalten 108 8 Vertrauen 125 Martin K. W. Schweer o Barbara Thies 1 Vertrauen - ein vielschichtiges Konstrukt 125 2 Die Relevanz von Vertrauen in verschiedenen Lebensbereichen 131 3 Möglichkeiten der Vertrauensförderung 134 4 Ausblick 136 9 Verzeihen 139 Christian Schwennen 1 Verzeihen - was es ist und was es nicht ist 140 2 Der Weg zum Verzeihen 144 3 Gesundheit, Wohlbefinden und Verzeihen 148 4 Warum Verzeihen sich lohnt 149 VI Inhalt 10 AAitmenschliche Güte 154 Ann Elisabeth Auhagen 1 Theoretische Basis für das Konzept der mitmenschlichen Güte 154 2 Was ist mitmenschliche Güte? 157 3 Güte in Gesellschaft und Alltag 164 4 Güte und ein gutes Leben 165 5 Wie Güte sich fördern lässt 166 11 Solidarität 171 Hans-Werner Bierhoff" Theo Schülken 1 Solidarität in unserer Gesellschaft - Begriffsbestimmung 171 2 Solidarität auf der Grundlage gemeinsamer Interessen 175 3 Solidarität bei unterschiedlichen Interessen 180 4 Ist Solidarität ein Auslaufmodell? 185 12 Zentrale Lebensthemen als Schlüssel zu einem positiven Leben 190 Ann Elisabeth Auhagen 1 Wie das Leben gelingen kann: Prozesse und Strategien 190 2 Positives zu Positivem 193 Autorenverzeichnis 196 Sachverzeichnis 199 Personenverzeichnis 215
Details
VerfasserInnenangabe: Ann Elisabeth Auhagen (Hrsg.)
Jahr: 2004
Verlag: Weinheim, Beltz
Systematik: PI.HPH
ISBN: 3-621-27555-X
Beschreibung: 1. Aufl., VII, 223 S. : graph. Darst.
Beteiligte Personen: Auhagen, Ann Elisabeth [Hrsg.]
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch