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Die emotionale Welt des Kindes
VerfasserIn: Dornes, Martin
Verfasserangabe: Martin Dornes
Jahr: 2004
Verlag: Frankfurt am Main, S. Fischer
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Die emotionale Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern: Martin Dornes' neueste, aufregend zu lesenden Forschungen schließen unmittelbar an seine erfolgreichen Bücher "Der kompetente Säugling" und "Die frühe Kindheit" an und bilden zugleich den Abschluss der Trilogie. 'Die emotionale Welt des Kindes' ist das reifste Opus der "Trilogie über die frühe Kindheit" von Martin Dornes. Dem Autor gelingt das seltene Kunststück, Theorien und Forschungstraditionen zusammenzuführen, die sich sonst gegenseitig ablehnen oder ignorieren, er geht auch erkenntnistheoretischen Problemen nicht aus dem Wege und erfüllt schon wegen der Masse der eingearbeiteten Forschungsergebnisse die Ansprüche an ein zuverlässiges entwicklungspsychologisches Lehrbuch. Im 1. Kapitel werden die Trends der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie nachgezeichnet und eine betont offene, antidogmatische Position entfaltet. Im 2. Kapitel arbeitet der Autor die Gemeinsamkeiten moderner psychoanalytischer Konzepte mit einer weiterentwickelten Bindungstheorie heraus. Im 3. und 4. Kapitel werden die tiefgreifenden psychischen und hirnorganischen Schäden referiert, die besonders durch Vernachlässigung, Mißhandlung und sexuellen Mißbrauch erzeugt werden, aber auch die davor schützenden Protektionsfaktoren. Das 5. Kapitel ist der physischen und psychischen Spiegelung und ihrer oft unterschätzten Bedeutung für die Entwicklung von Symbolbildungsfähigkeit, Empathie, Scham und Affektregulierungskompetenz gewidmet. Das 6. Kapitel gilt den praktischen Implikationen, insbesondere den Möglichkeiten und Grenzen von Beratung und Therapie. Auch hier favorisiert Dornes methodologische Flexibilität statt dogmatischer Einseitigkeiten. Bilanzierend kann festgestellt werden, daß sich der gut lesbare Text bei uns sowohl in entwicklungspsychologischen Seminaren wie auch in der therapeutischen Praxis mit psychisch traumatisierten Kindern hervorragend bewährt hat. Kurt Eberhard (Apr. 01) Siehe auch "Einhundert Meisterwerke der Psychotherapie" / AUS DEM INHALT: / / / Einleitung 11 Von Freud zu Stern: Das Bild des Säuglings im Wandel 17 Freuds Säugling 17 Mahlers Säugling 18 Der kompetente Säugling 19 Phantasie als Hemmungs- oder als Antriebskraft der Entwicklung 22 Die Bedeutung niederer Spannungszustände für die psychische Strukturbildung 25 Zwei Säuglinge oder einer? 31 Ein Integrationsversuch: Die Theorie der Momente 32 Resümee 35 Bindungstheorie und Psychoanalyse 37 Einleitung 37 John Bowlby: Biographisches 38 Die Bindungstheorie 44 Mary Salter Ainsworth: Biographisches 46 Die Fremde Situation 50 Naturalistische Beobachtungen zum Bindungsverhalten Einjähriger 53 Feinfühligkeit als Hauptdeterminante der Bindungsqualität: Probleme 55 Die langfristigen Effekte früher Bindungsmuster 58 Bindungsrepräsentanzen von Kindern 61 Bindungsrepräsentanzen von Erwachsenen 66 Bindungstheorie und Psychoanalyse: Teil 1 74 Bindungstheorie und Psychoanalyse: Teil 2 83 Die Entstehung seelischer Erkrankungen: Risiko- und Schutzfaktoren 99 Einleitung 99 Ergebnisse der Deprivationsforschung 101 Ergebnisse der Protektionsforschung 103 Eigenarten des Kindes 105 Außerfamiliäre Besonderheiten 106 Besonderheiten des Familienmilieus 107 Retrospektive Studien zu Risiko- und Schutzfaktoren 108 Das Mannheimer Projekt 108 Das Berliner Projekt 111 Prospektive Longitudinalstudien zu Risikound Schutzfaktoren 113 Das Hawaii-Projekt 113 Exkurs: Vergangenheit oder Gegenwart? 116 Das neuseeländische Projekt 118 Mütterliche Berufstätigkeit als Risikofaktor? 120 Bindungsqualität und mütterliche Berufstätigkeit 122 Resümee 126 Die Bedeutung der biographischen Vergangenheit für die Gegenwart 133 Einleitung 133 Der gegenwärtige Kontext als zentrales Bestimmungselement von Denken und Fühlen o 134 Sind frühkindlich deprivierte Primaten vollständig rehabilitierbar? 137 Sind die Folgen frühkindlicher Belastungen beim Menschen vollständig zu überwinden? 142 Der gegenwärtige Kontext: Zufall oder Zusammenhang mit der Vergangenheit? 143 Neuropsychologische Evidenz für die Bedeutung der frühen Kindheit 147 Psychoanalyse und Vergangenheit 149 Die narrativistische Relativierung der Bedeutung der Vergangenheit 150 Kritik der narrativistischen Relativierung der Bedeutung der Vergangenheit 155 Exkurs: Geschichtswissenschaft und Vergangenheit 157 Gedächtnispsychologische Überlegungen 160 Warum die Vergangenheit abschaffen? 165 Das gesellschaftliche Verschwinden der Vergangenheit 169 Resümee 173 Die Rolle des Spiegel(n)s in der kindlichen Entwicklung 175 Einleitung 175 Das Kind vor dem Spiegel 178 Exkurs: Die verschiedenen Niveaus von Selbstbewußtheit 181 Fortsetzung: Das Kind vor dem Spiegel - Spiegelangst 184 Psychoanalytische Theorien der Spiegelangst 186 Spiegelbild und Empathie 190 Affektspiegelung im menschlichen Gesicht 192 Gergelys Theorie der Affektspiegelung 194 Markierung, referentielle Entkoppelung und referentielle Verankerung 196 Primäre Affektregulation 198 Sekundäre (symbolische) Affektregulierung und die Entstehung von Repräsentanzen in der Interaktion 201 Exkurs: Markierung und die Entstehung der Symbolfunktion 203 Rochats Theorie der Entstehung von Selbstbewußtheit aus der Interaktion 206 Zwischenbilanz 208 Spiegelungsprozesse und das wahre Selbst 210 Aspekte pathologischer Affektspiegelung 212 Resümee 216 Nachgedanken: Lacans Theorie des Spiegelstadiums 217 Formen der Eltern-Kleinkind-Beratung und -Therapie: Ein Überblick Einleitung Formen der Eltern-Kleinkind-Beratung Unterschiede zur psychoanalytischen Therapie Suche das Positive Toleranz für "Agieren und Mitagieren" Ist Eltern-Kleinkind-Beratung wirksam? Die Ergebnisse von Papousek et al. Die Ergebnisse von Robert-Tissot et al. Gibt es differentielle Therapieeffekte? Arbeiten, die keine differentiellen Effekte gefunden haben Arbeiten, die differentielle Effekte gefunden haben Gibt es differentielle Therapieindikationen? Resümee Danksagung Literaturverzeichnis Namen- und Sachregister Quellennachweise
Details
VerfasserIn: Dornes, Martin
VerfasserInnenangabe: Martin Dornes
Jahr: 2004
Verlag: Frankfurt am Main, S. Fischer
Systematik: PI.HEK, I-05/16
ISBN: 3-596-14715-8
Beschreibung: 4. Aufl., 315 S.
Fußnote: Literaturverz. S. 256 - 304
Mediengruppe: Buch