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6 von 10
Macht Musik schlau?
neue Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der kognitiven Psychologie
VerfasserIn: Jäncke, Lutz
Verfasserangabe: Lutz Jäncke. Mit einem Vorw. von Eckart Altenmüller
Jahr: 2009
Verlag: Bern, Huber
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HL Jänck / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Entliehen Frist: 20.06.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Eine spannende Darstellung der neurowissenschaftlichen und kognitiven Grundlagen des Musizierens und Musikhörens.«Musik macht schlau» ist eine typische Pressemeldung, die dem Laien den Eindruck vermittelt, dass Musikhören und Musizieren das Lernen quasi auf geheimnisvolle Art und Weise verbessern würden. Allerdings sind die Wirkungen von Musik auf das Lernen viel differenzierter, als es diese einfachen Pressemeldungen glauben lassen. Erstmals werden im Rahmen dieses Buches die in den letzten 20 Jahren erzielten Befunde bzgl. der neurowissenschaftlichen und kognitiven Grundlagen des Musizierens und des Musikhörens dargestellt und bewertet. So werden neben dem berühmten «Mozart-Effekt» auch die aktuellen Längsschnitt- und Querschnittstudien besprochen, die sich mit den Zusammenhängen zwischen Musiktraining und schulischen Leistungen oder allgemeinen kognitiven Leistungen auseinandersetzten. Darüber hinaus werden auch Themen wie die Wirkung des passiven Musikhörens auf Lernen und Gedächtnis sowie das weite Feld der Musik und Emotionen erörtert. Einen besonderen Raum nimmt die Besprechung des Themas Musik und Gehirn ein, denn nur durch das Verständnis der hirnphysiologischen Grundlagen wird es möglich, auch die Wirkung von Musik auf andere Funktionen besser zu verstehen. Einen besonderen Schwerpunkt findet dieser Teil in der Besprechung der Hirnplastizität im Zusammenhang mit dem Musizieren und dem damit zusammenhängenden Training. Schließlich werden zwei wichtige und relativ neue Aspekte erörtert. Zunächst wird der neu entwickelte Zusammenhang zwischen Musik und Sprache mit seinen möglichen Auswirkungen auf klinisch-therapeutische Anwendungen besprochen.Abschließend werden mögliche Einsatzmöglichkeiten der Musik und des Musizierens im Zusammenhang mit dem Alter thematisiert. Gerade hier liegen interessante und bislang noch nicht intensiv erörterte Anwendungsmöglichkeiten der Musikausbildung verborgen.
 
AUS DEM INHALT
 
Vorwort (Eckart Altenmüller) 9
1. Einleitung 11
Von Kognitionen, psychischen Funktionen und Genen 13
Transfer 14
Wunderwelt der,Neuroanatomie und Bildgebung 16
Von Zeitschriften und Büchern 18
Die Geschichte dieses Buches 20
Abschließende Bemerkungen 21
2. Der Mozart-Effekt - Beginn eines Mythos 23
2.1 Der Beginn 24
2.2 Die Folgen 33
2.3 Replikationsversuche 35
2.4 Weiterführende Experimente 45
2.5 Der Einfluss der Stimmung und der Musikpräferenz 50
2.6 Zusammenfassung und kritische Würdigung 57
3. Längsschnittstudien 59
3.1 Allgemeines 59
3.2 Internationale Längsschnittuntersuchungen 61
3.3 Deutschsprachige Längsschnittstudien 74
3.4 Zusammenfassung und kritische Würdigung 90
4. Querschnittuntersuchungen ^95
4.1 Musik und Gedächtnis 96
4.2 Musikgedächtnis 105
4.3 Visuell-räumliche Leistungen 113
4.4 Rechenleistungen 138
4.5 Spielen vom Notenblatt 147
4.6 Motorische Leistungen 150
4.7 Musikwahrnehmung 1 ü
4.8 Musiker und Nichtmusiker IS
4.9 Zusammenfassung und kritische Würdigung IS
5. Lernen und passives Musikhören IS
5.1 Suggestopädie 2C
5.2 Ergebnisse aus dem Journal of the Society
for Accelerative Learning and Teaching 2C
5.3 Ergebnisse aus Zeitschriften, die von Fachleuten
begutachtet werden 21
5.4 Zusammenfassung und kritische Würdigung 23
6. Musik und Emotionen 23
6.1 Preparedness 24
6.2 Wir mögen, was wir häufig hören 24
6.3 Heute "hü" morgen "hott" -
wechselnde emotionale Musikwirkungen 24
6.4 Hirnaktivität und emotionale Musik 25
6.5 Emotionen bei Profimusikern 27
6.6 Zusammenfassung und kritische Würdigung 27
7. Wie verarbeitet das Gehirn Musik? 27
7.1 Zusammenfassung 29
8. Musik und Hemisphärenspezialisierung 29
8.1 Amusie 30
8.2 Amusien bei Musikern 30
8.3 Zusammenfassung 30-
9. Wie produziert das Gehirn Musik? 30'
9.1 Motorische Kontrolle 30i
9.2 Sequenzierung 31
9.3 Gedächtnis 31'
9.4 Aufmerksamkeit 31!
9.5 Musizieren - Kreativität 31'
9.6 Zusammenfassung und kritische Würdigung 32!
10. Verändert Musizieren das Gehirn? 327
10.1 Wiederholen ist die Mutter des Lernens 329
10.2 Expertise - Üben, Üben, Üben 334
10.3 Gehirne wie Knetmasse 335
10.4 Reifung und Hirnplastizität 347
10.5 Plastizität nicht nur bei Musikern 349
10.6 Zusammenfassung 355
11. Musik und Sprache 357
11.1 Funktionen und Module 359
11.2 Von Tönen und Sprache 361
11.3 Fremdsprachen und Musik 365
11.4 Syntax und Semantik 367
11.5 Klingt Musik französisch, deutsch oder englisch? 375
11.6 Musik und Lesen 376
11.7 Musik und Sprachstörungen 381
11.8 Zusammenfassung 387
12. Musik und Alter 391
12.1 Zusammenfassung 399
13. Schlussfolgerungen 401
Macht das Hören von Mozart-Musik schlau? 402
Hat Musikunterricht einen günstigen Einfluss
auf Schulleistungen und kognitive Funktionen? 403
Worin unterscheiden sich Musiker von Nichtmusikern? 404
Lernt man besser, wenn man gleichzeitig Musik hört? 405
Beeinflusst Musik die Emotionen? 407
Wird Musik in bestimmten Hirngebieten verarbeitet? 408
Wie produziert das Gehirn Musik? 409
Verändert Musizieren das Gehirn? 410
Besteht ein Zusammenhang zwischen Musik und Sprache? 411
Ist es gut, wenn man im fortgeschrittenen Alter musiziert? 412
Soll man in der Schule musizieren? 413
U.Dank 41
15. Literatur 41
Sachwortregister 43
Personenregister 45
Details
VerfasserIn: Jäncke, Lutz
VerfasserInnenangabe: Lutz Jäncke. Mit einem Vorw. von Eckart Altenmüller
Jahr: 2009
Verlag: Bern, Huber
Systematik: PI.HL
ISBN: 978-3-456-84575-3
2. ISBN: 3-456-84575-8
Beschreibung: 1. Nachdruck, 453 S. : Ill., graph. Darst.
Beteiligte Personen: Altenmüller, Eckart [Mitarb.]
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. 417 - 431
Mediengruppe: Buch