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3 von 17
Einführung in die Jugendforschung
VerfasserIn: Andresen, Sabine
Verfasserangabe: Sabine Andresen
Jahr: 2005
Verlag: Darmstadt, Wiss. Buchges.
Mediengruppe: Buch
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Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.B Andr / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Diese Einführung bietet einen Überblick über die Geschichte und Entwicklung der deutschsprachigen Jugendforschung bis in die heutige Zeit. Studierende eines erziehungswissenschaftlichen oder Lehramts-Studienganges, Sozialpädagogen oder anderweitig an Pädagogik Interessierte, erhalten einen systematischen Überblick und zugleich Einblick in einzelne praktische Aspekte der Jugendforschung.
Grundwissen Erziehungswissenschaft
- Systematische Gesamtkonzeption zur Einführung in die Erziehungswissenschaft
- Für Studierende, Lehrende und pädagogisch Interessierte
- Orientierung am Kerncurriculum der Erziehungswissenschaft der DGfE
- Zum Selbststudium und als Basis für Lehrveranstaltungen geeignet
- Verständlich geschriebene Texte, klar, anschaulich und übersichtlich gegliedert
- Leitende Begriffe in einer Randspalte, Hinweise auf Quellen und weiterführende Literatur
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Einleitung 9
A. Jugend und Modernisierung 12
1 Die Jugendphase als Ausgangspunkt pädagogischer Reflexion . 12
1.1 Jugend als wirksame historische Denkfigur 12
1.1.1 Die Jugendphase in autobiographischen
Erinnerungen 13
1.1.2 Grundlegende Annahmen der Jugendforschung aus
erziehungswissenschaftlicher Sicht 14
1.1.3 Kriterien der historischen Jugendforschung am
Beispiel Jean-Jacques Rousseaus 16
1.2 Jugend als "zweite Geburt" 18
1.2.1 Die Welten des jugendlichen Heranwachsenden . 18
1.2.2 Die Handlung 19
1.2.3 Veränderungen im Jugendalter 20
1.2.4 Rousseaus Methoden 21
1.3 Sophie: Mädchenjugend und Mädchentugend 23
1.3.1 Zwischen Gleichwertigkeit und Gleichartigkeit . . 23
1.3.2 Die Diskussion der Geschlechterforschung 26
2 Jugend als Brennglas der Modernisierung um 1900 29
2.1 Die Thematisierung von Jugend als Indiz für
Modernisierung 30
2.1.1 Standardisierung des Lebenslaufs 30
2.2 Kulturellejugendbilder 31
2.2.1 Leiden und Intensität 31
2.2.2 Jugend in der Metapher des Frühlings 32
2.2.3 Gleichaltrige in der Literatur 33
2.3 Jugendbewegung und Jugendbewusstsein 35
2.3.1 Jugendbewegung als pädagogische Reform 35
2.3.2 Das Männlichkeitsideal des Wandervogels 36
2.3.3 Konfliktlinien der Jugendbewegung 37
2.3.4 Jugend im Ersten Weltkrieg und in der Weimarer
Republik 38
2.3.5 Weibliche jugend zwischen Natur und Kultur . . . 39
2.4 Jugend als Spiegel sozialer Probleme 40
2.4.1 Die Halbstarken: Auffällige Großstadtjugend . . . . 41
2.4.2 Industriegesellschaft und Maßnahmen gegen
Verwahrlosung 42
2.4.3 Sozialforschung als Jugendforschung 43
6 Inhalt
Adoleszenztheorie und Jugendkunde 48
3 Jugendforschung in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Adoleszenztheorie von G. Stanley Hall 48
3.1 Wechselwirkung zwischen Deutschland und den USA . . 48
3.1.1 Interdisziplinäre Universalgelehrte 48
3.1.2 Zum biographischen Kontext Halls 49
3.2 Entstehung der Adoleszenztheorie 50
3.2.1 Entstehungskontext 50
3.2.2 Pädagogische Intentionen 51
3.3 Aspekte der Jugendtheorie 52
3.3.1 Seele und menschliche Entwicklung 52
3.3.2 Die Bedeutung der Sexualität 54
3.3.3 Jugendtheorie und Kulturkritik 55
4 Pädagogische Jugendkunde im 20. Jahrhundert 57
4.1 Wahrnehmung der Jugend durch Professionelle 58
4.1.1 Das Prinzip der generationalen Unterscheidung . . 58
4.1.2 Vom Jüngling zum Jugendlichen 59
4.2 Die pädagogische Jugendkunde 60
4.2.1 Zur Entstehung der Jugendkunde 60
4.2.2 Die Didaktisierung der Jugendkunde 62
4.2.3 OttoTumlirz: Ein Vertreter der pädagogischen
Jugendkunde 63
C. Deutschsprachigejugendtheorien 67
5 Die Entwicklung jugendtheoretischen Wissens 67
5.1 Zur Institutionalisierung der Jugendforschung 68
5.1.1 Zwischen universitärer und außeruniversitärer
Anbindung 68
5.1.2 Das Hamburger Institut unter William Stern . . . . 69
5.1.3 Das Wiener Institut unter Karl und Charlotte Bühler 70
5.2 Jugendkultur und Jugendtheorie bei Siegfried Bernfeld . . 72
5.2.1 Bernfeld als engagierter Vertreter der Jugend . . . . 72
5.2.2 Bernfelds theoretisch fundiertes Jugendkonzept . . 74
5.2.3 Bernfelds Kritik an Jugendtheorien 76
5.2.4 Bernfelds Entwicklungsmodell 77
5.2.5 Die Pubertätstheorie 78
5.3 Das Seelenleben des Jugendlichen bei Charlotte Bühler . 80
5.3.1 Die Phasen im Lebenslauf 81
5.3.2 Verlaufstheorie der Pubertät 83
5.3.3 Zwischen primitiver Pubertät und Kulturpubertät . . 84
5.4 Die Jugendtheorie der geisteswissenschaftlichen
Pädagogik: Eduard Spranger 86
5.4.1 Sprangers methodisches Vorgehen 86
5.4.2 Der Anspruch eines Lehrbuchs 87
5.4.3 Typenbildung 89
 
D. Sozialwissenschaftliche Jugendforschung 94
6 Jugend als Bildungsmoratorium 94
6.1 Psychoanalytisch orientierte Jugendtheorien im Lichte
gesellschaftlicher Veränderungen 94
6.1.1 Anna Freud: Das Drama der Adoleszenz 94
6.1.2 Peter Bios: Der Phasentheoretiker 95
6.1.3 Mario Erdheim: Diskussionen über eine "zweite
Chance" 96
6.2 Jugend als psychosoziales Bildungsmoratorium:
ErikH.Erikson 97
6.2.1 Biographie und Identität 97
6.2.2 "Kindheit und Gesellschaft" 98
6.2.3 Konflikt und Krisein Eriksons Lebenslauftheorie . . 100
6.2.4 Zu den acht Lebensphasen 100
6.2.5 Die Jugendphase im Lebenslauf: Ich-Identität . . . 103
6.2.6 Die Jugendphase im Lebenslauf: Krise 105
6.2.7 Jugend als Moratorium 107
7 Jugendforschung aus gesellschaftstheoretischer Perspektive . . 109
7.1 Deutsche Teilung und Jugendforschung 109
7.2 Soziologische Jugendforschung zwischen Generation und
Sozialisation 111
7.2.1 Zum Begriff der Generation 111
7.2.2 "Die skeptische Generation" 112
7.3 Jugendforschung bis Ende der Sechzigerjahre 113
7.3.1 Peer Group und Jugendkultur 113
7.3.2 Schichtenspezifische Sozialisation 114
7.4 Sozialwissenschaftlichejugendforschungabden
Siebzigerjahren 115
7.4.1 Politische Neuorientierung 115
7.4.2 Die Sozialisationstheoretische Analyse der
Jugendphase 115
8 Empirische Jugendforschung im Prozess der Demokratisierung
und Pluralisierung 119
8.1 Jugendforschung als Einstellungsforschung: Zur
Entwicklung der Shell-Jugendstudien 119
8.1.1 Jugendforschung und Öffentlichkeit 119
8.2 Die Entwicklung der Shell-Studien bis zur deutschen
Vereinigung 120
8.2.1 Die Anfänge in der Bundesrepublik 120
8.2.2 Folgestudien in den Fünfziger- und Sechzigerjahren 123
8.2.3 Die Shell-Jugendstudien seit den Siebzigerjahren . 125
8.3 Empirische Jugendforschung nach der deutschen
Vereinigung 127
8.3.1 Zur methodischen Entwicklung 127
8.3.2 Jugend seit der deutschen Vereinigung 128
8 Inhalt
8.3.3 Jugendliche deutscher und ausländischer Herkunft
im Vergleich 129
9 Moderne Jugendforschung im Spannungsfeld von Geschlecht
und Kultur 131
9.1 Entgrenzung 132
9.2 Geschlecht 133
9.2.1 Die Entdeckung der Mädchen 133
9.2.2 Geschlechterforschung im Verhältnis zur Mädchenund
Frauenforschung 134
9.2.3 Weibliche Adoleszenz als Thema der
Jugendforschung 135
9.3 Kultur 137
9.3.1 Die Entstehung des Neuen in der Jugendkultur . . . 137
9.3.2 Zugänge der Jugendkulturforschung 138
9.3.3 Jugendliche Subkulturen und Widerstand 139
Literaturverzeichnis 142
Personenregister 150
Sachregister 152
 
 
 
Details
VerfasserIn: Andresen, Sabine
VerfasserInnenangabe: Sabine Andresen
Jahr: 2005
Verlag: Darmstadt, Wiss. Buchges.
Systematik: PN.B
ISBN: 978-3-534-17516-1
2. ISBN: 3-534-17516-6
Beschreibung: 155 S.
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. [142] - 149
Mediengruppe: Buch