X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


3 von 12
Tiroler Fasnacht
innerhalb der alpenländischen Winter- und Vorfrühlingsbräuche
VerfasserIn: Dörrer, Anton
Verfasserangabe: Anton Dörrer
Jahr: 1949
Verlag: Wien, Österr. Bundesverlag
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.EE Dörr / College 2x - Magazin: bitte wenden Sie sich an die Infotheke Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Ein Buch über die Fasnacht zu schreiben, mag als ein lustiges, keckes und übermütiges Unterfangen erscheinen. Wer will die ganze Tonleiter menschlicher Erregungen und Empfindungen, die sich gerade in dieser Zeit gerne freimachen, hinauf- und hinabsteigen und in die geheimsten Winkel mit scharfem Licht hineinleuchten, die doch in einem Dunkel ruhen, das die Urgeschichte der Menschheit deckt? So tief führt dieses Buch vorsätzlich nicht. Es bemüht sich, die heutigen Sitten und Bräuche zu verstehen und zu diesem Zwecke auch ihrer geschichtlich verfolgbaren Entwicklungen gerecht werden. Es hält sich an deren Grundlagen und Ausdrucksmittel, an die Zeitspanne und an den Erlebnisraum der Fasnacht, die 1206 zum ersten Mal genannt wird, und ihr nächstes Vorfeld aus dem die Bercht schon 500 Jahre früher hervortrat. / Berchten und Fasnachtschemen treffen wir sehr früh im Hochgebirgsland Tirol an. So steht zu erwarten, dass hier noch manche Spuren der natürlichen Zusammenhänge vorzufinden sind und ihre ursprünglichen Formen sich teils erhalten haben, teils einigermaßen noch zu erkennen sind. Beim Nachforschen ergibt sich eine allmähliche Aufgliederung des Landes in eine Berchten- und in eine Schemenseite, in kleinere Brauchlandschaften und größere Übergänge über die Grenzen Alttirols hinaus. / /
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort | 7 / / Ausgangspunkte / Der Name: Fasnacht oder Fastnacht | 15 / Der Zeitraum: Maskenfrist | 17 / Brauchlandschaft: Nord-Süd- oder Ost-West-Scheiden | 20 / Brauchträger: Fasnachtsbrust und Weiberfasnacht | 26 / Tiroler Burschenschaft und Schweizer Knabenschaft (einschließlich der Stilfser Hoale) | 26 / Marteller Nachtschwärmer | 33 / Ultener Nachtraupen und Innischreier |39 / Fleimser Bannerschaften | 40 / Umgestaltungen im 17. Und 18. Jahrhundert | 43 / Barocke Ständegliederung und Landsgenossenschaft | 45 / Die Bezeichnung Burst | 45 / Weiberfasnacht | 47 / Restliche Burschenbräuche | 49 / Kinderfeste | 54 / Kinderfeste / Berufliche Gemeinschaften | 55 / Die Landfahrenden | 57 / Die treibenden und gestaltenden Kräften | 60 / Brauchelemente | 71 / Aus Natur und Arbeit | 71 / Essen und Trinken | 74 / Feuer und Licht | 76 / Wasser | 78 / Schlagen | 78 / Verwandlung und Vermummung | 80 / Maskierungen | 83 / Springen, Laufen, Tanzen | 95 / Lebensbedingungen der Bräuche | 97 / Spiel- und Tanzstätten: Tennen, Häuser, freie Plätze, Lauben | 98 / Rätisches Gemeinde- als Tanzhaus? | 98 / Dinghäuser und Dingstätten | 101 / Unter dem Alber und unter der Linde | 103 / Spieltenne | 104 / Spielstuben ¿ Spinnstuben | 110 / Das Wort Spiel | 114 / Tanzhaus | 119 / Tanzlauben | 126 / Untergang der Spieltennen und Tanzhäuser | 132 / Fasnacht im Freien | 134 / / Im Vorfeld der Fasnachtsbräuche / Berchtenglaube und Perchtlspringen | 137 / Tag und Name | 137 / Einzelwesen oder Sammelbegriff | 137 / Bajuwarisch-alpine Prägung | 139 / Illyrische Überlieferungen | 139 / Beschaffenheit der Berchten | 141 / Christliche Einwirkungen | 144 / Hexenvorstellungen | 146 / Teufelsglaube | 147 / Schwesterngestalten | 150 / Restliche Berchtenbräuche | 153 / Speiseopfer ¿ Gebnacht | 155 / Dämonische Begleiter | 158 / Berchten als Nikolausverwandte | 162 / Bercht als Lichtträgerin | 166 / Perchtlspringen | 168 / Restliche Berchtenmaskierung | 181 / / Das Oarl-, Pflug- und Blochziehen | 184 / Der Egetmann im Etschland | 185 / Zuslrennen im Vintschgau | 191 / Pflugziehen in der Osthälfte Tirols | 194 / Faschingbau in Kitzbühel | 194 / Inntaler Blochziehen | 195 / Das Funken- und Scheibenschlagen | 202 / Moresken- und Schwertertänze | 218 / / Hauptplätze der Tiroler Fasnacht / Der Name Scheme | 227 / Herkunfts- und Verbreitungsgebiet des Schemenlaufs | 228 / Restliche magische Vorstellungen aus dem alten Kultbrauch | 235 / Entwicklung des Schemenlaufs | 238 / Der große Schemen-Prozess zu Pfunds von 1775 | 252 / Imster Gebiet als letzter Hort des Schemenlaufens | 257 / Vorbereitung zum letzten Imster Schemenlauf von 1938 | 264 / Vigatter und Labara | 266 / Das Laufen | 269 / Die einzelnen Figuren: Wilde Männer und Wilde Weiber, Bärentreiber, Roller und Scheller, Laggescheller und Laggeroller, Kübele-Majen, Sackner, Spritzer, Hexengruppe, Ruaßler, Türken und Türkenkorn, Vogler, Tanz der Scheller und Roller, Tanz der Hexen, Hexenmusik, Bärenmusik, Fasnachtsreime |270-308 / Der Unsinnige in Wald, Nassereith und Außfern | 309 / Das Schleicherlaufen in Telfs | 322 / Die Axamer Wampelreiter | 344 / Das Schemen- und Schellenschlagen des Silltals | 351 / Das Huttlerlaufen von Thaur und Umgebung | 352 / Maschgerer rund um Hall | 366 / / Sondergestaltungen der Fasnacht / Das Fasserrößl von Hall und Bozen | 371 / Das Aperschnalzen | 374 / Unterinntaler und Grasausläuten | 375 / Zillertaler Guggenloch und Brixentaler Hoanzlbank | 376 / Der Saurer in Osttirol | 378 / Der Metzgersprung in Kufstein und Rattenberg | 382 / Ins Sterzinger Moos fahren ¿ Die Altweibermühle | 384 / Gaistading | 394 / Eierlaufen | 395 / / Anhang / Anmerkungen | 399 / Orst-, Personen und Sachregister | 453 / Inhaltsverzeichnis | 473 / Bilderverzeichnis | 475
Details
VerfasserIn: Dörrer, Anton
VerfasserInnenangabe: Anton Dörrer
Jahr: 1949
Verlag: Wien, Österr. Bundesverlag
Systematik: GS.EE, EH.T
Beschreibung: 480 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 399 - 451
Mediengruppe: Buch