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Im Schatten Humboldts
eine tragische Geschichte der deutschen Ethnologie
VerfasserIn: Penny, H. Glenn
Verfasserangabe: H. Glenn Penny , aus dem Englischen von Martin Richter
Jahr: 2019
Verlag: München, C.H. Beck
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.EE Penn / College 2e - Ethnologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 19., Billrothstr. 32 Standorte: GS.EE Penn Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Einleitung
Kihawahine: Die Zukunft in der Vergangenheit - 7-
 
Kapitel I
Hawaiianische Federumhänge und Maya-Skulpturen: Das Sammeln von Ursprüngen -25-
 
Kapitel II
Der Haida-Totempfahl und die Nootka-Adlermaske: Hypersammeln -69-
 
Kapitel III
Bronzen aus Benin: Die Kolonialismusfragen -111-
 
Kapitel IV
Guatemaltekische Textilien: Dauerhafte Sammelnetzwerke -149-
 
Kapitel V
Die Maske des fliegenden Schwans: Die Vergangenheit in der Zukunft -201 -
 
Epilog
Humboldt als Zugpferd -253-
 
Danksagung -269-
 
Anhang
 
Anmerkungen -273-
Bild- und Kartennachweis -283-
Personenregister -285-
Details
VerfasserIn: Penny, H. Glenn
VerfasserInnenangabe: H. Glenn Penny , aus dem Englischen von Martin Richter
Jahr: 2019
Verlag: München, C.H. Beck
Systematik: GS.EE
ISBN: 978-3-4067-4128-9
2. ISBN: 3-4067-4128-2
Beschreibung: 1. Auflage, 287 Seiten : Illustrationen
Beteiligte Personen: Richter, Martin (Übersetzer)
Sprache: Deutsch
Fußnote: Von den hohen Idealen Alexander von Humboldts bis zum erbitterten Streit um das Humboldt Forum führt ein langer und verschlungener Pfad durch die deutsche Geschichte. Kaum etwas illustriert ihn besser als die ethnologische Sammlung des Berliner Museums - mit 500.000 Objekten eine der größten der Welt. H. Glenn Penny schildert in seinem erhellenden Buch, wie diese gigantische Sammlung entstanden ist, was für Motive dahinter standen und warum ihre ursprüngliche Idee bis heute kaum beachtet wird. Sein Buch ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Versachlichung der Debatte um das koloniale Erbe der deutschen Museen. Es ist eine tragische Geschichte, und sie beginnt - wie so oft in Deutschland - mit großen Ambitionen: Auf den Spuren Humboldts tragen Ethnologen Objekte aus der ganzen Welt zusammen, um ein "Laboratorium" der Menschheitsgeschichte zu schaffen. Es soll das Erbe bedrohter Kulturen bewahren und den aufkommenden rassistischen Ideen Einhalt gebieten. Doch schon bald geraten die Sammler in den Sog des Kolonialzeitalters und schließen Teufelspakte, damit ihr Bestand schneller wächst. Auch die ursprüngliche Vision verändert sich: Wilhelm von Bode macht aus der Denkwerkstatt ein bloßes Schaumuseum. Und wie heute wieder wird das Museum schon bald zum Schauplatz politischer Instrumentalisierungen, bei denen es um Diskursmacht geht, aber nicht um die Bedeutung der Sammlung selbst. (Verlagstext)
Mediengruppe: Buch