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Warum wir gerade jetzt Humanistische Psychotherapie brauchen!

das etwas andere Praxisbuch für Therapie und Beratung
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Winkler, Jens
Verfasser*innenangabe: Jens Winkler
Jahr: 2025
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Das wertvolle Wissen der humanistischen Psychologie
 
Schulenübergreifend: Entscheidende Haltungen und Interventionen für jede Therapie
Nahbar geschrieben: Erfahrungsperspektive des Autors
Ermutigend: Freude, Spontaneität und Gelassenheit auf dem Heilungsweg
 
In Zeiten von Effizienzversessenheit, Symptombekämpfung, standardisierten Therapien und Therapie-Apps wird die Klient:in leicht zum Objekt. Als Gegengewicht brauchen wir die Bezogenheit und Weisheit der humanistischen Psychologie. Nur so verlieren wir das Wesentliche nicht aus dem Blick: den Menschen, der uns in seiner Einzigartigkeit gegenübersitzt.
 
Winkler arbeitet das humanistische Wissen vor dem Hintergrund der heutigen Gesellschaft und Psychotherapielandschaft auf. Leser:innen erfahren, wie sie ihr Gegenüber ermutigen können, die persönliche Eigenarten zu leben, das innere Potenzial zu entfalten und einen stimmigen Bezug zu sich und zur Welt zu finden. Statt uns auf Diagnosen zu versteifen, konzentrieren wir uns auf die Gestaltung einer Beziehung, die unser Gegenüber in seiner Entwicklung fördert. Wir müssen keine Probleme lösen, wir stärken vielmehr die Fähigkeit zur Selbstheilung.
 
Inhalt
 
1 Einleitung: Das, was an Richtung fehlt, lässt sich nicht durch Geschwindigkeit
wettmachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2 Wurzeln der Humanistischen Psychologie – Im Zentrum der Mensch . . . . . 25
Die Geburt der Humanistischen Psychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Encounter-Gruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Die Antike . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Humanismus und Renaissance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Skandinavischer Existenzialismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Französischer Existenzialismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Die »Amerikanisierung« der humanistischen und existenziellen Sicht
auf den Menschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Die Phänomenologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Die Gestaltpsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
3 Eine Einführung in die beiden großen humanistischen Methoden:
die Personenzentrierte Therapie und die Gestalttherapie (mit besonderer
Würdigung der Analytischen Therapie Carl G. Jungs) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Was ist heilsam? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Die Personenzentrierte Gesprächspsychotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Fazit: Chancen und Grenzen der Personenzentrierten Psychotherapie . . . . . 41
Die Gestalttherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Fazit: Chancen und Grenzen der Gestalttherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Die Analytische Therapie nach Carl Gustav Jung . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Zentrale Unterschiede zwischen der Analytischen Psychologie,
der Humanistischen Psychologie und der Tiefenpsychologie . . . . . . . . . . . 49
4 Wissenschaftstheoretische Überlegungen zur Humanistischen Psychologie –
»Anwendung von Methoden« oder »Entfaltung von Prinzipien«? . . . . . . . . . . . 50
Exkurs: Kritik an Empirically Supported Treatments . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Geisteswissenschaftliche Zugänge zum menschlichen
Erleben und Verhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Warum ist die quantitative Methodik so einseitig vorherrschend in der
akademischen Psychologie? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Exkurs: Die Sache mit den Signifikanzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Die Kluft zwischen dem starken Interesse an Humanistischer Psychotherapie
und ihrer akademischen und berufspolitischen Bedeutung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
5 Kritik an der Humanistischen Psychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
6 Die berufspolitische Situation in Deutschland –
Der Dolchstoß für den Außenseiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
7 Das Menschenbild der Humanistischen Psychologie und seine Auswirkungen
auf unsere Beziehungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Die Sache mit dem Gutsein … . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Auswirkungen des humanistischen Menschenbildes auf … . . . . . . . . . . 88
… die Rolle des Therapeuten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
… die Rolle des Klienten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
… die Beziehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
… Krankheit und Symptome . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
… das Tun und Lassen im therapeutischen Prozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Das humanistische Menschenbild zusammengefasst in Thesen . . . . . . . . . 94
8 Ein kritischer Blick auf die Gesellschaft – »Wir wähnen uns frei,
während wir uns selbst ausbeuten« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Vom Unsinn der Wachstumslogik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Krankhafte Positivität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Die hyperaktive und hyperstimulierende Gesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Der andere: Die erotische Weltbeziehung als Gegenmittel zur Depression . . . . . 104
Einsamkeit in einer narzisstischen Gesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Die Überbetonung des Rationalen als Nährboden für Ängste:
»lost in thought!« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Der Versuch, die Welt verfügbar zu machen, und seine Folgen . . . . . . . 108
Leistungszwang als allgegenwärtige Form von Gewalt . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Der humanistische Raum als Gegenpol zum reinen Effizienzdenken . . . . . . . . 110
9 Individuation: Über die Persönlichkeitsentwicklung und ihre Hürden . . . . . . . 113
Das wahre (authentische) und das falsche (adaptive) Selbst . . . . . . . . . . . . . . . 122
Das menschliche Potenzial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Die Widersprüchlichkeiten des Lebens lassen sich nicht auflösen . . . . . . . . . . 131
Individuation und selbstorganisierende Prozesse . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Die humanistische Perspektive als Narrativ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Hürden der Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Das Ende der Reise – gibt es die selbstverwirklichte Person? . . . . . . . . . . . 141
10 Die Praxis der Humanistischen Psychotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Die sechs Pfeiler der Humanistischen Psychotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Zentrale therapeutische Haltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Über die therapeutische Beziehung und Kontakt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
Wie viel sollte/kann ich von mir als Therapeut*in in den Therapien zeigen? . . . . . 179
Wie kann ich mit Beziehungsaussagen, Kritik oder persönlichen Fragen
umgehen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Die Beziehungsebenen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
Der Wert von Beachtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Welche Beziehungsfaktoren sind notwendig für ein therapeutisches Klima? . . . 186
Welche Rolle nehme ich als Therapeut an? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
Wie kann ich als Therapeut aushalten, zu enttäuschen? . . . . . . . . . . 189
Die Sache mit den Handlungsanweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Wann ist eine Beziehung normal? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Präsenz und Achtsamkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Fazit: Was ist meine Rolle als Therapeut? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
Gefühle und der Umgang damit: Wir brauchen eine gesunde Beziehung zu uns,
um gesunde Beziehungen mit anderen zu führen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Katharsis und Prägnanz vs. Gewahrsein im Prozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Der Blick auf Abwehr und Widerstand als Bewältigungs- und
Überlebensstrategien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
Schatten und Projektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
Der Körper . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Der Umgang mit herausfordernden Situationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Mit welchen Klient*innen habe ich Schwierigkeiten und
wie gehe ich damit um? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Klient*innen delegieren die Verantwortung an uns . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Druck machen: »Sie sind der Experte« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
Entwertende Klient*innen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
Idealisierende Klient*Innen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
Der Umgang mit Suizidalität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
Wann und wie spreche ich die Beziehung zu meinen Klient*innen an? . . . . 234
Wie gehe ich mit schwierigen Gefühlen um? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
Wie gehe ich damit um, wenn ich kein Interesse, keine Sympathie
oder gar Ablehnung empfinde? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
Wie finde ich meinen eigenen Weg? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Wie können wir entspannt bleiben? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238
11 Psychotherapie – ein potenziell toxischer Beruf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Die Rolle der Selbstfürsorge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240
Der verwundete Heiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
12 Krankheit und Normalität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 246
Was genau ist eigentlich krank und was ist nun normal? . . . . . . . . . . . . . 247
Brauchen wir psychische Diagnosen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251
13 Gruppentherapie: Die Kraft der therapeutischen Gemeinschaft . . . . . . . 254
Auswahl der Klient*Innen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255
Meine Haltung als Gruppenleiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
Meine Aufgaben als Gruppenleiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
Das Hier und Jetzt der Gruppentherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264
Die Kraft des Guten in der Gruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266
14 Psychotherapie und Spiritualität: Die transpersonale Dimension . . . . . . . 268
Die Prä-Trans-Verwechslung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . 272
Die Nähe der Humanistischen Therapie zur buddhistischen Psychologie . . . . 273
15 Schlussbetrachtung: Bleibe Mensch! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280
Danksagung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Winkler, Jens
Verfasser*innenangabe: Jens Winkler
Jahr: 2025
Verlag: Stuttgart, Schattauer
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PI.HPH
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ISBN: 978-3-608-40198-1
2. ISBN: 3-608-40198-9
Beschreibung: 1. Auflage, 289 Seiten : Illustrationen
Schlagwörter: Humanistische Psychologie , Humanistische Therapie, Humanistische Psychotherapie
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Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite [285]-289
Mediengruppe: Buch