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32 von 514
Total diffus
Erwachsenwerden in der jugendlichen Gesellschaft
VerfasserIn: Mienert, Malte
Verfasserangabe: Malte Mienert
Jahr: 2008
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.B Mien / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / "Die Jugend von heute" sorgt bei Eltern und professionellen Erziehern gleichermaßen für besorgte Ausrufe und düstere Zukunftsprognosen. Playstation, Piercings, politisches Desinteresse - wie steht es wirklich um die Generation der Zukunft? Der Autor analysiert die psychologischen und gesellschaftlichen Besonderheiten des Heranwachsens in der heutigen Zeit, er benennt Risiken und Herausforderungen und zeigt welchen Beitrag wir vermeintlich Erwachsenen zur diffusen Identitätsbildung von Jugendlichen leisten. / / REZENSION: / / / "Es handelt sich hier um einen wichtigen Beitrag zum Wandel von Jugend und dessen Bedeutung für die Gesellschaft an sich. Der grundlegende Aspekt der Generationalität wird dabei über die Ansprache des Lesers in den Fokus gerückt. Gerade für Eltern und Pädagogen bietet 'Total diffus' die Möglichkeit zu einer (selbst-)kritischen Auseinandersetzung mit 'der Jugend von heute'." socialnet.de / / /
AUS DEM INHALT: / / / Ein Einblick und ein Ausblick 11 / / I. Menschen werden erwachsen, aber sie sind es nie / Ein Blick zurück auf die ¿Jugend von heute" 15 / Jugend ist nicht gleich Jugend ¿ und was das für die Jugend selbst / bedeutet 17 / Wann ist man eigentlich ¿jugendlich"? Und ab wann ¿erwachsen"? 20 / Früh oder spät erwachsen ? Eine Frage der Perspektive 20 / Das Kriterium ¿Fortpflanzungsfähigkeit" 22 / Das juristische Kriterium ¿Strafmündigkeit" 24 / Das Kriterium ¿ Gesellschaftliche Initiation " 27 / Das Kriterium ¿Selbstwahrnehmung ah erwachsen " 28 / Das Konzept der Entwicklungsaufgaben 31 / Reifung, Erziehung, Selbststeuerung ¿ die Motoren menschlicher / Entwicklung 31 / Das Leben hält ständig Aufgaben parat 33 / Entwicklung als Kampf gegen Reifung und Erziehung? 34 / Die sieben zentralen Lebensthematiken 35 / Jede Kultur stellt eigene Entwicklungsaufgaben 37 / Ein Aufwachsen mit zahlreichen Anforderungen 39 / Abstrakte Erwartung: die politische Selbstverortung 40 / Unpolitisch? Nicht nur die Jugendlichen 41 / Unter Druck: erste Intimitäten austauschen 42 / Heiß begehrt: die ¿feste Begehung " 43 / Stolperstein ¿unreifer Körper" 44 / ¿Face toface " und ¿Side by side " 44 / Der jugendliche Egozentrismus 45 / Die Qual der Wahl 46 / Nie endgültig im richtigen Film! 47 / / Handeln im Kontext: Jugendliche als ¿aktive Gestalter" ihrer eigenen / Entwicklung 50 / Entwicklung als ¿Handeln im Kontext" 51 / Eine unüberschaubare Fülle an Angeboten 52 / Ungewisse Berufsaussichten 53 / Der Sonderfall Neue Bundesländer 54 / Das Jonglieren mit den parallelen Entwicklungszielen 54 / Der Mythos vom universellen Eintritt ins Erwachsenenalter 56 / Vom Lippenbekenntnis der eingeräumten individuellen Möglichkeiten 57 / Kompetenzerwerb und neue Berechtigungen ¿ die gesellschaftliche / Entwicklungspflicht 57 / Scheindemokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten 58 / / II. ¿Typisch jugendliches Verhalten ist ein Ausdruck des / unklaren Erwachsenenstatus" / Die Reifeprüfung: Merkmale des Erwachsenseins 63 / Symbole des Sich-Erwachsen-Zeigens 65 / Sichtbare und eindeutige Symbole 66 / Der Führerschein, die Eintrittskarte in die Erwachsenenwelt 67 / Alternativen fehlen 68 / Die Suche nach der eigenen Identität 70 / Der Anfängerbonus in der Erwachsenenwelt 71 / Kein Richtig oder Falsch 72 / ¿Ich " ist immer etwas anderes 74 / Identität ¿ die Verortung in den Möglichkeiten 75 / Selbsterforschung und -Verpflichtung: Typische Formen der Identität 76 / Die erarbeitete Identität 11 / Das Identitätsmoratorium 11 / Die übernommene Identität 78 / Die diffuse Identität 78 / Instabile Zuordnungen 79 / Wer bin ich wirklich? 80 / / / Ein zweites Leben: Die virtuelle Identität / Ein ^weites Leben ¿ online / Grenzenlose Exploration / Heimliche Wünsche und offene Befragungen / Das Internet kennt keine ¿Jugendlichen " und ¿Erwachsenen " / Omnipoten online / Kollektiver Monolog / Die Wirklichkeit realer Kontakte / Wie aus Spiel Ernst werden kann / Das Internet wird selbst erwachsen / Der Normalfall ¿Diffuse Identität" / Die gestörte Diffusion / Die Entwicklungsdiffusion / Die kulturell adaptive Diffusion / Identitätssurfer¿Anpassung an den schwankenden Boden / ,^4lles total normal und egal" / / III. ¿Die Pluralität von Lebensentwürfen heute erschwert die Identitätssuche, anstatt sie zu erleichtern, und führt zur Diffusität." / Auswirkungen von Diffusität 103 / Geschiedene Ehen 104 / Gestörte Freundschaften 105 / Gleichgültigkeit und fehlende Zivilcourage 106 / Austauschbare Meinungen 106 / Politisches Desinteresse 107 / Bruch mit der biografischen Kontinuität 108 / Das diffuse Ich und die Gesellschaft 109 / Gefahr im Verzug 110 / Niemand protestiert 112 / Der Mensch als Individuum in einer Gemeinschaft 113 / Perspektivenübernahme fordern und fördern 114 / Autoinitiationsversuche 116 / Ein Ritus, der Sicherheit schaffen soll 116 / Amok laufen 117 / / / An Selbstmord denken 119 / Schlafende Hunde nicht wecken? 120 / Kriminell werden 121 / Nach Ersatz suchen VL7. / Wieder zum Kind werden 123 / Mildere Formen der Autoinitiation 124 / Der Körper als Initiationsobjekt 124 / Der Kater und der Staubsauger - oder wie schwer Übergänge sind 127 / Übergänge sind immer schmerzhaft 127 / Die Autoinitiationsversuche der Gesellschaft 128 / Der beschleunigte Kulturwandel 29 / Gesellschaftlicher Wandel ganz unpolitisch 130 / Das Ende der Lagerbildung 131 / Das Verharren im Wandel 132 / Wer kein Ziel hat, dem nützen dreitausend Wege nichts 133 / Chancen für die Jugendlichen in der diffusen Gesellschaft 135 / / IV. ¿Ich brauch' dich als Mutter, nicht als Freundin!" ¿ oder warum Jugendliche erwachsene Erwachsene brauchen Partnerschaft statt Freundschaft in der Eltern-/Kindbeziehung 139 / Die neue Macht der Kinder 139 / Liebesentzug ¿ die schärfste Waffe 140 / Keine Zeit für Generationenkonflikte 141 / Der Abschied der Eltern vom Erwachsensein 142 / Ein Kampf mit ungleichen Mitteln 143 / Abgrenzungsschwierigkeiten bei jugendlichen Eltern 145 / Eltern können keine Freunde sein 146 / Selbsterforschung und -Verpflichtung in der diffusen Familie 147 / Erwachsene - ein Vorbild an erarbeiteter Identität? 150 / Die Kultur der Auseinandersetzung, nicht nur in Familien 151 / Ein anderer Blick auf den alltäglichen Familienwahnsinn 152 / Jung sein wie die Kinder selbst? 154 / / / V. Jugendliche antworten auf diese Herausforderungen mit Konservativität und Wertepluralismus." / Die Tugend für die Jugend 157 / Werte - ein schillernder Begriff 157 / Sind Tugenden alltagstauglich? 158 / Respekt erwarten und erweisen 159 / Wertedebatten ¿ ein Wortgeklingel mit Tugendbegriffen 160 / Konsens über Werte kann nie erreicht werden 161 / Der Grundwert ¿ Gerechtigkeit" 162 / Der Umgang mit den gesellschaftlichen Konventionen 163 / Zwischen Anspruch und Wirklichkeit 164 / Gesellschaftspolitische Zielvorstellungen 166 / Das Verschwinden der Jugendkulturen 167 / Die individuellen Konzeptionen des Wünschenswerten 168 / Werte entstehen aus Erfahrungen mit konkreten Situationen 168 / Die wichtigsten privaten und gesellschaftlichen Werte 169 / Anders als ihr Ruf: die ¿Neue konservative Jugend" 172 / Wertkonflikte und Wertekrisen 173 / Das Entwicklungsziel ¿Individuelle Werthaltungen " 114 / Der Blick von Lehrern, Eltern und Freunden 175 / Das unerreichbare Idealbild vom Schüler 175 / Der zfikunftsorientierte Blick der Eltern 176 / Wer kennt den Jugendlichen am besten? 176 / Werteunterricht - der Ausweg aus dem Tugenddilemma? 177 / Beziehungsarbeit mit allen Heranwachsenden 180 / / Zu guter Letzt: Ein Plädoyer für erwachsene Erwachsene 181 / / Anmerkungen/Tipps zum Nach- und Weiterlesen 183
Details
VerfasserIn: Mienert, Malte
VerfasserInnenangabe: Malte Mienert
Jahr: 2008
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
Systematik: PN.B
ISBN: 978-3-531-16093-1
2. ISBN: 3-531-16093-1
Beschreibung: 1. Aufl., 184 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 183 - 184
Mediengruppe: Buch