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Hobsbawm, Newton und Jazz
Zum Verhältnis von Musik und Geschichtsschreibung
Jahr: 2016
Verlag: Paderborn, Ferdinand Schöningh
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: KM.MC6 Hobs / College 5b - Musik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Sein Name steht für brillante Begriffsprägungen und scharfe Analysen: Der 2012 im Alter von 95 Jahren verstorbene Universalhistoriker Eric J. Hobsbawm war zweifellos einer der anerkanntesten Historiker des von ihm als „Zeitalter der Extreme“ beschriebenen 20. Jahrhunderts. Weit weniger bekannt ist, dass sich Hobsbawm zeitlebens mit Jazz beschäftigte – und zwar sowohl als ästhetisches wie auch als politisches und geschichtliches Phänomen. Bereits 1959 hatte Hobsbawm ein Buch zum Thema publiziert: „The Jazz Scene“. Die bis heute frappierend aktuell wirkende Studie veröffentlichte Hobsbawm unter dem Pseudonym Francis Newton. Der Band nimmt diesen Teil von Hobsbawms Werk in den Blick und diskutiert: Warum beschäftigte sich Hobsbawm so vertieft mit dem Thema Jazz? In welcher Beziehung steht Hobsbawms Nachdenken über Jazzmusik zu seiner geschichtswissenschaftlichen Arbeit? Inwiefern versteht Hobsbawm Jazz als emanzipatorisches oder gar revolutionäres Phänomen? Hobsbawm sah Jazz auch als Subkultur. Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Aspekte wie „race“, „class“ und „gender“? Die Beiträge fragen jedoch auch nach der Aktualität von „The Jazz Scene“ und loten aus, inwiefern Hobsbawms Ansätze nach wie vor erkenntnisfördernd sind. Mit einem Exklusivbeitrag von Peter Burke.
Details
Jahr: 2016
Verlag: Paderborn, Ferdinand Schöningh
Systematik: KM.MC6, KM.MN56
ISBN: 978-3-506-78295-3
2. ISBN: 3-506-78295-9
Beschreibung: 208 S. : Ill.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Eric Hobsbawm - Marxismus, Amerikakritik und Jazz "Red, White and Blue" oder Black, Brown and Beige? - Zum Verhältnis zwischen Jazz und Politik in den USA des 20. Jahrhunderts Jazz zwischen Massenkultur und partizipativer Arbeitermusik - Eric Hobsbawms und Theodor Adornos Jazzanalysen in den 1950er Jahren Kein Manifest! Mit Hosbawm an die Frage von Herrschaft und Befreiung im Jazz Distinktion, Kanon, Transgression: Wie Musik den Wunsch anch gesellschaftlicher Veränderung ausdrücken, implizieren und bewirken kann Hobsbawm reloaded. Oder wie sich Francis Newton der improvisierten Musik des beginnenden 21. Jahrhunderts hätte annähern können
Mediengruppe: Buch