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Die Falte
Leibniz und der Barock
VerfasserIn: Deleuze, Gilles
Verfasserangabe: Gilles Deleuze. Aus dem Franz. von Ulrich Johannes Schneider
Jahr: 2000
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.T Dele / College 3c - Philosophie Status: Entliehen Frist: 07.01.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
"Die Falte ist für Deleuze der Beitrag des Barock zur Kunst, besonders aber der Beitrag des Leibnizianismus zur Philosophie. Bei Leibniz entdeckt er die Wendungen vom 'Falten', vom 'Ein- und Auswickeln' und rekonstruiert daraus eine barocke Metaphysik: Der Vorgang der Perzeption bildet Falten in der Seele, und die Monade ist von innen mit Falten (plis) ausgekleidet; die Materie ihrerseits ist in äußerlichen Faltungen (replis) organisiert. Deleuze macht diese Metaphysik für die Beschreibung der Gegenwart fruchtbar, denn Leibniz' Philosophie führt statt zur Restriktion zur Multiplikation der Prinzipien - damit wird sie zur Alternative einer systematischen Rationalität: 'Die klassische Vernunft ist unter dem Schlag der Divergenzen, Unvereinbarkeiten, Unstimmigkeiten und Dissonanzen zusammengebrochen. Der Barock ist der allerletzte Versuch, eine klassische Vernunft wiederaufzurichten, indem er die Divergenzen auf ebenso viele mögliche Welten verteilt und aus den Unvereinbarkeiten ebenso viele Grenzlinien zwischen den Welten macht.'" (Autorenreferat)
Details
VerfasserIn: Deleuze, Gilles
VerfasserInnenangabe: Gilles Deleuze. Aus dem Franz. von Ulrich Johannes Schneider
Jahr: 2000
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp
Systematik: PI.T
ISBN: 3-518-29084-3
Beschreibung: 1. Aufl., 233 S.
Fußnote: Aus dem Franz. übers.
Mediengruppe: Buch