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4 von 23
Wozu erziehen?
Entwurf einer systemischen Erziehung
VerfasserIn: Rotthaus, Wilhelm
Verfasserangabe: Wilhelm Rotthaus
Jahr: 2007
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Systeme Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.AE Rott / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
"Wozu erziehen?" betrachtet den Prozess der Erziehung unter systemischen Gesichtspunkten und macht den systemischen Ansatz für die erzieherische Praxis nutzbar. Das Buch geht dem heute verbreiteten Phänomen der Erziehungsunsicherheit nach. Aufbauend auf einem historisch fundierten Verständnis von Kindheit zeigt Wilhelm Rotthaus auf, daß Erziehung zwar unverzichtbar ist, aber auf der Grundlage einer veränderten Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen erfolgen muß. Aus der systemtheoretischen Sicht auf die unterschiedlichen Dimensionen des Erziehungsprozesses untermauert er die Forderung nach einer neuen Haltung und Einstellung gegenüber dem Kind. Das Buch macht deutlich, welche Ziele von Erziehung systemisches Denken nahelegt und warum in diesem Bereich eine Neuorientierung erforderlich ist.
 
 
 
"Rotthaus führt sehr anschaulich und gut lesbar in das Thema ein. Er plädiert für eine interaktive, systemische Sicht von Erziehungs- und Beziehungsprozessen. In einfacher Sprache entwirft er sein eigenes Bild vom Kind als autonomem, eigenständigem Lebewesen eigenen Rechts, das allerdings nicht unabhängig von seiner sozialen, politischen und physischen Umwelt verstanden werden kann. Damit wird endlich einmal wieder ehrlich und realistisch argumentiert und der ideologische Müll aus antiautoritären und autoritären Ecken beiseite gefegt. Dieses kleine, spontan geschriebene Büchlein des praktizierenden Psychiaters ist angenehm zu lesen und sehr hilfreich. Für jeden, der sich nicht mit Tricks und doppeltem Boden aus seiner eigenen erzieherischen Beziehung herausdefinieren und herausreden möchte, steht hier alles Wichtige aufgeschrieben." Klaus Hurrelmann - Psychologie heute
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Einleitung... 9
Teil I: Warum erziehen?
Überlegungen zur Notwendigkeit einer neuen Erziehung ... 13
1. Erziehungsunsicherheit heute ... 14
2. Erziehen - eine überholte Idee? ... 17
2.1 Die Kinderrechtsbewegung ... 17
2.2 Die Antipädagogik ... 19
2.3 Die antiautoritäre Erziehung ... 22
2.4 Die Unmöglichkeit, nicht zu erziehen ... 24
3. Die Idee der Kindheit... 27
3.1. Der pädagogische Schonraum ... 27
3.2 Kindheit und Erziehung - historisch gesehen ... 28
3.3 Kindheit heute... 34
3.4 Das Scheitern herkömmlicher Erziehung ... 38
4. Erste Anregungen für eine neue Erziehung ... 42
4.1 Anregungen zu einer neuen Beziehung
zwischen Kindern und Erwachsenen ... 42
4.2 Erzieherische und politische Konsequenzen ... 46
5. Exkurs: Wieviel Erziehung brauchen Kinder wann in welcher Art? ... 50
Teil II: Was ist Erziehung?
Die verschiedenen Dimensionen des Erziehungsprozesses
aus systemtheoretischer Perspektive ... 57
1. Allgemeine Charakterisierung von Erziehung ... 58
2. Erziehung aus Sicht des Kindes als zu erziehendem System ... 62
2.1. Die erzieherische Handlung aus der Sicht des Kindes ... 62
2.1.1 Die Autonomie kindlichen Handelns ... 62
2.1.2 Umweltreize als Anregung zur Selbstsozialisation ... 68
2.1.3 Die Gleichzeitigkeit von Autonomie und Abhängigkeit
des Individuums ... 72
2.2. Die erzieherische Beziehung aus der Sicht des Kindes ... 76
2.2.1 Die Bereitschaft, Erziehung zu akzeptieren ... 76
2.2.2 Die Bereitschaft, die jeweilige Erzieherin
zu akzeptieren ... 78
2.3 Die Fähigkeit zur Selbsterziehung ... 81
3. Erziehung aus Sicht der Erzieherin ... 85
3.1 Die erzieherische Handlung
aus der Sicht der Erzieherin ... 85
3.1.1 Konsequenzen aus der Autonomie
kindlichen Handelns ... 85
3.1.2 Das Verhalten des Kindes im Netz der Beziehungen ... 91
3.2 Die erzieherische Beziehung aus der Sicht der Erzieherin ... 92
3.2.1 Die Deutlichkeit der erzieherischen Absicht... 92
3.2.2 Die Bereitschaft fördern, sich erziehen zu lassen ... 94
3.2.3 Die Gefährdung des kindlichen Selbstwertes
durch Erziehung ... 97
3.2.4 Kein Kind ist aggressiv, es verhält sich nur so ... 99
3.3 Anregung zur Selbsterziehung ... 102
3.3.1 Förderung der Voraussetzungen für Selbsterziehung ... 102
3.3.2 Hilfen bei der Selbsterziehung ... 104
3.3.3 Der paradoxe? Appell an die Einsicht des Kindes ... 105
4. Erziehung als interaktiver Prozeß ... 107
4.1 Erziehung als Koevolution ... 107
4.2 Die Paradoxie von Erziehung ... 108
4.3 Zur Frage der Planbarkeit von Erziehung ... 110
4.4 Der Metalog über die erzieherische Beziehung ... 112
4.5 Erzieherische Verantwortung ... 114
4.6 Das erzieherische Gespräch ... 116
5. Jenseits von Erziehung oder
Wo Erziehung noch unsicherer wird ... 121
5.1 Familie und Schule als Erziehungsinstitutionen ... 121
5.2 Das Erziehungssystem Familie ... 123
5.3 Das Erziehungs- und Bildungssystem Schule ... 125
5.4 Das Erziehungsziel, eine
Metaposition einnehmen zu können ... 127
Teil III: Wozu erziehen?
Anregungen zur Ausrichtung und Zielorientierung von Erziehung ... 129
1. Rückblick... 130
2. Anregung einer radikal persönlichen Verantwortung
für das eigene Handeln ... 132
2.1 Abschied von Ideologien und Wahrheiten ... 132
2.2 Ethische Orientierung ... 136
2.3 Philosophische Leitlinien
für moralische Entscheidungen ... 140
2.4 Ethische Orientierung in der Erziehung ... 142
2.5 Diskurspädagogik ... 144
3. Verantwortungsethik als Erziehungsziel... 146
4. Anregung zur Vielfalt der Ansichten,
Meinungen und Lebensformen ... 150
5. Anregung zur Dialogfähigkeit... 156
6. Lernen zu lernen ... 163
Literatur... 165
Register... 172
Über den Autor... 175
 
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Rotthaus, Wilhelm
VerfasserInnenangabe: Wilhelm Rotthaus
Jahr: 2007
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Systeme Verlag
Systematik: PN.AE
ISBN: 3-89670-475-3
2. ISBN: 978-3-89670-475-7
Beschreibung: 6. Aufl., 175 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 165 - 171
Mediengruppe: Buch