X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


20 von 375
Handel ist Krieg
nur eine neue Wirtschaftsordnung kann die Flüchtlingsströme stoppen
VerfasserIn: Tandon, Yashpal
Verfasserangabe: Yash Tandon. Übers. aus dem Engl. von Christoph Bausum
Jahr: 2016
Verlag: Berlin, Quadriga
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 04., Favoritenstr. 8 Standorte: GP.WK Tand Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.S Tand / College 6e - Wirtschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.WK Tand / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 12., Meidlinger Hauptstraße 73 Standorte: GP.WK Tand / Weltgewissen Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 17., Hormayrg. 2 Standorte: GP.WK Tand / Politik, Medien, Recht Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 19., Billrothstr. 32 Standorte: GP.WK Tand Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 20., Pappenheimg. 10-16 Standorte: GP.WK Tandon Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 21., Brünner Str. 27 Standorte: GP.WK Tand Status: Entliehen Frist: 04.10.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
 
Verlagstext:
 
Immer größere Flüchtlingswellen erreichen Europa. Die Menschen fliehen vor Armut, Krieg und Krankheit in ihren südlichen Heimatländern. Was die meisten Leser nicht wissen: Für diese Zustände ist der Westen mitverantwortlich. Denn, so der Wirtschaftsexperte Yash Tandon: WTO, Weltbank und andere Organisationen der Industrieländer führen im Namen des Freihandels einen regelrechten Krieg gegen Schwellen- und Entwicklungsländer. Einseitige Sanktionen, niedrige Einfuhrzölle und ein rigoroser Patentschutz haben eine Krise auf der Südhalbkugel entfacht, die nun - über die Flüchtlinge - auch uns erreicht. Wie man die Zerstörung aufhalten und wie eine alternative Wirtschaftsordnung aussehen kann, das beschreibt Tandon in seinem weitsichtigen, klugen Buch.
 
 
Stichwörter:
 
EU ; Afrika ; Indien ; Uganda ; Weltwirtschaftsordnung ; Handelspolitik ; WTO ; EPA ; Wirtschaftsgeschichte ; Fairer Handel ; Landwirtschaft ; Ernährungssicherung ; Baumwolle ; Textilindustrie ; Millennium Entwicklungsziele ; Präferenzen ; Geistiges Eigentum ; Saatgut ; Pharmazeutische Industrie ; TRIPS ; Sanktion ; Global Governance ; Befreiungsbewegung ; Krieg ; Widerstand ; Globalisierungskritik ; Gesundheitswesen
 
 
Stimmen zum Buch:
 
"[...] Wer sich bislang vielleicht noch eingeredet hat, die Wellen von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und mehr noch aus dem schier endlos riesigen Afrika seien nur eine Minderheit der Verzweifelten, die sich durch eine Tagesquote und notfalls Stacheldraht aus dem übersatten Europa fernhalten lassen - der wird spätestens mit dieser düsteren Vision wachgerüttelt: Wir sind im Krieg. Und das seit so langer Zeit, dass der Zustand den meisten Bewohnern der westlichen Welt längst aus dem Bewusstsein verdämmert ist. Falls er je dorthin vorgedrungen war, denn es lebt sich ja bequem auf der Seite der vorläufigen Sieger. Haben wir nicht unser ganzes Welt- und Menschenbild auf der Überzeugung begründet, dass wir - der Westen, Europa, Amerika - ,dass wir tüchtiger sind als andere und unseren Wohlstand also mit vollem Recht genießen?
 
"Handel ist Krieg", sagt Yash Tandon dagegen und blättert in gnadenlosem Stakkato die Belege hin: eine Jahrhunderte alte Geschichte von Unterdrückung und Ausbeutung. Der Sklavenhandel, die Opiumkriege, der Kolonialismus. Die Macht der globalen Konzerne, Monsanto, Cargill und Novartis, die Politik der Weltbank, die Ressourcenkriege um Gold, Eisen, Uran, Kaffee, Holz oder seltene Erden, die Demütigung durch Sanktionen, die künstliche Knappheit lebenswichtiger Güter, die Machenschaften der Kartelle, allen voran jene der Welthandelsorganisation WTO, in der für Tandon besonders viele Fäden zusammenlaufen. [...]"
 
Quelle: Martin Tschechne, deutschlandradiokultur.de
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Vorwort 13 / G eleitwort 19 / Abkürzungen 23 / 1Einleitung 25 / Warum dieses Buch? 25 / Die WTO als wichtigster Schauplatz / des globalen Handelskrieges 26 / Der Handelskrieg zwischen der EU und Afrika / unter WPAs 31 / Eine längere Zeitperspektive 32 / Sklavenhandel und die Kolonisierung Indiens 33 / China und die Opiumkriege 34 / Afrika nach der Berliner Aufteilung von 1884/85 34 / Die andere Seite der Medaille 35 / Der Westen und der Rest der Welt 35 WTO-gelähmt 36 / Die Ostafrikanische Gemeinschaft fordert die Europäische Union / heraus 37 Menschen bewegen die Hebel der Geschichte 40 / Krieg und Frieden 40 / 2Die WTO als Schauplatz des / globalen Handelskrieges 43 / Einleitung / Kigali und Genf / Kigali 46 Genf 48 / Die WTO: Eine ideologische und sanktionsbewehrte / Kriegsmaschine / Die zwei Säulen der WTO 50 / Wie kommen die Sanktionen in das WTO-System? 52 / Das "Fair Trade"-Konzept 54 / Die Auswirkungen des Wohlfühleffekts auf das "Fair Trade"- / Konzept 54 Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Fairste / im ganzen Land? 55 Die Doppelzüngigkeit der WTO und die / Frage der "Standards" 57 "Komm doch in meinen Salon", / sagte die Spinne zur Fliege 57 / Doha: 9.-14November 2001 59 / Die dreischichtige Realität der WTO 61 / Die wechselhafte Agenda der Handelsgespräche 65 / Von WTO zu UNCTAD und wieder zurück zur WTO 65 / Neue Themen auf der Agenda der WTO 67 / Landwirtschaft und Ernährungssicherung 70 / Die Bedeutung der Ernährungssicherung in der Landwirtschaft / 70 Die Gründe für die schlechter werdende Ernährungslage / im Globalen Süden 72 Die Bedeutung der Landwirtschaft / in der WTO-Agenda 73 Das Phänomen des "Box Shifting" 74 / Baumwollkrieg: Das Beispiel der "Cotton Four" 77 / Die "Cotton Four"-Länder 77 / Was hat die WTO unternommen? 78 / Die ?-4-Staaten sollten ihre eigene Textilindustrie entwickeln 81 / Das Entwicklungsproblem 82 / Die Millennium Development Goals reduzieren "Entwicklung" / auf Zahlen 82 Die verlorene Entwicklungsagenda der UNCTAD / wird wiederbelebt 83 Der ungleiche Kampf um das S&D 84 / Schlussfolgerung / 3Die "Wirtschaftspartnerschaftsabkommen": / Europas Handelskrieg gegen Afrika 93 / Einleitung: Drei Merkmale der euro-afrikanischen / Beziehungen / Teil Eins: Der historische Kontext 95 / Das imperialistische System der "Präferenz" / als Form des Handelskrieges 95 / Teil Zwei: Die Handelsbeziehungen zwischen / Europa und Afrika heute 103 / Das "Präferenzsystem" und seine strukturellen Auswirkungen auf / Afrika 103 Die Hintergründe des Cotonou-Abkommens 105 / Das Cotonou-Handelsabkommen zwischen der EU und den AKPStaaten: / Ein ungleicher Vertrag 108 Wie die Menschen von Ostafrika / der Europäischen Kommission eine Abfuhr erteilten 118 / Schlussfolgerung / 4Technologie und der Krieg / um das geistige Eigentum 139 / Einleitung / Innovation, Entwicklung und geistiges Eigentum141 / Die Kommodifizierung des Wissens ist ein relativ neues Phänomen / 141 Der Mythos, dass geistiges Eigentum (IP) für Innovation / und Entwicklung unverzichtbar ist 143 Sollten die Entwicklungsländer / das IP-System unterstützen? 144 Wähle deine Technologie, / aber widersetze dich dem System des geistigen Eigentums 148 / Technologiekriege: / Der Fall des landwirtschaftlichen Saatguts 149 / Ein Hybridsamen ist Technologie 149 Ist traditionelles Wissen / dem modernen Wissen überlegen? 150 Monsanto 153 / Meine Erlebnisse im Sambesi-Tal in Simbabwe 156 / IP-Kriege: Das Beispiel Pharmaindustrie 160 / Aus afrikanischen Erfahrungen lernen 161 TRIPS und die / Produktion lokaler Generika 162 TRIPS und das Gesundheitswesen / in der Erklärung von Doha 164 Novartis gegen Indien / und Südafrika 166 / Der Kampf um die Aufnahme des Themas / "Entwicklung" in die Agenda der Weltorganisation / für geistiges Eigentum (WIPO) 169 / Der Feldzug gegen die Bemühungen des Westens, eine Industrialisierung / des Südens durch die Hintertür zu verhindern 171 / Schlussfolgerung / 5Handelssanktionen / als kriegerische A kte 177 / Einleitung / Status quo gegen Revisionismus179 / Handelssanktionen: einige Fallstudien 181 / Die politische Ökonomie von Sanktionen 181 Uganda 181 / Simbabwe 184 Kuba 187 Iran 192 / Schlussfolgerung / 6Vom Krieg zum Frieden: / Theorie und Praxis des revolutionären Wandels 201 / Die Grundursachen von Handelskriegen 202 / Die Realität von Imperialismus definieren und erkennen ..203 / Der Westen leugnet die Realität des Imperialismus 204 / Eine Definition des Imperialismus 206 / Sind die BRICS-Länder imperialistische Staaten? 208 / Ressourcenkriege / Nigeria 210 Somalia 211 / Globale Anarchie: Das Fehlen einer zentralisierten / Struktur der Global Governance214 / Die Welt an der Schwelle eines zivilisatorischen Wandels .216 / Die nationalen Befreiungsbewegungen 217 / Grundlagen und Bedeutung des islamischen Erwachens 218 / Theorie und Praxis des revolutionären Wandels 223 / Die Strategie der Mainstream-Reformisten: / Pfeifen im Dunkeln 223 / Ein Guerillakrieg gegen den imperialistischen Frieden226 / Warum ein gewaltloser Guerillakrieg? 226 Die Philosophie der / Widersprüche 228 Materielle und soziale Kräfte mobilisieren 230 / Von hier nach dort: Tausend Boote auf dem Ozean 237 / Anhang 241 / Anmerkungen / Bibliografie / Glossar / Register
 
 
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Tandon, Yashpal
VerfasserInnenangabe: Yash Tandon. Übers. aus dem Engl. von Christoph Bausum
Jahr: 2016
Verlag: Berlin, Quadriga
Systematik: GW.S, I-16/15, GP.WK
ISBN: 978-3-86995-087-7
2. ISBN: 3-86995-087-0
Beschreibung: 271 Seiten : Illustrationen
Beteiligte Personen: Bausum, Christoph
Sprache: ger
Originaltitel: Trade is war <dt.>
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 257-258
Mediengruppe: Buch