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"Afrikaner erzählen ihr Leben"
Sammlungen afrikanischer Autobiographien als Ereignis der späten dreißiger Jahre
VerfasserIn: Onovoh, Paul Oyema
Verfasserangabe: Paul Oyema Onovoh
Jahr: 1998
Verlag: Bayreuth, Bayreuth African Studies
Mediengruppe: Buch
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Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.EF Onov / College 2e - Ethnologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die Veröffentlichungen der Westermannschen Anthologie Afrikaner erzählen ihr Leben war für die Rezeption afrikanischer Literatur in Europa ein wichtiges Ereignis. Hier berichten Afrikaner direkt und unverstellt über ihre Welt und ihre kolonialen Erfahrungen. Die Westermannsche Anthologie ist somit für das deutsche Publikum eine Einführung in afrikanische Lebensläufe und Lebenswirklichkeiten der Kolonialzeit, aber auch eine Stellungnahme der Afrikaner selbst zu den sozialpolitischen Realitäten in ihren Ländern.
 
In der deutschen Literatur über Afrika - verfasst von Ethnologen, Missionaren, Sprachforschern oder Reisenden - dominierte die exotische Darstellung des Kontinents. Wenn Mitte der dreißiger Jahre europäische Afrikaforscher Afrikaner selber das Wort ergreifen lassen, so stellt sich die Frage nach den politischen Intentionen. Haben sie sich nur an den Autobiographien der ersten schwarzen Autoren aus dem 18. Jahrhundert orientiert, die mir ihren Lebensschicksalen Anklage erhoben gegen die Menschenunwürdigkeit der Sklaverei? Wird hier eine historische Parallele zwischen der Endzeit der Sklavenwirtschaft und der Kolonialzeit gezeichnet, die sich ebenfalls dem Ende zuneigt? (Verlagstext)
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
Danksagung | 1
 
 
0Einleitung | 3
 
0.1Fragestellung und Forschungskontext | 3
0.2Aufbau der Arbeit | 17
 
 
1Das Textkorpus im Überblick | 19
 
1.1Diedrich Westermann (1875-1956) | 19
1.2Margery Perham (1895-1982) | 39
 
2Narrative Strukturen und Erzählerdiskurs in Westermanns Sammlung | 52
 
2.1Darstellung der Autobiographen | 53
2.2Edition, Bildmaterial und Gliederung | 70
2.3Verhältnis der einzelnen Autobiographien zueinander | 74
 
 
3Fachspezifische Rezeption und kulturelle Resonanz der Westermannschen Anthologie | 79
 
 
4Die Konstitution der Anthologien im Vergleich | 90
 
4.1Die autobiographische Stimme und die autobiographische Schrift: Wer spricht? und wer schreibt? | 90
4.2Interferenzphänomene von Mündlichkeit und Schriftlichkeit | 103
4.3Das Leben im Zeitalter des Kolonialismus: Reaktion der Autoren auf Kulturkontakt, Zwangsarbeit und Stellungsnahmen zur Beziehung zwischen Afrikanern und Europäern | 118
4.4Der Erzählerdiskurs: Reflexive und philosophische Moralistik | 124
 
 
5Zwei Autobiographien aus Nigeria: Amadasu Igbinokpogie (Edo, Benin) und Benjamin Akiga (Tiv) -
Exemplarische Fallstudien ihrer literarästhetischen Faktur | 129
 
5.1Analyse des Lebens der beiden Autoren | 129
5.2Analyse der dargestellten Gesellschaften vor dem Kolonialismus | 168
5.3Beziehungen der Hauptfiguren zu den europäischen Kulturen und Einflüssen | 188
 
 
6Zusammenfassung und Schlussbetrachtung | 194
 
 
Bibliographie | 198
 
Anhang 1: Photographien | 207
Anhang 2: Dokumente | 210
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Onovoh, Paul Oyema
VerfasserInnenangabe: Paul Oyema Onovoh
Jahr: 1998
Verlag: Bayreuth, Bayreuth African Studies
Systematik: GS.EF
ISBN: 3-927510-60-2
Beschreibung: 216 S. : Ill.
Fußnote: Zugl.: Bayreuth, Univ., Diss., 1998. - Literaturangaben
Mediengruppe: Buch