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10 von 10
Mädchen- und Frauenbildung in Europa
von 1500 bis zur Gegenwart
VerfasserIn: Jacobi, Juliane
Verfasserangabe: Juliane Jacobi
Jahr: 2013
Verlag: Frankfurt, M. ; New York, NY, Campus-Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
(I-17/10-C3) (GM ZWs / SC)
Neuere Gesamtdarstellungen der Bildungsgeschichte berücksichtigen die Mädchenbildung allenfalls marginal. Auch europäische Perspektiven werden in ihnen fast gar nicht eingenommen. In ihrem komparativ angelegten Buch - der Summe ihrer langjährigen wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Thema Mädchen- und Frauenbildung - folgt Juliane Jacobi einem anderen Ansatz: Sie bezieht die für die Bildungsgeschichte Europas besonders aufschlussreiche frühe Neuzeit mit ein und greift bis ins 20. Jahrhundert mit seinen veränderten Geschlechterordnungen aus. Im Fokus steht dabei die Entwicklung der Mädchen- und Frauenbildung in Deutschland, Frankreich und England; Blicke nach Süd- und Osteuropa sowie nach Skandinavien und in die Niederlande ergänzen das Bild.
Einleitung: Warum eine vergleichende Geschichte der Mädchen- und / Frauenbildung seit der Frühen Neuzeit? 9 / 1 Ehrbarkeit und Frömmigkeit (1500-1700) 17 / 1.1 Weibliche Bildungsideale im Spannungsfeld der Konfessionen 17 / 1.1.1 Die Erziehung zur Ehefrau und Mutter 20 / 1.1.2 Weibliche Gelehrsamkeit als Ausnahmefall 33 / 1.1.3 Die Alternative: Ehelosigkeit 46 / 1.1.4 Französische Salonkultur 61 / 1.2 Bildungsangebote für Mädchen 65 / 1.2.1 Privaterziehung 66 / 1.2.2 Schulen 70 / 1.2.3 Der Lehrstoff: Lesen, Schreiben, Nähen 87 / 1.2.4 Alphabetisierungsrate der Mädchen 92 / 1.2.5 Schulmeisterinnen und Ordensfrauen 96 / 1.3 Zusammenfassung 104 / 2 Vernunft, Gefühl und Tugend (1700-1800) 107 / 2.1 Erziehungstheorie - mehr als nur Rousseau 109 / 2.2 Französische Pädagogik 122 / 2.3 Englische Pädagoginnen 128 / 2.4 Deutschlands Töchter 137 / 6 MÄDCHEN- UND FRAUENBILDUNG IN EUROPA / 2.5 Erziehung und Unterricht 142 / 2.5.1 Privaterziehung 142 / 2.5.2 Fortbildung durch Lektüre 145 / 2.5.3 Internate und Pensionate 148 / 2.5.4 Stadtschulen für den Mittelstand 159 / 2.5.5 Elementar-, Armen-und Industrieschulen 162 / 2.6 Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? 170 / 2.7 Zusammenfassung 172 / 3 Bildung und fromme Häuslichkeit (1800-1860) 175 / 3.1 Rosenstreuende Engel und Mütter der Nation 177 / 3.1.1 Weibliche Liebestätigkeit: die Romantisierung / der Religion 189 / 3.1.2 Das Hauswesen als staatstragende Aufgabe 195 / 3.2 Pensionate, Töchterschulen und boa.rd.ing schools 200 / 3.2.1 Unternehmerinnen, Lehrkongregationen und / der Staat: Frankreich 203 / 3.2.2 Von der Wohnstube zum Klassenzimmer: / Deutschland 207 / 3.2.3 Mädchenschulen als family honte: England 217 / 3.3 Lehrpläne und Methoden 220 / 3.3.1 Tendenz zur Nützlichkeit 220 / 3-3.2 Näh- und Strickschulen 223 / 3.3.3 Prüfungen als Gefähr für die Weiblichkeit 225 / 3.4 Kulturimperialismus und Frauenfbrderung - europäische / Mädchenbildung außerhalb Europas 229 / 3.5 Zusammenfassung 233 / INHALT 7 / 4 Politisierung und weiblicher Kulturbeitrag (1860-1918) 235 / 4.1 Die Gesellschaft, der Staat und die Mütter 238 / 4.1.1 Getrennte "Lebenskreise" für Frau und Mann 240 / 4.1.2 Weibliche Erwerbstätigkeit und mütterlicher Beruf. 247 / 4.2 Elementarbildung für brave Mädchen aus dem / einfachen Volk 254 / 4.2.1 Ein Meilenstein: die allgemeine Schulpflicht 257 / 4.2.2 Organisation der Elementarschulen 260 / 4.2.3 Elementarbildung geschlechtstypisch 265 / 4.2.4 Berufsziel: Lehrerin 271 / 4.2.5 Nationale Entwicklungen in der / Lehrerinnenausbildung 276 / 4.3 Sekundärschulen und Hochschulzugang 277 / 4.3.1 Frankreich: Mädchenbildung zwischen Kirche / und Staat 278 / 4.3.2 Deutschland: der Ausbau der Töchterschule zur / höheren Mädchenschule 289 / 4.3.3 England: Privatschulen für Mädchen 307 / 4.3.4 Der Kampf um die akademische Bildung 317 / 4.4 Ausbildung als Vorbereitung für neue Berufsfelder 320 / 4.5 Zusammenfassung 344 / 5 Gleichheit und Ungleichheit: 1918-2000 349 / 5.1 "Emanzipation unter Vormundschaft" 350 / 5.2 Schulen: Chancengleichheit und / Geschlechterdifferenzierung 358 / 5.2.1 Auf dem Weg zur "Demokratisierung": / die Zwischenkriegszeit 358 / 5.2.2 Die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg 380 / 5.2.3 Bildungschancen für Mädchen 395 / 8 MÄDCHEN- UND FRAUENBILDUNG IN EUROPA / 5.3 Bildung und Ausbildung für "Frauenberufe" 399 / 5.4 Die akademischen Studien fiir Frauen 410 / 5.4.1 Bildungspolitik in Frankreich, Deutschland und England .411 / 5.4.2 Studienfachwahl: autonome Entscheidungen? 424 / 5-4.3 Studienbereitschaft, Eheschließung und Studienabbruch. . 427 / 5.4.4 Deutschland - eine verspätete Nation? 431 / 5-5 Gleichheit und Ungleichheit 436 / Lebensverhältnisse - Bildungsverhältnisse 441 / Abkürzungen 449 / Literatur 450 / Auswahlbibliografie 488 / Bildnachweis 490 / Danksagung 491 / Register 493
Details
VerfasserIn: Jacobi, Juliane
VerfasserInnenangabe: Juliane Jacobi
Jahr: 2013
Verlag: Frankfurt, M. ; New York, NY, Campus-Verl.
Systematik: PN.EG, I-17/10, GK.F
ISBN: 978-3-593-39955-3
2. ISBN: 978-3-593-39955-3
Beschreibung: 509 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Buch