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03.; Optogenetik
Lichtschalter im Gehirn
Jahr: 2014
Bandangabe: 03.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NN.BA Opto / College 6a - Naturwissenschaften Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die Entdeckung lichtempfindlicher Kanalproteine sorgte in den 1970er- und 1980er-Jahre über Fachkreise hinaus kaum für Aufregung. Dass sich diese Ionenkanäle einmal zu einem begehrten Werkzeug für Neurobiologen entwickeln würden, ahnte zunächst niemand. Heute können die Forscher mit maßgeschneiderten Proteinen einzelne Nervenzellen an- und abschalten. Das erlaubt nicht nur, die Funktion von Neuronen im Gehirn zu untersuchen, sondern bietet auch vielversprechende Ansätze in der Medizin.
 
 
 
Aus dem Inhalt:
18 Optogenetik
Lichtschalter im Gehirn
18 Einzeller bringen Licht in die Neurobiologie
Die Entdeckung eines Sehpigments in der Zellmembran eines Archaebakteriums
Anfang der 1970er-Jahre ist ausschließlich der Neugier eines
Wissenschaftlers zu verdanken. Doch vier Jahrzehnte nach den bahnbrechenden
Arbeiten von Dieter Oesterhelt am Max-Planck-Institut für
Biochemie avancieren Bacteriorhodopsin und Channelrhodopsin zu
neuen Werkzeugen in der Neurobiologie.
26 Moleküle maßgeschneidert
Die einzellige Grünalge Chlamydomonas reinhardtii sieht nicht viel mit
ihrem nur aus lichtempfindlichen Rhodopsin-Molekülen bestehenden
Auge. Das Algenrhodopsin hat es aber trotzdem in sich, hat es doch in
den vergangenen Jahren eine Revolution in der Neurobiologie ausgelöst.
Ernst Bamberg vom Max-Planck-Institut für Biophysik hat mitgeholfen,
es berühmt zu machen.
32 Fremdgesteuert
Großes Bewegungstalent besitzt eine wenige Tage alte Zebrafischlarve
noch nicht - kurze heftige Schwanzschläge, viel mehr ist in diesem
Alter noch nicht drin. Doch Herwig Baier vom Max-Planck-Institut für
Neurobiologie reicht das schon. Er will herausfinden, wie das Gehirn
Bewegungen und Verhalten steuert
ZUM TITEL Die Entdeckung lichtempfindlicher Kanalproteine sorgte in den 1970er- und
1980er-Jahren über Fachkreise hinaus kaum für Aufregung. Dass sich diese Ionenkanäle
zu einem begehrten Werkzeug für Neurobiologen entwickeln würden, ahnte zunächst
niemand. Heute können Neurowissenschaftler mithilfe von Licht einzelne Nervenzellen
an- und abschalten und so deren Rolle in den Netzwerken des Gehirns untersuchen.
PERSPEKTIVEN
06 Chemie-Nobelpreis 2014 geht an Stefan Hell
06 Starke Stimmen der Wirtschaftsforschung
07 Film ab für die Wissenschaft
07 Freier Zugang zu historischen Quellen
08 "Ohne Mauer lebt man länger"
09 Max-Planck-Forschungspreis für Quantenphysiker
09 Ins Netz gegangen
ZUR SACHE
10 Frauen unter Generalverdacht
Die bayerische Justizausbildung
sieht sich gern als eine der besten im
Lande. Doch an einer Stelle hakt es:
am Frauenbild. Eine Geschichte
von Gucci-Handtaschen, Frisuren und
Kinderlosigkeit.
FOKUS
18 Einzeller bringen Licht in
die Neurobiologie
26 Moleküle maßgeschneidert
32 Fremdgesteuert
4 MaxPlanckForschung 3 | 14
SPEKTRUM
40 Gewalt ist männlich
40 Schutzschirm für die Brennstoffzelle
41 Der Weg nach oben
41 Diagnose am Computer
41 Feinfühlige Biosensoren
42 Wilde Ehe im Osten
42 Tintenfische bekennen Farbe
43 Ein Radioblitz aus dem Fuhrmann
43 Algen geben Gas
43 Sterngeburt im Eiltempo
44 Blick ins Herz einer Supernova
44 Ohne Sex zu neuen Arten
45 Kohlenstoff, verweile doch!
45 Paarungsbereit zur rechten Zeit
45 Nanoröhrchen nach Maß
PHYSIK & ASTRONOMIE
46 Rendezvous mit einem Urgestein
Zum ersten Mal begleitet eine Raumsonde
einen Kometen auf seiner Bahn
um die Sonne und soll Mitte November
einen Lander auf dessen Oberfläche
absetzen: die unglaubliche Geschichte
von Rosetta und Philae.
MATERIAL & TECHNIK
54 Dialog der Maschinen
Damit etwa Strom aus regenerativen
Quellen optimal genutzt werden
kann, sind cyberphysikalische
Systeme gefragt. Sie vernetzen
Sensoren und Aktoren wie zum Beispiel
Kraftwerke mit einer Regelung.
Informatiker entwickeln mathematische
Methoden, um die
Zu verlässigkeit dieser Systeme zu
garantieren.
UMWELT & KLIMA
62 Die Sonne als Wandelstern
Die Sonne ist der wichtigste Energiespender
der Erde und Motor des
Klimas. Doch sie schickt mal mehr,
mal weniger Licht. Astronomen
erfassen diese Schwankungen der
Sonnenstrahlung in Modellen, um
herauszufinden, ob die Veränderungen
zur Erderwärmung beitragen
oder ihr entgegenwirken.
KULTUR & GESELLSCHAFT
70 Zeitreisen mit der molekularen Uhr
Zur Person: Johannes Krause
RUBRIKEN
03 Orte der Forschung
16 Post aus - Montevideo, Uruguay Der Traum vom eigenen Schiff
78 Rückblende Ein Zuhause für die Welt
80 Neu erschienen
80 Klaus Hentschel / Dieter Hoffmann (Hrsg.), Carl Friedrich von Weizsäcker
81 Helmut Hornung, Wunderbarer Sternenhimmel
82 Hanno Charisius, Richard Friebe, Bund fürs Leben
83 Standorte
83 Impressum
(Quelle: www.mpg.de)
Details
Jahr: 2014
Bandangabe: 03.
Systematik: NN.BA
ISBN: 1616-4172
Beschreibung: 83 S. : Ill., graph. Darst.
Schlagwörter: Optogenetik, Cytologie
Mediengruppe: Buch