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1734 von 1777
Aufwachsen heute
Veränderungen der Kindheit - Probleme des Jugendalters
VerfasserIn: Göppel, Rolf
Verfasserangabe: Rolf Göppel
Jahr: 2007
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.EJ Göpp / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 23.06.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Das Buch thematisiert die unterschiedlichen Aspekte, die für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen heute eine wichtige Rolle spielen und liefert ein differenziertes und realistisches Bild von den Problemen, aber auch Chancen angesichts eines beschleunigten kulturellen Wandels. In einzelnen Kapiteln, die auf unterschiedliche Problemfacetten des aktuellen Kindheits- und Jugenddiskurses bezogen sind, will das Buch dazu beitragen, jene Prozesse, die sich heute angesichts der veränderten Bedingungen des Aufwachsens zwischen Eltern und Kindern, zwischen Lehrern und Schülern und zwischen den Kindern und Jugendlichen untereinander abspielen, besser zu verstehen. Zentral ist dabei die Frage was alle diese Veränderungen für die pädagogischen Beziehungsstrukturen und für die sich darin ausbildenden Persönlichkeitsstrukturen der Kinder und Jugendlichen bedeuten.
AUS DEM INHALT: / / Einleitung 11 / I VERANDERUNGEN DER KINDHEIT 17 / KAPITEL 1: / Kindheitsforschung damals und heute / Vom ,,Kongress für Kinderforschung" (1906) über Janusz Korczaks / Phänomenologie des Kinderlebens bis zur Kindheitsforschung / unserer Zeit 19 / 1 Janusz Korczaks Begegnung mit der Kinderforschung seiner Zeit. 21 / 2 Der Kongress fur Kinderforschung 1906 in Berlin 23 / 3 Janusz Korczak als Kinder- bzw. Kindheitsforscher 28 / 4 Vom Untergang der ,,Kinderforschung" und vom Aufstieg / der ,,Kindheitsforschung" 36 / 5 Janusz Korczak und die neue Kindheitsforschung - / eine Mutmaßung 41 / KAPITEL 2: / Kinder denken anders als Erwachsene." / Was wird aus dem magischen Weltbild des Kindes" angesichts / der Rede von der Kindheit als Konstrukt"? 45 / 1 Das psychoanalytische Bild vom Kind und die moderne Kindheitsforschung 47 / 2 Bedeutungsvarianten des Satzes: ,,Kinder denken anders / als Erwachsene" 50 / 3 Das Weltbild des Kindes I: Hans Zulliger 52 / 4 Das Weltbild des Kindes II: Jean Piaget 54 / 5 Das Weltbild des Kindes III: aktuelle entwicklungspsychologische / Tendenzen -56 / 6 Das ,,prälogische", ,,animistische", ,,anthropomorphisierende" / und ,,magische" Denken des Kindes - von der modernen / Entwicklungspsychologie als ,,Konstrukt" entlarvt? 59 / 7 Welche Bedeutung kommt dem ,,prälogischen", ,,animistischen", / ,,anthropomorphisierenden" und ,,magischen" Denken des Kindes in der neueren Debatte um den Bildungsanspruch des Kindergartens zu? 61 / KAPITEL 3: / ,,Verplante Kindheit"? - Kinder im Freizeitstress"? / Paradoxien der optimalen Nachwuchsforderung" 69 / 1 Schlagworte zur Kennzeichnung moderner Kindheit 70 / 2 Niedergang der Kindheit? 73 / 3 Was ist das rechte Mai? und das rechte Profil für die Freizeit Aktivitäten eines Kindes? 74 / 4 Inszenierte und organisierte Kulturangebote fiir Kinder als Chance / oder als Enteignung der ursprünglichen Kultur der Kinder? 77 / 5 Wie aufiern Kinder sich selbst zu ihrer Freizeit? - / Ergebnisse der empirischen Kinderfreizeitforschung 79 / 6 Eltern im Stress durch das Freizeitmanagement ihrer Kinder ? 82 / KAPITEL 4: / Beschleunigung und Entschleunigung in Entwicklungs und / Bildungsprozessen / Gibt es bei Kindern und Jugendlichen ein Bedürfnis nach Langsamkeit? 85 / 1 Historische Thematisierungen der Sorge um die Beschleunigung / des Lebens 86 / 2 Die aktuelle Diskussion um Beschleunigung und Entschleunigung / des Lebens 87 / 3 Kulturelle Unterschiede im Umgang mit der Zeit und deren / Folgen fiir die Befindlichkeit der Menschen 89 / 4 Aspekte der pädagogischen ,,Beschleunigungsdiskussion" 93 / 5 Haben Kinder ein Bedürfnis nach Langsamkeit? 98 / 6 Kann die moderne Erziehungswissenschaft und Kindheitsforschung überhaupt noch etwas über kindliche Bedürfnisse aussagen? 101 / 7 Die psychoanalytische Pädagogik als letzte Bastion" / bei der Verteidigung der kindlichen Bedürfnisse? 104 / 8 Nicht ,,Langsamkeit", sondern "erfüllte, gemeinsame Zeit" / als primärer Kinderwunsch 106 / 6 / Inhalt / KAPITEL 5: / Frühe Selbständigkeit fiir Kinder - Zugeständnis oder Zumutung? 109 / 1 Ambivalenzen der Selbständigkeit 109 / 2 ,,Selbstständigkeit" als erzieherisches Basisthema Ill / 3 " Selbständigkeit" als Prinzip kindlicher Entwicklung 113 / 4 Die Psychoanalyse - eine Theorie der Unselbständigkeit? 115 / 5 Selbständigkeit als pädagogische Zielkategorie 118 / 6 Sind heutige Kinder selbständiger/weniger selbständig als Kinder früherer Generationen? 122 / 7 Was ein Kind gesagt bekommt 1937 und 2005 125 / KAPITEL 6: / Autonomie versus Scham und Zweifel"? / Zum Verhaltnis von Autonomiestreben und Anlehnungswünschen / in der menschlichen Entwicklung 129 / 1 Illusionen von Autonomie in der Kindheitsforschung 130 / 2 Desillusionierung von Autonomievorstellungen durch / die Psychoanalyse 131 / 3 Geringschatzung menschlicher Abhängigkeit auch / in der Psychoanalyse? 132 / 3.1 Sigmund Freud: ,,Objektwahl nach dem Anlehnungstypus", / ,,Ich-Schwache" und die ,,Techniken der Leidabwehr" 133 / 3.2 Anna Freud: Die Entwicklungslinie ,,von der infantilen / Abhängigkeit zum erwachsenen Liebesleben" 136 / 3.3 Erik Erikson: "Autonomie versus Scham und Zweifel" 137 / 3.4 Margaret Mahler/Anni Bergmann: ,,Loslosung / und Individuation" bzw. ,,Autonomiewünsche versus / Abhängigkeitsbedürfnisse" 140 / 4 Das Spannungsverhältnis von Autonomie und Abhängigkeit / in der Bindungstheorie 143 / 4.1 Der konzeptionelle Rahmen der Bindungstheorie 143 / 4.2 Empirische Befunde aus dem Feld der Bindungsforschung im / Hinblick auf das Verhältnis von Abhängigkeit und Autonomie 146 / 5 Delinquenz als Ausdruck von ,,illusionärer Autonomie", von verleugneten / Bindungsbedürfnissen und von Gefühlsblindheit? 150 / KAPITEL 7: / Sind Kinder heute (noch) glücklich? / über den erstaunlichen Kontrast zwischen kulturkritischen Klagen / und kindlichen Selbsteinschätzungen 153 / 1 Stehen Kinder prinzipiell dem Glück naher als Erwachsene? 155 / 2 Sind heutige Kinder weniger glücklich als Kinder friiherer / Generationen? 158 / 3 Wie schätzen (heutige) Kinder ihre eigene Befindlichkeit/ / ihre Lebensqualität/ihr Gliick ein und von welchen Faktoren / ist dies abhängig? 166 / 3.1 M. Auwärter: ,,Die Kinder sind meistens traurig" 166 / 3.2 L. Wilk/J. Bacher: ,,Kindliche Lebenswelten" 167 / 3.3 J. Zinnecker: ,,Glückskinder und Stresskinder" 170 / 3.4 A. Bucher: ,,Was Kinder glücklich macht" 174 / 4 Versuch eines Fazits 177 / KAPITEL 8: / Haben " Verhaltensauffälligkeiten" bei Kindern und Jugendlichen / dramatisch zugenommen? 181 / 1 Immer mehr, immer früher, immer schlimmer. / die Steigerungsrhetorik in den Medien 181 / 2 Verhaltensstörungen als Normalität? - Gewagte Expertenthesen 183 / 3 Sonderfall ADHS - Bedeutet die massive Zunahme von / Diagnosen und Medikationen auch eine entsprechende Zunahme / von hyperaktiven Störungen bei Kindern? 185 / 4 Die historische Bedingtheit der Wahrnehmungs- und Deutungsmuster / kindlicher Auffälligkeiten - was lehrt ein kurzer Blick / in die Geschichte? 187 / 5 Argumentationsauffälligkeiten bei der Behauptung der Zunahme / von Verhaltensauffälligkeiten 188 / 6 Versuche, die Verbreitung von Verhaltensauffälligkeiten" / empirisch zu erfassen 192 / 6.1 Die Hamburger Studie von Harnack (1958) 192 / 6.2 Die Reutlinger Studie von Bittner/Thalmann (1970) 192 / 6.3 Die Marburger Studie von Remschmidt/Walter (1990) 193 / 6.4 Die PAK-KIP-Studie von Dopfner, Lehmkuhl, Poustka / u. a. (1997) 195 / 6.5 Die Hamburger Studie von Schulte-Markwort (2001) 197 / 6.6 Die Heidelberger Studie von Resch, Haffner, Giovannini u. a. 198 / 6.7 Der HBSC-Jugendgesundheitssurvey von Hurrelmann, / Klocke, Melzer und Ravens-Sieber (2003) 203 / 7 Versuch eines Fazits . 206 / Inhalt / II PROBLEME DES JUGENDALTERS 209 / KAPITEL 9: / Kann man Jugendliche verstehen? - Wollen Jugendliche / verstanden werden? - Verstehen Jugendliche sich selbst? 211 / 1 Kann man Jugendliche verstehen? 212 / 2 Wollen Jugendliche verstanden werden? 217 / 3 Verstehen Jugendliche sich selbst? 221 / 4 Emporbildendes Nichtverstehen? - Das Beispiel Heavy Metal 226 / KAPITEL 10: / Provisorische Identitatshülsen" - Der anthropologische Sinn / der vielfaltigen jugendkulturellen Phänomene 235 / 1 Stamme und Unterstamme 235 / 2 Was meint die Frage nach dem ,,anthropologischen Sinn"? 236 / 3 Ein Exkurs in die vergleichende Kulturanthropologie 238 / 4 Jugendkulturelle Phänomene hierzulande mit / dem ,,fremdem Blick" des Ethnologen betrachtet 240 / 5 Deutungen der Initiationsriten 241 / 6 Adoleszenz in kalten und heißen Kulturen 243 / 7 ,,Selbstsozialisation" in Jugendkulturen 246 / 8 Anerkennung, Abgrenzung, Identität - oder wofür (ge-)brauchen / Jugendliche die Jugendkulturen 250 / 9 ,,Sinnloses Treiben" oder ,,radikale Experimente des Daseins"? 256 / KAPITEL 11: / Gewaltbereitschaft Jugendlicher - ein Ausdruck von geschwächtem / oder von übersteigertem Selbstwertgefühl? 259 / 1 Jugendspezifische ,,Gewalt Phänomene" und ihre öffentliche / Wahrnehmung und Deutung 260 / 2 Die Kompensationsthese: Gewalt ist Ausdruck / eines geschwächten Selbstwertgefühls 261 / 3 Die Gegenthese: Gewalt ist Ausdruck eines übersteigerten / Selbstwertgefühls 263 / 4 Pädagogische Konsequenzen dieser Thesen 265 / 5 Versuche der empirischen/experimentellen Überprüfung / dieser Thesen 265 / 6 Wofür sprechen die Erfahrungen mit jugendlichen Gewalttätern / im narrativen Interview bzw. im therapeutischen Gespräch? 271 / 9 / Inhalt / 7 Ist die ganze Kontroverse Ausdruck eines Missverständnisses? - / Was genau besagt eigentlich Kohuts Theorie von / der ,,narzisstischen Wut"? 274 / 8 Konsequenzen im Hinblick auf die Gewaltprävention 278 / Literatur 279 / Quellennachweis 297
Details
VerfasserIn: Göppel, Rolf
VerfasserInnenangabe: Rolf Göppel
Jahr: 2007
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Systematik: PN.EJ
ISBN: 978-3-17-019811-1
2. ISBN: 3-17-019811-4
Beschreibung: 298 S.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 279 - 296
Mediengruppe: Buch