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21 von 49
"... und um mich kümmert sich keiner!"
die Situation der Geschwister behinderter und chronisch kranker Kinder
VerfasserIn: Achilles, Ilse
Verfasserangabe: Ilse Achilles. Mit einem Geleitw. von Waltraud Hackenberg
Jahr: 2013
Verlag: München ; Basel, E. Reinhardt
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.FP Achi / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Kinder mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung brauchen viel Aufmerksamkeit. Da sind die Eltern besonders gefordert, aber auch die Geschwister: wenn sie auf den autistischen Bruder aufpassen sollen, zur Therapiestunde mitgenommen werden oder wenn der Ausflug wegen der chronisch kranken Schwester ausfällt. Die Geschwister stellen ihre Wünsche oft zurück, weil das behinderte oder chronisch kranke Kind zuerst versorgt werden soll, und tragen früh einen Teil der Verantwortung.
 
 
 
Die Belastungen können schwer wiegen, bieten aber auch Chancen. Ilse Achilles beschreibt, wie sich die besondere Familienkonstellation auswirkt und wie das soziale Umfeld die Entwicklung der Geschwister unterstützen und typische Fallen vermeiden kann. Ein bereicherndes Buch für einen ungezwungenen Umgang mit den Kindern -- ob mit oder ohne Behinderung.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
Zum Geleit 9
Vorwort 11
1.Teil: So funktionieren Geschwisterbeziehungen 15
"Für ihn tun sie alles, f ü r mich nichts. "
Wie Rivalität entsteht 16
"Sie jammert, dass ich mehr darf als sie.
Aber sie selbst kämpft um nichts. "
Die Geschwisterfolge 23
"Noch heute frage ich meinen Bruder um R a t ,
wenn ich ein Problem mit meinem Mann habe. "
Wie das Geschlecht die Geschwisterbeziehung beeinflusst 26
2. Teil: Was bei Geschwistern behinderter Kinder anders ist 31
"Für meinen Bruder hatte der liebe Gott nicht mehr genug
Intelligenz übrig."
Die Chancen und Risiken fiir Geschwister behinderter Rinder 32
" Wenn ich zaubern könnte, würde ich ihn normal zaubern. "
Geschwister erzählen 34
"Anmeckern darf ich sie nicht. "
Was den Geschwistern behinderter Kinder das Leben
schwer machen kann 42
"Ich will nicht das zweite Sorgenkind meiner Eltern sein. "
Was Studien zur Entwicklung der Geschwister behinderter Kinder
aussagen 51
"Bei uns dreht sich immer alles um Kristof."
Sabine spricht über ihre Familie 58
6 Inhalt
"Die wirklich wichtigen Dinge weiß ich von meinem Bruder gar nicht. "
Werner denkt über sich und seinen Bruder nach 62
" Wenn ich merke, dass jemand in Schwierigkeiten ist,
gehe ich sofort hin und helfe. "
Andrea spricht von ihren beiden behinderten Geschwistern 66
" Stundenlohn bekommen wir immer beide.
Ich fürs Babysitten, er fürs Bravsein. "
Monika erzählt von ihrem Bruder, der im Rollstuhl sitzt 72
"Meine Eltern versuchten, mir die Behinderung meiner Schwester
z u verschweigen."
Karin erinnert sich an ihre Kindheit mit ihrer Schwester 77
"Ich wurde meistens übersehen. "
Manchmal hat Katja ihre Zwillingsschwester sogar um den
Herzfehler beneidet 84
3. Teil: Wovon es abhängt, wie sich die Geschwister
behinderter Kinder entwickeln 91
"Die Eltern müssen nicht perfekt sein, es reicht, wenn sie gut sind. "
Die Einstellung der Eltern und ihre Beziehung zueinander 92
"An mir hängt doch alles. "
Auf die Zufriedenheit der Mutter mit ihrem Leben kommt es a n . . . . 100
"Jutta nahm mir die Unbefangenheit im Umgang mit meinen Töchtern. "
Wie Väter die Behinderung bewältigen 103
"Der ist doch gar nicht richtig behindert. "
Welche Rolle Art und Schwere der Behinderung spielen 109
"Ihr Kind wird mit dem Taxi in die Schule gebracht?
Haben Sie es aber g u t ! "
Der Einfluss der sozio-ökonomischen Situation und des familiären
Umfelds auf die Geschwister 114
4. Teil: Wo und wie Familien m i t einem behinderten Kind
Hilfe finden 119
"Mein Bruder ist kein Trampel. Er hat eine feinmotorische Störung!"
Die "Kraftquellen" für die Geschwister 120
Inhalt 7
"Ich möchte, dass ihr öfter mal Zeit f ü r mich habt. "
Was Geschwister selbst tun können, um ihre Situation
zu verbessern 126
"Meine Söhne hörten immer nur von mir: Nicht j e t z t ! Nicht so laut!"
Was "Familienunterstützende Dienste" tun können 131
"Anfangs habe ich ihn gern besucht. Aber j e t z t kennt er mich kaum noch. "
Wie es auf die Geschwister wirkt, wenn das behinderte Kind
ins Heim zieht 134
"Keiner, der als Einzelgänger kam, ist als Einzelgänger wieder abgereist. "
Was Geschwister-Seminare vermitteln 138
"Im Spiel drücken Kinder aus, was sie bewegt. "
Wie Psychotherapeuten Familien mit behinderten oder
chronisch kranken Kindern helfen 144
"Sie hätten Hilfe bekommen können. "
Eine neue Stiftung setzt sich deutschlandweit für Geschwister
von Kindern mit Behinderung ein 151
"Meine Eltern können nur noch trauern. "
Wie Kinder und Jugendliche den Tod eines Geschwisters
verarbeiten 155
5. Teil: Was Eltern und Geschwister behinderter Kinder
sonst noch wissen sollten 161
" Wir hatten damals einfach nicht den M u t z u einem zweiten Kind. "
Warum ein behindertes Kind kein Einzelkind bleiben sollte 162
"Muss ich wirklich immer f ü r ihn sorgen?"
Die finanziellen Verpflichtungen der erwachsenen Geschwister 166
, Jemand, der über einen Behinderten spottet -
der käme f ü r mich überhaupt nicht in Frage. "
Die Geschwister behinderter Kinder im Beruf
und in der Partnerschaft 169
Was ich mir wünsche . . .
Nachwort 172
Literatur 179
Literaturempfehlungen 180
Adressen 191
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Achilles, Ilse
VerfasserInnenangabe: Ilse Achilles. Mit einem Geleitw. von Waltraud Hackenberg
Jahr: 2013
Verlag: München ; Basel, E. Reinhardt
Systematik: PN.FP
ISBN: 978-3-497-02373-8
2. ISBN: 3-497-02373-6
Beschreibung: 5., aktualisierte Aufl., 192 S.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch