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10 von 24
Forschungsmethoden der Psychologie
Verfasserangabe: von Hans-Werner Bierhoff und Franz Petermann
Jahr: 2014
Verlag: Göttingen ; Bern ; Stockholm ; Florenz ; Helsinki ; Wien ; Paris ; Oxford ; Prag ; Toronto ; Boston, Mass. ; Amsterdam ; Kopenhagen, Hogrefe
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Das Ziel dieses Buches besteht darin, die Vielfalt der Forschungsmethoden der Psychologie in einem Überblick gut nachvollziehbar zu beschreiben und gleichzeitig für Probleme, die bei ihrer Verwendung auftreten, zu sensibilisieren. Methodische Fragen, die sich auf die Forschung der Psychologie beziehen, werden in leicht verständlicher Weise beantwortet. Einerseits wird die wissenschaftstheoretische Basis in einer einfachen Form dargestellt, andererseits werden einzelne Untersuchungstechniken behandelt, die durch konkrete Beispiele und viele Illustrationen erläutert werden. Im Einzelnen geht es um folgende Themen: Wie verläuft der Forschungsprozess aus der Perspektive der Wissenschaftstheorie? Wie werden Begriffe definiert? Wie entstehen Hypothesen und wie kann man sie empirisch überprüfen? Wie lassen sich Daten aus der Längsschnittforschung überzeugend auswerten? Welche Bedeutung hat der Signifikanztest für die psychologische Forschung? Wie werden Forschungsergebnisse dokumentiert und was versteht man unter Metaanalysen? Mit welchen Verfahren werden Daten gewonnen? Welche Bedeutung haben Fragebogen und Testverfahren? Wie ergänzen sich Einstellungs- und Verhaltensforschung? Wie lassen sich Ergebnisse der psychologischen Forschung in der Praxis erfolgreich anwenden? Wie kann die psychologische Forschung den Prozess der Innovation unterstützen? Die Antworten auf diese Fragen bilden die Voraussetzung dafür, grundlegende psychologische Aussagen und ihre Anwendungen sinnvoll einzuordnen und überzeugend zu interpretieren. Diese Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie beinhaltet auch einen Blick hinter die Kulissen von wissenschaftlichen Veröffentlichungen in die Werkstatt der Forschung, ihre Planung, Auswertung und Interpretation. Auf diese Weise wird die quantitative und qualitative Datengewinnung als zentrale Komponente der psychologischen Forschung kritisch hinterfragt und gleichzeitig anschaulich gemacht. Die Inhalte werden durch Abbildungen und Kästen veranschaulicht, Verständnisfragen erleichtern es, das Gelernte zu vertiefen. Verständnisfragen und Lösungshinweise und weitere Informationen für Studierende und Lehrende werden auf der Website psychlehrbuchplus zur Verfügung gestellt.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Vorwort 11
1 Wissenschafts- und erkenntnistheoretische
Grundlagen 13
1.1 Empirische Forschung: Worin liegt die Schwierigkeit und
welche Lösung bietet sich an? 14
1.2 Objektives Wissen und empirische Daten 17
1.3 Logik der wissenschaftlichen Forschung 20
1.3.1 Die Wissenschaftstheorie von Popper: Kritischer Rationalismus ... 20
1.3.2 Innere Struktur einer Aussage 23
1.3.3 Was kennzeichnet ein Gesetz? 26
1.3.4 Von Hypothesen zu Theorien 29
1.3.5 Hempel-Oppenheim-Erklärungsschema 31
1.4 Erklärung versus Prognose 38
1.5 Sind psychologische Hypothesen und Theorien trivial? 42
1.6 Beschreibung versus Erklärung 49
1.7 Szientometrie 53
Zusammenfassung 58
Weiterführende Literatur 59
Fragen 59
2 Forschungsprozess und Forschungsdesign 61
2.1 Einleitung 62
2.2 Phasen des Forschungsprozesses 67
2.3 Untersuchungsdesigns 72
2.3.1 Fallstudie 73
2.3.2 Experimentelle Studie 77
2.3.3 Korrelationsstudie 80
2.4 Operationalisierung und multipler Operationalismus 84
2.4.1 Operationalisierung 84
2.4.2 Multipler Operationalismus 88
2.5 Ethik der Forschung 91
6 Inhaltsverzeichnis
2.6 Postexperimentelle Aufklärung 94
2.7 Metaanalyse 95
2.8 Grundlagenforschung und ihre Anwendung 101
Zusammenfassung 105
Weiterführende Literatur 106
Fragen 106
3 Validität der Forschung 107
3.1 Begriffsklärungen 108
3.2 Ist die Messung auf das Merkmal bezogen oder auf
das verwendete methodische Verfahren? - Der Mono-Methoden-
Bias 110
3.3 Vier Facetten der Validität: Das umfassende Klassifikationssystem
der Fallstricke der empirischen Forschung 115
3.3.1 Interne Validität 122
3.3.2 Konstruktvalidität 124
3.3.3 Externe Validität 131
3.3.4 Statistische Schlussfolgerungsvalidität 137
3.4 Offene Fragen und kritische Anmerkungen 140
3.4.1 Hypothesentests zwischen echter Prüfung und Pseudoempirie ... 140
3.4.2 Was bedeutet statistische Signifikanz? 141
Zusammenfassung 145
Weiterführende Literatur 145
Fragen 146
4 Das Gespräch - Wege zum subjektiven Erleben 147
4.1 Einleitung 148
4.2 Interview 149
4.2.1 Formen und Klassifikation von Interviews 151
4.2.1.1 Das standardisierte Interview 152
4.2.1.2 Das nicht standardisierte Interview 152
4.2.1.3 Das wenig strukturierte Interview 153
4.2.1.4 Das stark strukturierte Interview 153
4.2.1.5 Das teilstrukturierte Interview 154
4.2.2 Spezielle Interviewformen 155
4.2.2.1 Narratives Interview 155
4.2.2.2 Episodisches Interview 156
4.2.2.3 Problemzentriertes Interview 157
Inhaltsverzeichnis 7
4.2.2.4 Fokussiertes Interview 157
4.2.2.5 Rezeptives Interview 158
4.2.2.6 Experteninterview 158
4.2.2.7 Delphi-Studie 159
4.3 Gesprächsführung in spezifischen Kontexten 159
4.3.1 Das Einstellungsinterview 159
4.3.2 Das biografische und das situative Interview 164
4.4 Anamnese und Exploration 168
4.5 Interviews im klinischen Kontext 170
4.6 Gesprächsführung mit speziellen Zielsetzungen 172
4.6.1 Gesprächsführung zur Förderung von Compliance und Eigenverantwortlichkeit
172
4.6.2 Motivierende Gesprächsführung 173
4.7 Gesprächsgrundlagen und -Voraussetzungen 175
4.7.1 Formulierung von Fragen 175
4.7.2 Konstruktion von Gesprächsleitfäden 178
4.7.3 Die Person des Interviewers 180
4.7.4 Voraussetzungen für eine klientzentrierte Gesprächsführung 182
Zusammenfassung 185
Weiterführende Literatur 185
Fragen 186
5 Die Beobachtung - Dokumentation von Verhalten 187
5.1 Einleitung 188
5.2 Definition und Funktion von Verhaltensbeobachtung 191
5.3 Systematik der Beobachtung 192
5.3.1 Was wird beobachtet? 192
5.3.2 Wo wird beobachtet? 193
5.3.3 Wer beobachtet? 194
5.3.4 Wann beobachten? 196
5.3.5 Womit beobachten? 197
5.3.6 Wie beobachten? 197
5.4 Beobachtungsfehler und -Verzerrungen 198
5.5 Vorbereitung, Durchführung und Beurteilung von Verhaltensbeobachtung
200
5.5.1 Beobachtungsprozess: Wahrnehmen 201
5.5.2 Beobachtungsprozess: Registrieren 202
5.5.2.1 Hilfsmittel für die Durchführung der Verhaltensbeobachtung 204
5.5.2.2 Entwicklung eines Kategoriensystems 206
5.5.2.3 Schätzskalen (Ratingsysteme) 207
8 Inhaltsverzeichnis
5.5.3 Beobachtungsprozess: Beurteilen 209
5.6 Gütekriterien von Beobachtungsverfahren 210
5.7 Anwendungsbereiche von Beobachtungsmethoden 211
Zusammenfassung 218
Weiterführende Literatur 219
Fragen 219
6 Biologische Methoden 221
6.1 Einleitung 222
6.2 Biologische Methoden in der Psychologie: Einige historische
Fakten 225
6.3 Peripher-psychophysiologische Methoden 226
6.3.1 Zusammenhänge zwischen physiologischer Aktivität und
psychologischen Prozessen 227
6.3.2 Maße der Aktivität des autonomen und des somatischen
Nervensystems 227
6.3.3 Anwendungen in der Psychologie 228
6.4 Verhaltensbiologische Methoden 230
6.4.1 Neuropsychologie 231
6.4.2 Virtuelle Läsionen 232
6.4.3 Augenbewegungsmessungen/Eye-Tracking 233
6.4.4 Psychopharmakologie 238
6.5 Neurowissenschaftliche Methoden 241
6.5.1 Bildgebungsmethoden der Hirnforschung 241
6.5.2 Ereigniskorrelierte Potenziale 243
6.5.3 Grundlagen der funktionellen Magnetresonanztomografie 244
Zusammenfassung 249
Weiterführende Literatur 251
Fragen 251
7 Einstellung und Verhalten 253
7.1 Einleitung 254
7.2 Einstellungsmessung 255
7.2.1 Verfahren der Einstellungsmessung 256
7.2.2 Skalenniveaus und ihre Eigenschaften 265
7.3 Einstellungs-Verhaltens-Relation 270
7.3.1 Barrieren, Hindernisse, Hürden: Einstellungen in Mittel-Zweck-
Relationen 272
Inhaltsverzeichnis 9
7.3.2 Zwischen allgemein und spezifisch: Es kommt auf das Niveau
der Messung an 276
7.3.3 Reduzierung von Zufallsschwankungen 279
7.3.4 Konkrete Beispiele sind oft verfügbarer als abstrakte
Einstellungsdimensionen 281
7.3.5 Welche Alternativen stehen zur Verfügung? Zur Anwendung
der Theorie des überlegten Handelns 283
Zusammenfassung 287
Weiterführende Literatur 288
Fragen 288
8 Empirische Prüfung von Hypothesen und
ausgewählte Versuchspläne 289
8.1 Einleitung 290
8.2 Untersuchungsmethoden zur Hypothesenprüfung: Ein Überblick .. 291
8.3 Ausgewählte Versuchspläne 295
8.3.1 Vortest-Nachtest-Versuchspläne 297
8.3.2 Nur-Nachtest-Versuchspläne 303
8.3.3 Solomon-Versuchspläne 305
8.3.4 Zeitreihen-Versuchspläne 307
8.4 Hypothesenprüfung und Replikation 310
Zusammenfassung 314
Weiterführende Literatur 315
Fragen 315
9 Veränderungsmessung und Längsschnittforschung . . . 3 1 7
9.1 Einleitung 318
9.2 Stabilitäts- und Variabilitätskonzepte 320
9.3 Querschnitt- und Längsschnittstudien 322
9.3.1 Querschnittstudien 322
9.3.2 Längsschnittstudien 323
9.4 Das Messbedeutungsproblem 330
9.5 Direkte oder indirekte Veränderungsmessung 331
9.6 Zwillings- und Adoptionsstudien 332
Zusammenfassung 334
Weiterführende Literatur 335
Fragen 335
10 Inhaltsverzeichnis
10 Online-Befragung 337
10.1 Einleitung 338
10.2 Kommunikation im Internet: World Wide Web und E-Mail 339
10.3 Online-Befragungen 342
10.4 Weitere Anwendungsmöglichkeiten moderner Kommunikationstechnologien
348
Zusammenfassung 350
Weiterführende Literatur 350
Fragen 350
Anhang 351
Literatur 353
Glossar 371
Sachregister 396
 
 
 
 
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: von Hans-Werner Bierhoff und Franz Petermann
Jahr: 2014
Verlag: Göttingen ; Bern ; Stockholm ; Florenz ; Helsinki ; Wien ; Paris ; Oxford ; Prag ; Toronto ; Boston, Mass. ; Amsterdam ; Kopenhagen, Hogrefe
Systematik: PI.HAT
ISBN: 978-3-8017-2183-1
2. ISBN: 3-8017-2183-3
Beschreibung: 406 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. [353] - 370
Mediengruppe: Buch