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Dogmatik im Grundriß
VerfasserIn: Barth, Karl
Verfasserangabe: Karl Barth
Jahr: 1998
Verlag: Zürich, Theologischer Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Aus der Unmöglichkeit, unter neuzeitlich-historischen Bedingungen von Gott wie von einem Gegenstand zu reden, der jenseits der erfahrbaren Wirklichkeit zu suchen wäre, zieht der schweizerische reformierte Theologe Karl Barth (1886-1968) weitreichende Konsequenzen. Wenn der Gehalt der Religion in der religiösen Kommunikation selbst liegt, dann ist Gott, der den Menschen anredet, als der Grund dieser Kommunikation zu verstehen. Damit aber wird dem Menschen die Aufgabe zugewiesen, eine Selbstbestimmung Gott gegenüber vorzunehmen, die ein Leben ohne Gott ausschließt. Von diesem Grundgedanken her wird der gesamte Bestand der christlichen Lehre neu interpretiert. Die Theologie Barths hält damit an der individuellen Verantwortung der Subjekte fest. Diese neuzeitliche Konsequenz der Theologie Karl Barths zeigt heute einen Weg für konfessionelle Debatten im Christentum und für interreligiöse Verständigungen auf. Wie immer sich die religiösen Weltanschauungen in verschiedenen Religionen präsentieren mögen – jede Religion ist über den Bezug zu ihren Gläubigen definiert, und dafür spielen religiöse Kommunikationen eine entscheidende Rolle. So kann Barths Schlußfolgerung aus der Lage des Christentums in der vollendeten Moderne auch eine Perspektive für die Weltreligionen sein.
Details
VerfasserIn: Barth, Karl
VerfasserInnenangabe: Karl Barth
Jahr: 1998
Verlag: Zürich, Theologischer Verl.
Systematik: PR.CS
ISBN: 3-290-11030-3
Beschreibung: 8. Aufl., 193 S.
Mediengruppe: Buch