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6 von 66
Anorexia nervosa - Verzehrende Suche nach Sicherheit
Wege zur Veränderung im Kontext naher Beziehungen
VerfasserIn: Liechti, Jürg
Verfasserangabe: Jürg Liechti
Jahr: 2020
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer Verlag
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Bei der Behandlung von Magersucht steht und fällt der Therapieerfolg mit der Motivation des Patienten. In der Arbeit mit jungen Menschen lässt sie sich signifikant steigern, wenn die Eltern geschickt in die Therapie mit einbezogen werden. Das Buch liefert eine praktische Anleitung zur ambulanten Therapie der Anorexia nervosa, die den Aspekt der Motivation besonders berücksichtigt. Detailreich und anhand von wörtlichen Transkripten konkreter Therapiesitzungen beschreiben die Autoren, wie bindungsrelevante Bezugspersonen in den Therapieprozess einbezogen werden können. Das dargestellte Therapiekonzept ist systemisch ausgelegt und von der Bindungstheorie inspiriert; es orientiert sich konsequent an wissenschaftlichen Kriterien.
 
Inhalt / / Geleitwort 8 / Vorwort von Gabriella Milos 9 / Vorwort von Dagmar Pauli n / Vorwort der Autoren 13 / / 1 Einführung 15 / 1.1 Was will dieses Buch? 15 / 1.2 Was nottut 20 / 1.3 Fatale Unterversorgung 25 / 1.3.1 Ein Paradox 25 / 1.3.2 Probleme mit der Therapiemotivation 31 / 1.3.3 Essstörungen haben (noch) keine Lobby 34 / 1.4 Faszination, Irritation, Besorgnis, Vorurteile und Ideologien 35 / 1.4.1 Faszination und Superlative 35 / 1.4.2 Irritation: Einflussreicher Schlankheitskult 36 / 1.4.3 Auf dem Laufsteg 37 / 1.4.4 Besorgniserregende Verhältnisse 39 / 1.4.3 Fatale Vorurteile 40 / 1.5 Eine prägende Erfahrung 42 / / 2 Erscheinungsbild, Diagnose und einige Fakten 46 / 2.1 Erscheinungsbild 46 / 2.2 Typische Merkmale der Anorexia nervosa 50 / 2.3 Funktion, Diagnose und Differenzialdiagnose 55 / 2.3.1 Gründe und Funktionen des Hungerns 55 / 2.3.2 Diagnostische Leitlinien I 59 / 2.3.3 Diagnose der Anorexia nervosa nach DSM-V- Abschied von der Idee der Krankheitsverleugnung 63 / 2.3.4 Differenzialdiagnose 67 / 2.3.3 Komorbidität 68 / 2.4 Zur Epidemiologie 69 / 2.5 Wichtige Risikofaktoren 72 / 2.3.1 Der Faktor Untergewicht - Die Minnesota-Studie 72 / 2.3.2 Biologisch-genetische Faktoren . 74 / 2.3.3 Psychologische Faktoren, Bindungsmuster, familiäre Einflüsse 77 / 2.6 Verlauf, Prognose und »Cross-over« 81 / / 3 Eine Vielfalt von Modellen und Ansätzen 88 / 3.1 Integration, Kombination, Behandlungsketten 88 / 3.2 Das evidenzbasierte Modell 9° / 3.2.1 State of the Art der Wirksamkeitsforschung zur Anorexia nervosa. 91 / 3.2.2 Evidenzbasierte Familientherapiemodelle 95 / 3.2.3 Evidenzbasierte mehrfaktorielle Modelle 9& / 3.2.4 Fortschritte durch evidenzbasierte Therapien 100 / 3.3 Das Suchtmodell 101 / 3.4 Das Depressionsmodell 105 / 3.5 Das Angst- bzw. Angstvermeidungsmodell 105 / 3.6 Psychodynamische Modelle 109 / 3.7 Familientherapeutische Modelle no / 3.7.1 Die »psychosomatische Familie« 113 / 3.7.2 Das »Mailänder Modell« 119 / 3.8 Weitere »wegleitende« Modelle 125 / 3.9 Der Maudsley-Ansatz (Maudsley Approach) 126 / 3.10 Körper- und entspannungstherapeutische Modelle 129 / 3.n »Fernerliefen«-Modelle 132 / 3.11.1 Der Montreux-Ansatz 133 / 3.11.2 Unfähige-Mutter/Eltern-Modelle 133 / }.n.}Flucht-vor-dem-Hunger-Programm 134 / 4 Konzeptuelle Impulse aus der systemischen (Familien-)Therapie 135 / 4.1 Die Entdeckung der Angehörigen 135 / 4.1.1 Widerstände gegenüber dem Einbezug der Angehörigen 139 / 4.2 Impulse aus der systemischen (Familien-)Therapie 154 / 4.2.1 Stufenentwicklung von intimen Beziehungssystemen 154 / 4.2.2 Differenz von System und Umwelt - Systemgrenzen 156 / 4.2.3 Systemische Kreislaufe nutzen 158 / 4.2.4 Lerntheorie und der »anorektische Teufelskreis« 164 / 4.2.5 Dreiecksprozesse 167 / 4.2.6 »Familie macht Anorexie« - Ein obsoleter Mythos 171 / 4.2.7 »Anorexie macht System« - Das produktive Konzept des Problemsystems 174 / 5 Konzeptuelle Impulse aus der Bindungstheorie 181 / 5.1 Fiir die Psychotherapie wichtige Konzepte der Bindungstheorie / 5.2 Bindungsmuster und Beziehungsgestaltung 194 / 5.3 Bindungsmuster und psychische Störungen 198 / 5.4 Die Entwicklung des Problemsystems aus bindungsbasierter Sicht 200 / / 5.4.1 Aktivierung der Bindungs- und Fürsorgeverhaltenssysteme 201 / 5.4.2 Symptomentstehung im Dienst der Selbstberuhigung 202 / 5.4.5 Das Symptom kontrolliert das Geschehen (Problemsystem in Aktion). 202 / 5.4.4 Demoralisierung, Chronijizierung 203 / 5.5 Zusammenfassung 209 / / 6 Klinische Anforderungen an ein Modell 212 / 6.1 Ein klinisches Hexagon 213 / 6.1.1 Lebenserhaltende Maßnahmen 214 / 6.1.2 Therapiemotivation als therapeutische Herausforderung 216 / 6.1.3 Störungsspezifische Hilfen - Hilfen für die Symptombewältigung . 224 / 6.1.4 Erarbeiten der Grundprobleme 230 / 6.1.5 Komorbidität und Ruckfallprophylaxe 235 / 6.1.6Kurze Bemerkung zur Pharmakotherapie 237 / / 7 Therapiephasen, Methodisches und ein Dreischritt 241 / 7.1 Phasen 242 / 7.1.1 Diagnostik 244 / 7.1.2 Phase der Reormalisierung (erkennbar durch das Wohlbefinden) 245 / 7.1.3 Phase der Remediation (erkennbar an der Symptomverbesserung). 247 / 7.1.4 Phase der Rehabilitation (erkennbar an der verbesserten Alltagsbewältigung bei gleichzeitiger Symptomkontrolle) 249 / 7.2 Wenn Jugendliche sich verweigern 252 / 7.2.1 Der »konsiliarische Einbezug« 252 / 7.2.2 Erweiterung des Problemsystems durch eine relevante Bezugsperson 253 / 7.2.3 Direkte Kontaktaufnahme 254 / 7.2.4 Der familiäre Notstand 255 / 7.3 Das Primat der Beziehungsgestaltung 256 / 7.4 Zur therapeutischen Problembeschreibung 259 / 7.5 Linda M. - Vom Problem- zum Therapiesystem: ein Dreischritt 263 / 7.5.1 Der erste Schritt 265 / 7.5.2 Zweiter Schritt: im Auftrag der Patientin die Eltern unterstützen . 269 / 7.5.3 Dritter Schritt: vom Problemsystem zum Therapiesystem 281 / 7.5.4 Der lange Weg zur Normalität 283 / 7.5.5 Der Blick zurück 290 / 7.6 Schlussfolgerungen 291 / / Nachwort 294 / Literatur. 296 / Über die Autoren 316
Details
VerfasserIn: Liechti, Jürg
VerfasserInnenangabe: Jürg Liechti
Jahr: 2020
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer Verlag
Systematik: PI.HKE
ISBN: 978-3-8497-0332-5
2. ISBN: 3-8497-0332-0
Beschreibung: Erste Auflage, 316 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 296-315
Mediengruppe: Buch