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Sokratische Gesprächsführung in Therapie und Beratung
Eine Anleitung für Psychotherapeuten, Berater und Seelsorger
VerfasserIn: Stavemann, Harlich H.
Verfasserangabe: Harlich H. Stavemann
Jahr: 2009
Verlag: Weinheim ; Basel, Beltz
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HSK Stave / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Was ist das eigentlich - eine "gute Mutter"? Oder: "Soll ich das Angebot annehmen und hier alles aufgeben?" - Grundsatzfragen, wie sie sich in Psychotherapien und Beratungsgesprächen immer wieder stellen und mit Hilfe der Sokratischen Gesprächsführung geklärt werden können. Stavemann gibt eine konkrete Anleitung mit vielen Dialog-Beispielen.
Der Sokratische Dialog ist eine ursprünglich philosophische Unterrichtsmethode, die zu eigenverantwortlichem Denken, Reflexion und Selbstbesinnung anleitet. Heute bedienen sich Psychotherapeuten, Lebensberater und Seelsorger dieser Fragetechnik, wenn es im therapeutisch-beraten­den Gespräch um Begriffsklärung und Entscheidungsfindung geht. Aber - worin besteht denn nun genau die Sokratische Methode? Und: Wie kann man sie bei Be­griffsklärung und Entscheidungsfindung konkret umsetzen? Harlich Stavemann, Lehrtherapeut und Trainer für Sokratische Gesprächsführung, beschreibt die Methode explizit und ausführlich, Schritt für Schritt in ihren verschiedenen Varianten. Anhand zahlreicher Gesprächsbeispiele macht er das Wesen des Sokratischen Dialogs nachvollziehbar und leitet mit praktischen Hinweisen zum Training der Technik an.
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort zur 2. Auflage IX
Vorwort zur 1. Auflage X
Teil I
Die Entwicklung des Sokratischen Dialogs:
Von der antiken Philosophie zur modernen Psychotherapie l
Einleitung 2
1 Entstehung der sokratischen Methode in der Antike 7
1.1 Vorsokratiker 7
1.2 Sokratiker 8
1.2.1 Sokrates 8
1.2.2 Piaton 26
1.2.3 Aristoteles 29
1.3 Kyniker 31
1.4 Stoiker 31
1.5 Neoplatonisten 37
2 Entwicklung der sokratischen Methode vom Mittelalter bis zur Moderne 38
2.1 Metaphysische Fragen und sokratische Methode im Mittelalter 38
2.2 Metaphysische Fragen und sokratische Methode in der Neuzeit 40
2.2.1 Renaissance-Humanisten und-Neoplatonisten 40
2.2.2 Rationalisten und Empiristen 41
2.2.3 Aufklärer 41
2.2.4 Idealisten 43
2.3 Metaphysische Fragen und sokratische Methode in der Moderne 43
2.3.1 Platonisch-sokratische Philosophie im 20. Jahrhundert 43
2.3.2 Zeitgenössischer philosophischer Sokratischer Dialog 47
3 Praktische Relevanz der philosophischen Modelle für Therapie
und Beratung 53
3.1 Allgemeine Schlussfolgerungen 53
3.2 Wahrnehmung, Erkenntnis und Wahrheit 54
3.3 Sicherheit 59
3.4 Gott, Ewigkeit, Seele und Glaube 61
3.5 Selbstbewertungsphänomene und -maßstäbe 63
Inhalt
3.6 Lebenszweck und Lebensziel 64
3.7 Autarkie, Freiheit, Unabhängigkeit 66
3.8 Freier Wille und Eigenverantwortlichkeit 67
Psychotherapeutischer Sokratischer Dialog - theoretische Grundlagen
und Modellentwicklung 73
4.1 Psychotherapeutisch-sokratischer Dialog: Ansätze und Ziele 73
4.1.1 Vorhandene Ansätze 73
4.1.2 Ziele der psychotherapeutisch-sokratischen
Gesprächsführung 78
4.2 Modifikation des philosophischen Modells für die therapeutische
Anwendung 79
4.3 Wesen und Definition Sokratischer Dialoge 81
4.4 Struktur psychotherapeutisch-sokratischer Gesprächsführung 83
4.4.1 "Was ist das?" - Explikative Sokratische Dialoge zur
Klärung von Begriffen 83
4.4.2 "Darf ich das?" - Normative Sokratische Dialoge bei
moralischen Konflikten 85
4.4.3 "Soll ich das?" - Funktionale Sokratische Dialoge bei
Zielkonflikten 87
4.5 Techniken der psychotherapeutisch-sokratischen Methode 89
4.5.1 Fragetechniken 89
4.5.2 Disputtechniken 91
4.5.3 Regressive Abstraktion 95
Psychotherapeutischer Sokratischer Dialog - Indikationen und
Voraussetzungen 97
5.1 Einsatz in Psychotherapie, Beratung und Seelsorge 97
5.2 Vor- und Nachteile der Methode 98
5.3 Allgemeine Indikation und Kontraindikation 99
5.4 Indikation für die spezifischen Dialogtypen 100
5.5 Dfifferentialindikation: Sokratischer Dialog oder Disput? 102
5.6 Anforderungen an Therapeuten und Patienten 103
Sokratischer Dialog in der Kognitiven (Verhaltens- )Therapie 106
6.1 Entstehung der Kognitiven (Verhaltens-)Therapie 106
6.2 Kognitive Umstrukturierung 110
6.3 Frage- und Disputtechniken sowie Sokratische Dialoge im
Therapieverlauf 113
VI Inhalt
Teil II
Sokratische Cesprächsführung in Therapie und
Beratung - Fallbeispiele 115
7 Die Beantwortung der "Was ist das?"-Frage: Explikative sokratische
Cesprächsführung zur Klärung von Begriffen 117
7.1 Thema: "Wodurch entstehen Gefühle?" - Ein Dialog zur
impliziten Einführung in das kognitive Modell 118
7.2 Thema: "Was bestimmt den Wert eines Menschen?" - Ein
Dialog zum Standardthema bei Selbstwertproblemen 128
7.3 Thema: "Was ist Gerechtigkeit?" - Ein Dialog zur Behandlung
rigider Denkmuster und ihrer emotionalen Folgen 147
7.4 Thema: "Der wahre Sinn des Lebens" - Ein Dialog zur Stärkung
von Entscheidungsbereitschaft und Selbstverantwortung 160
7.5 Thema: "Liebe ist... , oder: Du liebst mich eben nicht!" - Ein
Dialog im Paar-Setting zur Förderung gegenseitigen Verstehens 177
8 Die Beantwortung der "Darf ich das?"-Frage: Normative sokratische
Cesprächsführung bei moralischen Konflikten 200
8.1 Thema: "Darf ich abtreiben?" - Lösen eines moralischen
Konflikts durch die Prüfung der Entscheidungsrelevanz
ethisch-moralischer Aspekte 202
8.2 Thema: "Darf ich meinen unheilbar kranken Partner
verlassen?" - Eine Entscheidungsfindung durch Abwägen
ethisch-moralischer Aspekte 218
8.3 Thema: "Darf ich den Pflegewunsch meiner Eltern
ablehnen?" - Die Auflösung eines Moralkonflikts durch
Abwägen ethisch-moralischer Aspekte 233
9 Die Beantwortung der "Soll ich das?"-Frage: Funktionale sokratische
Cesprächsführung bei Zielkonflikten 246
9.1 Thema: "Soll ich abtreiben?" - Eine Entscheidungsfindung
durch funktionales Abwägen von Alltagskonsequenzen 247
9.2 Thema: "Soll ich meinen unheilbar kranken Partner
verlassen?" - Lösen eines Zielkonflikts durch Abwägen
funktionaler Gesichtspunkte 260
9.3 Thema: "Soll ich meinen sicheren Arbeitsplatz kündigen, um eine
neue Chance wahrzunehmen?" - Eine Entscheidungsfindung
durch Abwägen und Gewichten von Chancen, Zielen und
Gefahren 269
9.4 Thema: "Ich sollte mich nicht aufregen!" - Der Abbau
dysfunktionaler Erregungszustände bei einer "Herzneurose" 278
Inhalt VII
9.5 Thema: "Wer Fehler macht, soll dafür büßen!" - Die
Behandlung autoaggressiver Tendenzen bei Schuld- und
Sühnekonzepten 296
10 Praktische Hinweise zum Führen Sokratischer Dialoge 316
11 Anstelle eines Schlusswortes: Plädoyer für eine "philosophische
Wende" in der Psychotherapie 321
Glossar 326
Literatur 343
Stichwortverzeichnis 349
 
 
Details
VerfasserIn: Stavemann, Harlich H.
VerfasserInnenangabe: Harlich H. Stavemann
Jahr: 2009
Verlag: Weinheim ; Basel, Beltz
Systematik: PI.HSK
ISBN: 978-3-621-27598-9
2. ISBN: 3-621-27598-3
Beschreibung: 2., vollst. überarb. und erw. Aufl., [Nachdr.], XII, 355 S. : graph. Darst.
Fußnote: Literaturverz. S. 343 - 348
Mediengruppe: Buch