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Licht der Welt
der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit ; ein Gespräch mit Peter Seewald
Verfasserangabe: Benedikt XVI. ; Peter Seewald
Jahr: 2010
Verlag: Freiburg, Br. ; Basel ; Wien, Herder
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 16., Rosa-Luxemburg-G. 4 Standorte: PI.C Bene Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Mit den Gesprächsbänden „Salz der Erde“ und „Gott und die Welt“ hat Peter Seewald nicht nur die katholische Welt aufhorchen lassen. Niemals vorher hatte man von Kardinal Ratzinger, dem damaligen obersten Glaubenshüter der katholischen Kirche und jetzigen Papst, derart offene und ungeschminkte Analysen gehört, niemals vorher waren die Kernpunkte des Glaubens so nachvollziehbar auf den Punkt gebracht. Dieser neue Band dokumentiert ein Gespräch mit Benedikt XVI. vom Sommer 2010. Fünf Jahre nach der Wahl zum Papst, unter dem Eindruck des schockierenden Missbrauchsskandals und vor dem Erscheinen des zweiten Bandes von „Jesus von Nazareth“, spricht der Papst über die Kirche in der Krise, über die Ökumene, über Reformen, über die Gesellschaft und über den Glauben. Noch niemals in der Geschichte der Kirche hat ein Papst in dieser Form Rede und Antwort gestanden. Noch niemals hat ein Papst sich so mutig, so offen kritischen Fragen gestellt. "Ein „Panzerjournalist“ und eine vergleichsweise dazu unendlich weit denkender Papst führen das vorliegende Gespräch. Fragen setzen inhaltlich Grenzen, die der Papst aber immer wieder zu durchbrechen versuchte. Über weite Strecken ist es der liebenswerte Versuch des Papstes, seinen fundamentalistischen Frager und mit ihm viele Gruppe am rechten Rand der Kirche auf seinem Weg des Dialogs mit der sehr differenziert gesehenen Moderne mitzunehmen. Freilich, man wünscht sich unwillkürlich ein weiteres Interview. Bei diesem kommt der Gesprächspartner nicht aus der rechten Dunkelkammer der Kirche. Vielmehr stellen die Fragen ein sympathisierender Atheist (warum nicht Alfred Grosser, der bei der französischen Wochenzeitschrift La Croix arbeitet), ein spiritueller Vagabund (man könnte Hape-Kerkeling gewinnen, dann könnte gleich nicht über Homosexuelle, sondern mit einem Homosexuellen geredet werden), ein gläubiger Moslem (da bietet sich Tariq Ramadan an) usw. Das wäre ein Signal dafür, dass wir Christen ernsthaft glauben, dass alle Menschen Ebenbilder ein- und desselben Gottes sind, und dass wir alle tief geeint sind, weil wir zur einen und doch so zerrissenen Menschheit gehören. Deutlich würde in einer solch veränderten Gesprächsanordnung, dass unser Gott ein Gott aller ist, auch der Atheisten, der Buddhisten, der vielen spirituellen Vagabunden usw. Aus einem exklusivistischen Konfessionalismus könnte ein inklusivistischer Universalismus werden: und das ohne Verrat an der historisch einmaligen Rolle Jesu von Nazareth. Es könnte auch zur Sprache kommen, dass die vielen Heilswege – oder wie der Papst einfühlsam sagt: die vielen gefundenen Wahrheiten in den einzelnen Religionen – letztlich alle hineinführen den jenen „Weltleib“ Gottes (Hildegard von Bingen), dessen Haupt seit seiner Auferstehung Christus ist. Der Auferstandene wird den ganzen Kosmos in seinen „Leib“ aufnehmen und sich selbst zum „kosmischen Christus“ weiten." http://homepage.univie.ac.at/paul.zulehner
Details
VerfasserInnenangabe: Benedikt XVI. ; Peter Seewald
Jahr: 2010
Verlag: Freiburg, Br. ; Basel ; Wien, Herder
Systematik: PI.C
ISBN: 978-3-451-32537-3
2. ISBN: 3-451-32537-3
Beschreibung: 255 S.
Mediengruppe: Buch