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Imagination des Fremden und Konstruktion des Eigenen
Verfasserangabe: Josef Berghold, Elisabeth Menasse, Klaus Ottomeyer (Hrsg.)
Jahr: 2000
Verlag: Klagenfurt, Drava-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.PR Tren / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das Fremde ist ein Konstrukt, das nur im Verhältnis zum Eigenen existiert. Wie sich die Konstruktionen von Identitäten vollziehen, wie die Grenzziehungen verlaufen, welche Abgrenzungsstrategien verwendet werden, welche psychischen, sozialen und politischen Funktionen sie erfüllen, ist das Thema dieses Bandes. Mit den unterschiedlichen Zugängen der Psychologie, Soziologie, Ethnologie, Linguistik und Cultural Studies werden konkrete Fallbeispiele beschrieben und analysiert: Alltagsgespräche in Gasthäusern, Identitätskonstruktionen von Jugendlichen der zweiten Einwanderergeneration, Imaginationen von Fremdenpolizei- und Zollbeamten ... Eingebettet sind die empirischen Untersuchungen in einen theoretischen Rahmen, der von prominenten AutorInnen wie Zygmunt Bauman und Nora Räthzel abgesteckt wird.Die Beiträge zu diesem Band entstanden im Rahmen des vom österreichischen Wissenschaftsministerium initiierten Forschungsschwerpunkts 'Fremdenfeindlichkeit - Erforschung, Erklärung, Gegenstrategien'. Die Autorinnen und Autoren beschäftigen sich damit, wie 'sich die Konstruktionen von Identitäten vollziehen, wie die Grenzziehungen zwischen dem Eigenen und dem Fremden verlaufen, welche Abgrenzungsstrategien verwendet werden, wer die Kriterien für Ein- und Ausschlüsse festlegt und welche psychischen, sozialen oder politischen Funktionen diese Abgrenzungen erfüllen' (7). Inhaltsverzeichnis: Klaus Ottomeyer: Fremdenfeindlichkeit als Selbstwertdroge. Identität, Ethnizität und die Bedeutung der Fremden für das Unbewusste (17-34); Zygmunt Bauman: Vereint in Verschiedenheit (35-46); Emo Gotsbachner: Schimpfklatsch und fremdenfeindliche Normalität. Identitätspolitik im Schatten der inneren Dynamik von Ausländerdiskursen (47-76); Ursula Lischke / Hanna Krause: Spiegelfechterei. Der gesellschaftliche Fundus des Fremden im österreichischen Nationalrat - Imagination und Realität (77-90); Josef Berghold: An den Außenposten der Festung Europa. Gespräche mit Angehörigen der Exekutive (91-112); Gerhard Hetfleisch: Rassismus, Ethnozentrismus, Nationalismus, Ökonomismus. Eine Untersuchung zu partikularistischen und universalistischen Einstellungen von Jugendlichen in Österreich (113-134); Nora Räthzel: Kultur und Ideologie. Der Nutzen von Cultural Studies und Ideologietheorie für die Rassismusforschung (135-148); Dilek Cinar / Hakan Gürses / Barbara Herzog-Punzenberger / Karl Reiser / Sabine Strasser: Die notwendige Unmöglichkeit. Identitätsprozesse von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft in Wien (149-178); Edgar J. Forster / Georg Tillner: Männlichkeit und Fremdenfeindlichkeit. Zur hegemonialen und nicht-hegemonialen Artikulation von Kultur und Geschlecht (179-192); Martin Fischer: Zwischen Integration und Ausschluss. Zum Verhältnis von Männlichkeit und Fremdheit am Beispiel des Männerbundes Fußball (193-208); Lieselotte Brodil / Andrea Reiter: Handlungsfähig trotz Unsicherheit? Links-intellektuelle Frauen im Gespräch über die Fremden (209-236); Andreas Görg / Hans Pühretmayer: Antirassistische Initiativen in Österreich. Zur Diskussion ihrer Positionen und ihrer strategischen Potenziale (237-257).
Details
VerfasserInnenangabe: Josef Berghold, Elisabeth Menasse, Klaus Ottomeyer (Hrsg.)
Jahr: 2000
Verlag: Klagenfurt, Drava-Verl.
Systematik: GP.PR
ISBN: 3-85435-338-3
Beschreibung: 271 S.
Beteiligte Personen: Berghold, Josef [Hrsg.]
Fußnote: Literaturverz. S. 258 - 268
Mediengruppe: Buch