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49 von 59
Der Verein der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen in Wien
(1885-1938)
VerfasserIn: Baumgartner, Marianne
Verfasserangabe: Marianne Baumgartner
Jahr: 2015
Verlag: Wien, Böhlau Wien
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PL.O Baum / College 1d - Literaturwissenschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT:
Am Abend des 1. April des Jahres 1885 gründeten in Wien 50 literatur- und kunstschaffende Frauen mit dem 'Verein der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen in Wien' ein Netzwerk, das ihnen neben materieller Absicherung bei Not, Krankheit und Alter auch ein Forum der Förderung und Anregung bieten konnte. In dem vorliegenden Buch wird der frühe, den emanzipatorischen und sozialen Bewegungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts zuzuzählende Verein in seinen kulturellen, ökonomischen und politischen Beziehungsgeflechten dargestellt. Anhand von Vereinsdokumenten, Tagebüchern und unveröffentlichten Briefen werden die Bemühungen der Vereinsfrauen um Einigkeit, ihre Erfolge wie auch Verhinderungen in den Fokus einer über ein halbes Jahrhundert währenden Geschichte gestellt.
AUS DEM INHALT:
Inhalt
Einleitung 9
Erster Teil - Geschichte des Vereins 27
1 Ein Verein wird gegründet (1885) 29
1.1 Gründungsmythen 29
1.2 Frauen-Netzwerke in Wien (1866-1885) 31
1.3 Joseph Kürschner - "Deutsche Schriftsteller-Zeitung" 36
1.4 Ida Barber - "Ein Verein für Schriftstellerinnen" 38
1.5 Marie von Ebner-Eschenbach- Hilfe für arme Schriftstellerinnen 44
1.6 Die materiellen Verhältnisse - Stifter/innen und Spender/innen 50
1.7 Das erste Regelwerk (1885) 53
1.8 Die Erste Generalversammlung 59
2 Aufbau und Konsolidierung (1885-1890) 61
2.1 Vereinsleben zwischen Herbstsoireen und Sommerfrische. ... 61
2.2 Minna Kautskys subversiver Briefkasten (1886/87) 69
2.3 Nur Zank und Hader unter den Frauen? 76
2.4 Die erweiterten Statuten von 1886 79
2.5 "Intime Abende" - Probelesen und Geselligkeit 84
2.6 Die kurze Stunde der Künstlerinnen 86
2.7 Frau Kautsky demissioniert und zieht die Fäden (1887) 91
2.8 Max von Weissenthurn - Die Mühen der Ebene (1887-1889). . 93
2.9 Louise Jenisch-Sternau - Präsidentin für ein Jahr (1889-1890) . 96
3 Das Jahrzehnt der Mina Hoegel (1890-1900) 99
3.1 Tag der Verheißung - Kür der neuen Präsidentin 99
3.2 Die "Geselligen Abende" - Das künstlerische Können der Frau 100
3.3 Gedenkfeiern zwischen Grillparzer und Ida Pfeiffer (1890-1892) 102
3.4 Die "Kolumbische Weltausstellung" in Chicago (1893) 104
3.5 Krisenstimmung - Das Ziel aus den Augen verloren? 105
3.6 Der lange Weg zum "Pensionsfonds" (1893-1895) 108
3.7 Zwischenzeitliches und innere Dynamiken 120
3.8 VSKW und die Wiener literarischen Kreise 125
3.9 VSKW und die visionäre Frauenbewegung 144
3.10 VSKW und die jüdische Frage 169
3.11 Bertha von Suttner - Distanzierte Verhältnisse 175
4 Kontinuität, Routine und Niedergang (1901-1938) 182
4.1 Ein Abschied auf Raten - Mina Hoegel demissioniert (1889/1900) 182
4.2 Olga Wisinger-Florian wird Präsidentin (1900-1917) 183
4.3 Vizepräsidentin Marie Herzfeld - Erste in der zweiten Reihe (1900-1917) 186
4.4 Ellen Key - Ehrenmitgliedschaft 187
4.5 Jubiläums- und Todesmeldungen 189
4.6 Die männliche Rückeroberung weiblichen Schaffens 192
4.7 Zwischen Kriegsrhetorik und patriotischer Heimatfront 196
4.8 Marie Herzfeld nimmt Abschied (1917-1919) 201
4.9 Dora Stockert-Meynert - Im "Zwielicht der Geschichte" (1919-1938) 203
Zweiter Teil - Biographische Skizzen 213
1 Ida Barber 215
1.1 Kindheit in Berlin 215
1.2 Präsidentin des "Leipziger Hausfrauenvereins" 218
1.3 Briefe an Karl Emil Franzos 222
1.4 Der Umzug nach Wien 225
1.5 Modejournalistin des Pester Lloyd 228
1.6 Mitarbeit in Suttners Friedensgesellschaft 229
1.7 Hinwendung zum Judentum 230
2 Julie Thenen 233
2.1 Kindheit in Lemberg - der Kampf um Bildung und Aufklärung . 233
2.2 Übersiedlung nach Wien 238
2.3 Auseinandersetzung mit der jüdischen Religion - "Der Wunder-Rabbi" 239
2.4 Gründungsaktivistin des VSKW 240
2.5 Im Familienverband mit Tochter und Enkel 241
2.6 Der Thenenfonds - Andenken an Julie Thenen 242
3 Anna Forstenheim-Hirschler 244
3.1 Kindheit - unstetes Wanderleben und Familienpflichten 244
3.2 Umzug nach Wien - Heirat mit Samuel Hirschler 245
3.3 Krankheit und literarischer Aufbruch 246
3.4 Konversion und Namensänderung 247
3.5 Aktivistin in Frauenvereinen 248
4 Marie von Najmäjer 250
4.1 Kindheit in Pest und Wien 250
4.2 Bei den Schwestern Fröhlich und Franz Grillparzer 252
4.3 Freundschaft mit Marie von Ebner-Eschenbach 253
4.4 Literarische Promotion im VSKW 255
4.5 Philantropische Stifterin 258
5 Ada Christen-Breden 260
5.1 Kindheit - Proletarischer Abstieg 260
5.2 Als Schauspielerin durch die Monarchie 261
5.3 Lieder einer Verlorenen - Erste Veröffentlichungen 262
5.4 Begegnung mit Marie von Ebner-Eschenbach 264
5.5 Winterpalais und "Einsamhof" 265
6 Rosa Barach 268
7 Hermine Frankenstein 270
8 Marie von Augustin 275
9 Minna Kautsky 278
9.1 Kindheit in Prag - Proletarisches Künstlertum 278
9.2 In der Welt des Theaters - Hochzeit mit Jan Kautsky 280
9.3 Zwischen Bühnenarbeit und Mutterpflichten 282
9.4 Von Prag nach Wien 282
9.5 Der Sohn Karl - Hinwendung zur Arbeiterbewegung 283
9.6 Sozialistische Autorin - Die "Rote Marlitt" 285
9.7 Engagement im VSKW 287
9.8 Mit Marie Ebner-Eschenbach in St. Gilgen 288
10 Max Franul von Weissenthurn 293
11 Marie Herzfeld 295
11.1 Kindheit in der Grossfamilie 295
11.2 "Unlösbare Familienpflichten" 297
11.3 Das "literarische Handwerk des Übersetzens" 298
11.4 Essayistin und Literaturkritikerin 299
11.5 "Die Emanzipation des Mannes" 301
11.6 Langzeitprojekt "Leonardo" - Herausgeberin bei Eugen Diederichs 303
11.7 Die späteren Jahre 304
12 Paul Althof (Alice Gurschner) 307
13 Irma Komlösy (Johanna Maria Komlossy) 310
13.1 Herkunft und Familie 310
13.2 Kindheit in Török-Kanizsa 311
13.3 Gouvernantenlaufbahn - künstlerische Ausbildung 312
13.4 Blumenmalerin und Lehrerin 313
13.5 Die Reise nach Amerika 315
13.6 Neuanfang in Schabratz/Neulengbach 317
14 Molly Miller von und zu Aichholz 319
15 Mina Hoegel 321
15.1 Herkunft und Familie 321
15.2 Das frühe Talent setzt sich durch 322
15.3 Bekannte Restaurateurin und Frauenrechtlerin 322
15.4 Langzeitpräsidentin im VSKW 323
15.5 Unbekannte Lebenspuren 324
16 Olga Wisinger-Florian 327
16.1 Herkunft und Familie 327
16.2 Ausbildung bei Emil Jakob Schindler 329
16.3 Der Ausstellungsbetrieb im Künstlerhaus - Erste Erfolge . . . .331
16.4 Aristokratische Schülerinnen 333
16.5 Freundschaft mit Marie Egner 334
16.6 Engagement im VSKW 335
16.7 "Unsere Wisinger" - Dame der Gesellschaft 337
16.8 Die Gruppe der "Acht Künstlerinnen" 338
16.9 Erkrankung und Erblindung 339
17 Alice Schalek, Ps. Paul Michaely 341
18 Karoline Pruckner 345
Dritter Teil - Daten und Zahlen 347
1 Mitgliederentwicklung von 1885-1920 349
1.1 Ordentliche Mitglieder 349
1.2 Beitragende Mitglieder 350
1.3 Die Stifter/innen 350
1.4 Tabellarische Darstellung der Mitglieder- und Spenderbewegung 354
2 Verzeichnis der ordentlichen Mitglieder 355
Abschließende Betrachtung 387
Abkürzungsverzeichnis 395
Abbildungen und Tabellen 398
Quellen- und Literaturverzeichnis 399
Namensregister 432
 
Details
VerfasserIn: Baumgartner, Marianne
VerfasserInnenangabe: Marianne Baumgartner
Jahr: 2015
Verlag: Wien, Böhlau Wien
Systematik: PL.O
Interessenkreis: Frau in der Gesellschaft
ISBN: 978-3-205-79702-9
2. ISBN: 3-205-79702-7
Beschreibung: 1. Aufl., 443 S : Ill.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch