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Lästerliche Schriften
VerfasserIn: Heine, Heinrich
Verfasserangabe: Heinrich Heine
Jahr: 2010
Verlag: Wiesbaden, Marixverl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Zwischen Verketzern und Hosianna schwanken die Meinungen über Heinrich Heine (1797 bis 1856), seitdem seine Werke in Umlauf sind. Große kritische Gesellschaftsbilder und kleine einprägsame Gedichte; von den Gebildeten diskutiert, vom Volk aufgesagt, als Lieder gesungen. Der Staat verfügte die Zensur. Die Synagoge betrachtete den christlich getauften Juden als Abtrünnigen. Der Kirche war er ein Lästerer. Der Vatikan gab es dem Schriftsteller-Dichter, der in Paris, im modernen Europa immer bekannter wurde, amtlich: Reisebilder, Über Frankreich (De la France) und Über Deutschland (De l'Allemagne) wurden im Jahr 1836, Neue Gedichte 1845 auf den katholischen Index der verbotenen Bücher gesetzt, auf dem sie bis zu dessen gänzlicher Abschaffung 1967 blieben. Andere Werke, wie etwa das Romanfragment, Der Rabbi von Bacharach, atmen denselben Geist der Kritik am Religiösen. Etwas Lästerliches schwingt darin mit Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten (aus Die Schlesischen Weber) und etwas Reinigendes, wie Papst Benedikt XVI., der Theologe Joseph Ratzinger, stets anerkannt hat. Um diesen bis heute aktuell dramatischen Konflikt nach zu erleben und zu verstehen, werden diese Lästerlichen Schriften hier vorgelegt und kommentiert.
Details
VerfasserIn: Heine, Heinrich
VerfasserInnenangabe: Heinrich Heine
Jahr: 2010
Verlag: Wiesbaden, Marixverl.
Enthaltene Werke: Der Rabbi von Bacherach
Systematik: PI.T
ISBN: 978-3-86539-220-6
2. ISBN: 3-86539-220-2
Beschreibung: 319 S.
Beteiligte Personen: Fischer, Heinz-Joachim
Sprache: ger
Mediengruppe: Buch